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Modellpflege

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Modellpflegemaßnahmen der K-Serie

10/83

K100 und 100 RS werden vorgestellt

02/84

Rückrufaktion: hinterer Bremszylinder besser gegen Feuchtigkeit geschützt, Druckbolzen korrosionsfest

04/84

geänderte Sitzbank, jetzt mit leichter Stufe und 20 mm reduzierter Sitzhöhe

05/84

Bremslichtschalter vorn erhält zusätzliche Masseverbindung

06/84

Einführung K100 RT

09/84

Schalter für digitale Ganganzeige wird mit Loctite gegen Feuchtigkeit geschützt

10/84

verstärkter Hauptständer, Benzinpumpe mit höherer Förderleistung

04/85

Tankanzeige: Entfall der 7 Liter-Leuchte; neuer Geber (Schwimmer statt Induktivgeber). Dadurch Tankuhr ab Modelljahr 86 als Zubehör möglich. An der Position der 7-Liter-Leuchte sitzt später die ABS-Kontrollleuchte. Geänderte Kühlluftführung RT/RS. Getriebe: Lager der Abtriebswelle als Bundlager.

08/85

K75 C und K75 S werden vorgestellt

09/85

Markteinführung K75 C

10/85

K100: Tankdeckel ohne Drucktaste (bessere Abdichtung), Soziusgriffe statt in der Sitzbank jetzt im Heckbürzel, Seitendeckelbefestigung verbessert (alte Haltelaschen brachen ab). Neue Fußrastenplatten. Tankbefestigung hinten geändert.

01/86

Rücklaufrohr im Tank ersetzt Benzin-Rückflusssperrventil (dieses verursachte “Schnattergeräusche”). K75 C wird mit “Fluidblock” (Reibungsdämpfer) im Lenkkopf nachgerüstet, um Lenkerschlagen auf unebener Straße zu verhindern.

02/86

Sonderserie K100 RS Motorsport mit Gürtelreifen 100/90 VR18 und 140/80 VR17, Gabelstabilisator (von K75) und schwarzer Scheibe, Motor, Fußrastenplatte und Felgen. Lack perlmuttweiß mit M-Dekor. Limitierte Auflage 1000 Stück.
Für alle Modelle verbesserte Arretierung der Getriebe-Schaltwalze.

03/86

K100: Rückrufaktion Gasseil wegen vereinzelt aufgetretener Scheuerstellen

05/86

Markteinführung K75 S. K75 C: Rückholfeder der Trommelbremse hinten wird mit Profilgummi ausgerüstet, um Schwingungsbrüche zu verhindern. K100, K100 RT: Wegfall der bisher optional erhältlichen längeren Übersetzung 2,81:1.

07/86

K75 C/S: Kupplungsnabe wird vernickelt, um den Reibungswiderstand herabzusetzen.

08/86

K100: Bremslichtschalter v+h besser gegen Nässe geschützt

09/86

Markteinführung K100 LT und K75 (Basisversion). K75 S-Sondermodell mit Motorspoiler und geänderter Lackierung lieferbar.

08/87

K100: Bremsflüssigkeitsbehälter hinten jetzt hinter Seitendeckel, um Verschmutzung zu verhindern. K75: Verspannzahnrad und Abtriebszahnrad des Zwischentriebes werden speziell behandelt, um Zahnradgeräusche zu mindern.

09/87

Einführung K100 Basis Serie II. Telegabel-Dichtringe zur besseren Abdichtung geändert und mit Sprengring gesichert. Limitiertes Sondermodell K100 RS Special lieferbar (schwarz mit grauer Sitzbank, RS-Style-Dekor, Sportfahrwerk, Namensschild des Besitzers)

10/87

K75 (Basisversion) wird überarbeitet: Stecksitzbank mit 760 oder 800 mm Sitzhöhe nach Wahl des Käufers (alte Version: 810 mm), Kniepads am Tank

11/87

Rückrufaktion: Federbein (Befestigungsauge verstärkt) für alle Modelle 10/85 - 03/87

01/88

K75 S: Lenker um 10 mm verbreitert.

04/88

Als erster Hersteller weltweit bietet BMW ABS als Option für die K100 an

08/88

Kolben geändert zur Vermeidung von Ölverbrennung beim Kaltstart. Instrumente erhalten Gore-Tex-Membran. K100: Auspuffblende wird mit sechs statt fünf Schrauben befestigt. K75/75C: asbestfreie Beläge der hinteren Bremsbacken.

09/88

Vorstellung K1 mit Vierventilmotor. Verkaufsstart aber erst 04/89. K100 RT entfällt. K75 C entfällt offiziell (bis 1990 jedoch noch als Auslaufmodell erhältlich !). K75 S: Motorspoiler des Sondermodells nun Serienausstattung. Alle K75 und K100 nun mit Sintermetallbremsbelägen vorn (Bremszangen wurden leicht modifiziert, daher nicht nachrüstbar).

12/88

K75: Pleuelstangen der K1 und leichte Modifikationen am Motor gegen Vibrationen und für verbessertes Drehvermögen

08/89

K100 Basis Serie II entfällt für Deutschland

09/89

Verkaufsstart K75 RT (auch als Behördenversion)

01/90

K 100RS erhält K1-Technik. K100 LT wird jedoch weiterhin als Zweiventiler gebaut

09/90

Als erster Hersteller weltweit bietet BMW einen G-Kat für Motorräder an (nur Vierventiler). Sondermodell K100 RS “Limited Edition”. ABS auch für K75 lieferbar. K75 (Basisversion) erhält Telegabel der K75 S, 17 Zoll-Hinterrad und Scheibenbremse hinten. K75 S erhält Dreispeichenräder wie K100 RS 16V, jedoch mit geringerer Felgenbreite.

10/91

Markteinführung K1100 LT, Produktionseinstellung K100 LT. K1 mit ABS und G-Kat serienmäßig. Neues Federbein für K100 RS. K75: ungeregelter Kat lieferbar, VDO-Benzinpumpe und Showa-Telegabel. Warnblinker und Seitenständerbetätigung durch Kupplung nun Serie. Drehwinkel des Gasgriffs reduziert.

05/92

K100 RS / K1: Rückrufaktion Bremsbeläge (nur 16V-Modelle). Beläge konnten sich unter Streusalzeinfluss von der Trägerplatte lösen. Neue VDO-Benzinpumpe. Änderung des Drehwinkels am Gasgriff.

09/92

K100 RS wird durch K1100 RS abgelöst

08/93

Mit der K1 wird die letzte BMW der K100-Serie eingestellt.

09/93

Lichtmaschine mit 700 statt 460 Watt Leistung für alle Modelle, Batterie nun 19 statt 25Ah. ABS wird bei den K1100-Modellen durch das feinfühligere ABS II ersetzt. K1100 LT erhält vierfach verstellbare Handhebel der RS. K1100 RS serienmäßig mit Benzinuhr, Temperaturanzeige und Kofferhaltern. Sondermodell K1100 LT Special Edition mit serienmäßigem Radio, ABS II, G-Kat und Rückenlehne für den Beifahrer lieferbar (29.108 DM)

05/95

Alle K1100 nun serienmäßig mit G-Kat. Dadurch 700 DM Preissteigerung. Bisher wurde der aufpreispflichtige G-Kat (876 DM) schon von 2/3 der Käufer als Extra geordert.

09/95

K75 S wird eingestellt. K 75 und K75 RT als Sondermodell “Ultima” u.a. mit Kofferhaltern, ABS, ungeregeltem Kat lieferbar.

10/96

Präsentation K1200 RS auf der Kölner IFMA

12/96

Mit der K75 und K75 RT werden die letzten BMW Dreizylindermodelle eingestellt.

03/97

Einführung K1200RS

07/97

Rückrufaktion K1200 RS:

  • Motor stirbt bei schnellem Schließen des Gasgriffs ab. Abhilfe: Motronik-Steuergerät muss neu programmiert werden;
  • Sicherung der Einstellschrauben an Handbrems- und Kupplungshebel muss überprüft werden. Bei Lösen der Schrauben Möglichkeit erhöhten Leerwegs.
  • Lüfterrad des Kühlers kann am Gehäuse schleifen. Mögliche Folge: Überhitzung. Austausch des Lüfterrades samt Gehäuse notwendig.

03/98

Markteinführung K1200 LT

09/98

Rückrufaktion K1200 RS bis Bj. 09/97: Austausch der Dichtung zwischen Benzinpumpe und Tank bei den Fahrgestellnummern ZA 20.000 bis 26.463 (ECE) bzw. ZA 50.000 bis ZA 50.899 (US). Undichtigkeit kann zum Austritt von Benzin an dieser Stelle führen.

K1200RS: neue Kolben mit geänderter Ringbestückung zur Reduzierung des Ölverbrauchs.

11/99

Rückrufaktion K1200 RS:

  • Dichtstopfen am Zylinderkopf können sich lösen, dadurch Kühlwasserverlust. Betroffene Fahrgestellnummern: ZA21803 bis ZA22694.
  • Sicherungsclip des Ölkühlerthermostats kann sich lösen. Folge: im Extremfall Ölaustritt auf das Hinterrad. Betroffene Fahrgestellnummern: ZA20000 bis ZA34226.

03/01

K1200 RS wird überarbeitet: neue Verkleidung, ABS III mit teilintegraler EVO-Bremse, hoher Lenker und tiefere Fußrasten. Niedriger Lenker weiterhin als Option lieferbar.

04/03

Einführung K1200GT als tourenoptimierte Variante der 1200RS.

03/04

K1200 LT in neuer Version mit 85kW / 115 PS. Elektrohydraulische Aufbockhilfe mit Standplatzbeleuchtung als Extra verfügbar.

Uneingeschränkt bleifreitauglich (91 ROZ Normal) ist die K100 ab folgender Fahrgestellnummer:
Basis 0007291, RS 0081107, RT 0024999 sowie sämtliche K100 LT.
Für die anderen, früheren Modelle (vor Februar 1985) wurde bei jeder dritten Tankfüllung Super verbleit (98 ROZ) emfohlen, ansonsten Super bleifrei (95 ROZ). Demzufolge sollte bei diesen Motoren heute Super oder Super plus mit Bleiersatz getankt werden. Im Zweifelsfall ist die Motornummer zu Rate zu ziehen: ab 104EA 0585 xxxx ist der Motor bleifreitauglich.

Alle K75 und alle Vierventilmotoren sind ohne Einschränkungen bleifreitauglich
und für Super bleifrei (95 ROZ) freigegeben.



Mängel der BMW K1

Die folgende Tabelle von BMW aus dem Jahr 1989 beschreibt die Mängel, die bei den ersten ausgelieferten K1 auftraten, und die getroffenen Abhilfemaßnahmen.

Beanstandung

Abhilfe

Fahrzeug ohne Bordbuch ausgeliefert

Bordbuch wurde ohne Aufforderung von Berlin aus nachgeschickt

20Ah-Batterie verbaut (wurde nur bei den ersten MR zur Optimierung der Radlast eingesetzt)

Grundsätzlich darf nur dann getauscht werden, wenn der Kunde bei der Auslieferung auf der 25Ah-Batterie besteht (Gewährleistung)

Kotflügel vorne im Bereich Gleitrohr eingerissen

Ausschnitt wurde verstärkt, Teile im Beanstandungsfall tauschen. Bei Montage unbedingt obere Abdeckplatte lösen und Reifenmontagemittel verwenden

Zündaussetzer

Überprüfung der Steckverbindung zu Motronic-Steuergerät, Zündendstufe und Sitz der Zündkerzenstecker. Die Zündendstufe wird verlegt und das Motronic-Steuergerät im Rahmen einer Umrüstaktion getauscht.

Kunde bemängelt Höchstgeschwindigkeit bzw. Abschaltdrehzahl

Thema zur Zeit in Bearbeitung, möglicherweise weitere Änderung am Motronic-Steuergerät. Eine generelle Nachrüstaktion ist nicht geplant.

Wärmebeaufschlagung linkes Schienbein

Thema ist Entwicklungsseitig in Bearbeitung. Ziel: gleiche Wärmeverhältnisse wie rechte Seite. Graduelle Verbesserung kann durch optimale Anlage der Abluftschnorchel an Kühlergitter und Verlegung der Stoßkante der Dichtung erreicht werden.

Paßform Abdeckung Werkzeugfach

Abdeckung wurde in der Kontur überarbeitet

Paßform Stauraumdeckel

Geänderte Schloßriegel in Kürze verfügbar. Mit dieser Maßnahme werden Spalten reduziert und die Deckel besser gesichert. Langfristig werden sowohl die Kontur des Heckteils als auch zur besseren Sicherung die Deckel geändert (Laschenform)

Stauraumdeckel nicht wasserdicht

Verlegung der Stoßkante der Dichtung zur Außenseite, außerdem wurde die Dichtung verlängert

Halter des Heckbürzels löst sich

Zusätzlicher Anguss (Arretierung) im Heckteil

Halter vorne unten im Verkleidungsseitenteil reißt

Halter wurde mit zusätzlicher Rippe verstärkt

Spalt Kniepad / Tank ungleichmäßig bzw. zu groß

Halter wurde optimiert. Ein Spaltmaß muss jedoch eingehalten werden, um Scheuern zwischen Tank und Kniepads zu verhindern.

Aufkleber “1000cc” löst sich. Folie zu groß, Überstand verursacht Ablösung

Beschnitt wurde geändert

Felge vorne verkratzt

Felge wird in der Fertigung abgedeckt. Bei Ausbau des Vorderrades Bremsbeläge zurückdrücken, bevor Bremssättel weggehoben werden (wegen Beschädigungsgefahr für Bremsbeläge) und Felge abdecken.

Verkleidung durch Spiegel in Verpackungskiste angescheuert

Spiegel werden nun beigepackt

Zylinderkopfschraube undicht

Ecken im Übergang der Halbmonde mit Three Bond 1207P bestreichen. Bitte Reparaturanleitung genau beachten.

Hakenschlüssel Federbeinverstellung paßt nicht

Neuer Hakenschlüssel wird ohne Aufforderung im Rahmen der Umrüstaktion nachgesandt

Seitenstütze SA bestellt, aber nicht geliefert

Verfügbar für Serie ab BU 89, Verfügbarkeit im Teiledienst für nachträgliche Anbauten ab November 89

Farbabrieb bzw. Scheuerstellen an der Sitzbank durch das Heckteil

Kurzfristig wird eine Klarsichtfolie auf der Innenseite angebracht. Diese Folie ist nachrüstbar.

Im Spalt zwischen Verkleidungsscheibe und Verkleidung sammelt sich Wasser

Thema ist in Bearbeitung

Instrumente vibrieren

Einsatz von härteren Lagerungsgummis in Erprobung. Kurzfristig wird es eine Zwischenlösung geben.

Werkzeugsatz im Staufach anstatt im vorderen Werkzeugfach untergebracht

In der Fertigung inzwischen abgestellt. Unterbringung vorne verbessert die Gewichtsverteilung am Motorrad.

Fußbremshebel zu hoch

Einstellschraube wurde in der Fertigung falsch justiert.Einstellschraube muss 17 mm Überstand haben.Bitte entsprechend einstellen und Lüftspiel überprüfen.

Warnblinkschalter, Heizgriffschalter wackeln oder sind lose

Die Ausschnitte in der linken Innenverkleidung waren maßlich nicht in Ordnung. Zwischenzeitlich sind geänderte Teile erhältlich.

Erste-Hilfe-Set nicht beigepackt wie in der Betriebsanleitung beschrieben.

Das Erste-Hilfe-Set ist Sonderzubehör. Die Betriebsanleitung wird dahingehend berichtigt.

Verkleidungsunterteil paßt schlecht bzw. ist zu kurz für Verkleidungsmittelteil

In der Fertigung wurde die Montage der Verkleidungsteile optimiert. Bei Wartung oder Fahrzeugen, die vor Einsatz der Maßnahmen gefertigt wurden, gehen Sie folgendermaßen vor:
-Lösen der drei unteren Verschraubungen Seitenteil zu Verkleidungsmittelteil links und rechts
-Montage Verkleidungsunterteil (Schrauben festziehen)
-Festziehen der Verbindungen Seitenteil-Mittelteil

Leistungsmangel bzw. Drehmomentschwäche oberhalb 6000 U/min

In Einzelfällen kann es durch einen Schweißfehler an der Auspuffanlage zu dieser Beanstandung kommen. Austausch von Schalldämpfern nur nach Rücksprache mit XM-S-10 oder Kundendienstdelegierten.