Erfahrungen mit Rep.- Satz Handbremszylinder? Reparatur oder besser neu?

  • Moin!


    Meine 93'er K1100RS befindet sich gerade in der Werkstatt, war eine Nacharbeit anlässlich des letzten TÜV Termins zu erledigen.

    In dem Zuge habe ich gleich neue Stahlflexschläuche angeliefert und einbauen lassen, weil die alten Schläuche wirklich alt waren.


    Nach Tausch der Schläuche, die tatsächlich hinüber waren, hat sich der Druckpunkt trotz intensiver Entlüftungsarbeit nicht wesentlich verbessert.
    Schlussfolgerung ist, dass der HBZ es hinter sich hat und die Empfehlung lautet, dort einen neuen einzubauen.

    Nach deren Erfahrungen stellen die Rep.Sätze oftmals keine dauerbeständige Lösung dar, weil der Zylinder meist eben auch nicht mehr neuwertig ist.


    Meine Frage: wie sind Eure Erfahrungen mit dem Verbau von Rep.-Sätzen?


    Es handelt sich um eine offizielle Werkstatt meines Vertrauens, die bislang keine unnötigen Arbeiten vorgeschlagen hat, der Arbeitslohn wäre für Ersatz und Reparatur gleich....


    Da die Preise für den Rep.-Satz und die komplette Einheit ja doch stark auseinander gehen, bin ich an Erfahrungswerten schon ziemlich interessiert

    MfG Horst

    Denken ist wie googeln, nur krasser!

  • Du schreibst leider nicht ob Hand oder Fussbremse . Ich persönlich tendiere immer zu einem neuen Bremszylinder denn was nützen dir neue Kolben und Manschetten wenn die Bohrung schon von Korrosion befallen ist . Da hält ein Repsatz leider in der Regel nicht lange . Die leidvolle Erfahrung habe ich leider schon des öfteren machen müssen . Sollte es sich um die Handbremse handeln hast du noch die Ausführung wo die Bohrung noch nicht eloxiert ist und daher gerne von Korrosion befallen wird . Die neueren Bremszylinder sind in der Bohrung eloxiert und halten dadurch bedeutend länger , kosten leider auch richtig Geld .


    Sagt Walter von dr Oschdalb

  • Moin Horst,

    erstmal zu deiner Aussage "der Druckpunkt ... nicht wesentlich verbessert"?

    Was heißt das? Wanderte der Druckpunkt, ließ der Druck nach?


    Wenn keins der beiden aktuell zutrifft und nichts tropft ... dann würde ich sagen alles in Ordnung.

    Die Ks sind keine Rennsportmaschinen und die Bremsanlange definitiv auch nicht.
    Daher ist das alles nach Umbau vielleicht etwas weniger schwammig. ;)

    In der Ruhe liegt die Kraft. :coolesau:

    K1200S / R1150R Rockster (I-ABS) / Yamaha YZF-R1 RN12

  • Hallo Horst,


    ich habe im letzten Jahr meinen leckenden HBZ-Fußpedal mit einem Rep-Satz von Tills instandgesetzt.


    Nach ca 9.000 gefahren Kilometern :sportbike: ist er immer noch dicht und trocken, so wie es sein soll. Obwohl ich es selber gemacht habe :rolling: .

    Gruß vom Rhein :sunny:
    Hans-Dieter

  • Also ich habe schon mehrfach an meinen 11ern mit Reparatursätzen gearbeitet so der Zylinder nach sorgfältiger Reinigung gut aussah - alles prima auch nach 10 tausenden km. Ich zahle aber auch keine Werkstatt für die Arbeiten weil ich es selber mache.


    Motivation war aber immer Undichtigkeit; bei mangelndem Druckpunkt sind es meist andere Ursachen, die dann mit dem Reparatursatz auch nicht behoben sind. Und as vor allem wenn Du ABS2 hast, da kann es dauern und mühsam sein, bis der Druckpunkt stimmt, also alle Luft raus ist!


    Bist Du sicher, das da Fachleute am Werk sind???

  • Wenn der Haupbremszylinder dicht ist, gibt es normalerweise keinen Grund, diesen zu wechseln bzw. einen Rep-Satz zu verbauen. Übrigens egal, ob Fuß- oder Handbremse.

    Ich bin auch der Meinung, daß ein nicht ordentlicher Druckpunkt nicht auf einen Defekt/Verschleiß des Hauptbremszylinders hinweist, sondern meistens auf Luft im System.

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