Grundeinstellung Drosselklappenleiste/ Leerlauf

  • Hallo,

    ich habe meine K100 2V vom 1984 fast fertig. Ein paar Umbauten gemacht. So ziemlich alles auseinander gehabt, Dichtungen usw erneuert...

    Maschine springt an und läuft auch. Die Leerlaufdrehzahl ist jedoch recht niedrig. In meinem Leichtsinn habe ich an der Drosselklappenanschlagschraube (wo der "Choke" dranhängt) gedreht um die Drehzahl anzuheben, statt das über die Umluftschrauben zu machen. Wie man halt manchmal so ist, erst handeln, dann informieren. Der Anschlag dürte nun verstellt sein. Sofern er richtig eingesellt war.

    Habe jetzt die tolle Anleitung zum Syncronisiren der Drosselklappen hier im Forum gefunden. Da ist von der Grundeinstellung (Grundluft) von 29,4mm von der Drosselklappenoberkannte die Rede.Ich möchte jedoch ungern alles wieder zerlegen, Luftsammler runter usw. um das zu messen.

    Igendwo hatte ich mal mitbekommen, das die Grundeinstellung auch im eingebauten Zustand geht. Irgendwie mit einem Bohrer als Maß... Weiß da jemand von euch eine Methode?

    BMW K100 RS, Baujahr 1984

  • Das Ziel ist es, dass die Umluftschrauben in einem vernünftigen Regelbereich bleiben. Den definiere ich mal für mich zwischen 1 und 3 Umdrehungen aus der "zu" Endlage.

    Oder einfacher: wenn eine Umluftschraube ganz zu ist, muß die Anschlagschraube weiter raus und steht eine Umluftschraube deutlich aus dem Gehäuse so dreh die Anschlagschraube rein.

    Die sog. Grundeinstellung ist nur ein grober Anhaltswert und lässt sich bei manchen Klappen sowieso nicht einstellen, dazu sind oft die Abweichungen im Guss zu groß..

    Wenn die Umluftschrauben mehr als 1,5 Umdrehungen differieren so fange ich an nach der Ursache zu suchen. (Nebenluft / Synchronisation /Zentrierung der Klappen etc.)

    Gruß Micha

    Üblicher Weise fahre ich mit der K weiter weg, als ich zurück schieben möchte. ;)

  • Mit einem Bohrer als Maß... Irgendwie noch nix davon gehört. Müsste aber der Sammler runter denke ich um an den Luftspalt zu kommen.

    Bevor eine Synchronisation gemacht wird sollte vorher einige Sachen erledigt sein. Ventilspiel, Lufi, Gehäuseentlüftung, Gummi dichtung unter Öleinfüllverschluss z. B.

    Wenn der Motor läuft dann Drosselklappen Stutzen absprühen mit Wasser oder Bremsenreiniger. Verändert sich die Drehzahl dann hast du ein Falschluftproblem.

    Wenn nicht dann kannst du an die Synchronisation gehen. Brauchst du aber ein Unterdruckmessgerät mit 4 Anschlüsse.

  • Grundeinstellung 10° offen, steht doch drauf.

    Grob gemessen befindet sich die Anschlagsschraube im Abstand von ca. 40 mm von der Mitte der Welle der DKL.

    Damit errechnet sich bei 10° die Einschraubtiefe der Anschlagsschraube aus der Nulllage mit knapp 7 mm.

    Bei einem Gewinde M5 x 0,5 ergeben sich also 14 Umdrehungen aus der Nulllage.

    Die Anschlagsschrauben die ich auf die schnelle in der Hand hatte machten den Eindruck, daß die Anschlagsschrauben nicht so viel eingeschraubt waren. Dies deutet darauf hin dass entweder 0° nicht die mechanische Nulllage ist , oder zumindest die 0° mit ganz heraus gedrehter Schraube nicht erreicht wird.

    Gruß Micha

    Üblicher Weise fahre ich mit der K weiter weg, als ich zurück schieben möchte. ;)

  • This threads contains 75 more posts that have been hidden for guests.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!