Druckverlustprüfung Messgeräte

  • Moin zusammen,

    ich habe an einer Yamaha eine Kompressionsprüfung durchgeführt und festgestellt das Zylinder drei deutliche Verluste hat. Jetzt wäre also eine Druckverlustprüfung sinnvoll um den Fehler weiter einzugrenzen. Das Werkzeug dafür habe ich nicht, gibts aber als Set so zwischen 20 und 200€ zu kaufen. Mir stellt sich jetzt mehr und mehr die Frage ob die Anschaffung überhaupt erforderlich ist. Brauche ich die beiden Manometer die da dran sind?

    Mal angenommen ich baue aus einer alten Zündkerze einen Adapter um einen Druckluftschlauch anzuschließen und gebe 8-10 Bar Druck auf den Zylinder, muss ich dann wissen ob da 20. 40 oder 60% Verlust sind?

    Eigentlich reicht mir doch die Aussage: Pfeift im Auspuff, im Ansaugbereich, im Kurbelgehäuse oder in den Zylindern daneben.

    Mache ich mir das gerade zu leicht oder zu kompliziert?

    Gruß

    Helmut

    Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)

  • läuft!

    bis denne, peterg

    .Ich kann nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders ist. Aber ich weiß, daß es anders werden muß, wenn es besser werden soll.
    Licht ist übrigens nicht schneller als der Schall, nur weil die Augen weiter vorne als die Ohren sind

  • Zweifelsohne ist eine Druckverkustprüfung das Optimum, aber Kompressionsprüfung zeigt dem Mechaniker auch schon an, das da was im Argen ist. Ob da jetzt ein Ventil undicht ist, oder es an den Ringen vorbei pfeift, ist nicht ganz so wichtig.

    Was auch helfen kann, wenn man ein Endoskop zur Verfügung hat (gibt es in China fürs Handy unter 10€ ;) ) kann man auch mal durchs Kerzenloch in den Zylinder reinschauen...

    Wenn noch kein großer Leistungsverlust bemerkbar ist, würde ich auf jeden Fall die Ventileistellung prüfen und wenn die stimmt, sollte man den Ölverbrauch im Auge behalten. Steigt der an, so wird vermutlich was mit dem fraglichen Kolben bzw. der Zylindernaufbahn sein.

    Es kann aber auch durchaus sein, das da ein Ventil zum Zeitpunkt der Komprssionsprüfung nicht 100%ig dicht war (da genüg oft ein kleines Rußpartikelchen, das sich gerade am Auslaßventilsitz fest geklemmt hat...) und das sich dann die Kompression nach ein paar Kilometern wieder "normalisiert".

    Bei luftgekühlten Vierzylindern sind die mittleren BEIDEN Zylinder thermisch immer höher belastet, als die Außeren, aber wenn es der normale Verschleiß wäre, der zum Kompressionsverlust führt, daann währen BEIDE mittleren Zylinder ein bischen schwächer als die Äußeren.

    Aus Wüstenrot grüßt Achim

    Wüstenrot - wohnen, wo Andere Urlaub machen...

    ...und, als überzeugter K75-Fahrer:

    Unvollständigkeit kann auch künstlerisch wertvoll sein. Entscheidend ist, an welcher Stelle das Fehlende das Vorhandene sozusagen hervorhebt und ins rechte Licht rückt. ;) (© by Petra/PetRooAC) 15.9.2021

  • Zweifelsohne ist eine.......

    Danke für deine Worte, aber leider geht nicht eine Silbe davon auf meine Frage ein. Ehli und Peter hatten ja schon geschrieben: Läuft so, kann man machen!

    Der Motor ist flammneu, trotz Baujahr 1982. Die Ventile wurden mit grosser Warscheinlichkeit zuletzt von einem Japaner am Fließband bei Yamaha eingestellt.

    Leider ist es Zylinder drei der die Macke hat, auch bei dem Yamahamodell ist das der Referenzzylinder für die Vergasereinstellung der anderen drei.

    Gruß

    Helmut

    Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)

  • This threads contains 13 more posts that have been hidden for guests.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!