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 Betreff des Beitrags: Re: Federn und Federwege Forum: Fahrwerk, Reifen, Bremsanlage
BeitragVerfasst: So 6. Mai 2012, 12:54 
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K-aot hat geschrieben:
@ArminGI ... wie ich auf 192 mm komme ist ganz einfach: ... Ich gehe darum davon aus das die Cartridges den maximalen Federweg festlegen und die Gabelfedern nur unterstützen um die auftretenden Kräfte abzubauen. ...

Ok, also ist der (theoretische) Federweg beider Federn identisch, im eingebauten Zustand ändert sich also nur die Vorspannung der jeweiligen Feder, da sie unterschiedlich lang sind.
Die Vorspannung der Feder im eingebauten Zustand beantwortet auch z.T. Deine Frage ... "wie das zu den Werten von 192mm maximalen Federweg und 135mm BMW Vorgabe passt" ...
Der Federweg der Gabel wird zwar theoretisch durch den max. möglichen Weg des Kolbens im Dämpferzylinder begrenzt - Gabel auf Block - solange jedoch zum einen Füllmenge + Viskosität des Gabelöls und zum anderen Federhärte + Federlänge auf die Belastung richtig abgestimmt sind, wird dies verhindert.
Die Feder regelt die statische Fahrhöhe und unterstützt natürlich die Funktion des Dämpfers - insbesondere während des ersten Eintauchens, da im Hydrauliksystem ja erst über einen gewissen Weg Druck aufgebaut werden muß.

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ArminGI
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 Betreff des Beitrags: Re: Federn und Federwege Forum: Fahrwerk, Reifen, Bremsanlage
BeitragVerfasst: So 6. Mai 2012, 15:47 
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@ArminGL

Im Grunde genommen funzt der Dämpfer ja wie jeder andere auch:
Am Ende der Stange befindet sich eine Scheibe die mehr oder weniger abgedichtet durch das Gleitrohr gedrückt wird. Durch die minimalen Bohrungen am Fuß und die Undichtigkeiten der Scheibe wird der Druck, gewissermaßen geregelt, kontinuierlich abgebaut bis der Zustand "auf Block" im Dämpfer erreicht ist.
Wenn das alles so Fakt sein sollte könnte ich mir vorstellen das man mit einem Öl anderer Viskosität die Dämpfung in gewissen Grenzen nachbessern könnte, wobei wohl nicht die Härte der gesamten Gabel verändert wird sondern sich eher ein ruhigeres, weniger nervöses ansprechen der Gabel in beiden Richtungen ergibt. (Wie Du schon sagtes die Hauptarbeit der Federung übernimmt die Gabel)

Sollte ich meine K noch fahren wenn die nächsten Gabeln nötig werden (gemäß Freundlichem nach 30.000 bis 50.000 km) werde ich die Cartridges mitwechseln. :D
Sollte die K-ute vorher nervöses Verhalten an den Tag legen werde ich das mal mit anderem Gabeloel testen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Federn und Federwege Forum: Fahrwerk, Reifen, Bremsanlage
BeitragVerfasst: Mo 7. Mai 2012, 17:17 
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K-aot hat geschrieben:
... Am Ende der Stange befindet sich eine Scheibe die mehr oder weniger abgedichtet durch das Gleitrohr gedrückt wird. Durch die minimalen Bohrungen am Fuß und die Undichtigkeiten der Scheibe wird der Druck, gewissermaßen geregelt, kontinuierlich abgebaut bis der Zustand "auf Block" im Dämpfer erreicht ist. ...

Bitte? Der Druck im Zylinder wird aufgebaut, nicht abgebaut! "Auf Block" geht das System nur dann, wenn Ölmenge, Viskosität und Federcharakteristiken nicht zur Belastung passen - man spricht dann von einer unterdämpften Gabel!
K-aot hat geschrieben:
... könnte ich mir vorstellen das man mit einem Öl anderer Viskosität die Dämpfung in gewissen Grenzen nachbessern könnte, wobei wohl nicht die Härte der gesamten Gabel verändert wird, sondern sich eher ein ruhigeres, weniger nervöses ansprechen der Gabel in beiden Richtungen ergibt. ...

Das Thema Gabelöl (Viskositäten + Füllmengen) wurde hier im Forum schon gefühlte Tausendmal behandelt, sodaß die Suchfunktion Dir vermutlich einige Seiten Lektüre bescheren wird ... und klar, eine höhere Viskosität z.B. erhöht auch die Dämpfung = Härte der Gabel - und zwar über den gesamten Bereich - ob man dies nun als angenehm oder weniger nervös empfindet, entscheidet individuell der Fahrer!
Grundsätzlich wünscht man sich ja eine Telegabel, die einerseits sensibel auf Unebenheiten reagiert, andererseits jedoch genügend Reserven beim heftigen Ankern oder anderen Lastzuständen bietet - das schaffen eigentlich nur wesentlich aufwendiger konstruierte Telegabeln - bei der relativ einfach aufgebauten Marzocchi-Gabel kann es nur um einen für den jeweiligen Fahrer akzeptablen Kompromiß gehen.
K-aot hat geschrieben:
... Sollte ich meine K noch fahren wenn die nächsten Gabeln nötig werden (gemäß Freundlichem nach 30.000 bis 50.000 km) werde ich die Cartridges mitwechseln. :D

Bitte? Gabelwechsel? Was soll das denn? :roll:

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ArminGI
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