Moin zusammen,
leider hatte ich Ende letzten Jahres einen kleinen Wildunfall mit meiner K 1100 LT (Baujahr 1993). Die Maschine ist auf der rechten Seite ca. 6–7 Meter gerutscht.
Der Schaden:
- Diverse Verkleidungsteile verkratzt/defekt.
- Sozius-Fußrastenhalteplatte und Koffer beschädigt.
- Motordeckel rechts und die Ölwanne haben ein Loch.

Die Ausgangslage: Die Maschine hat erst 50.000 km gelaufen und ich habe ein passendes Spendermotorrad parat. Da ich sie noch viele Jahre auf Langstrecke fahren möchte und sie ohnehin weit zerlegt werden muss, will ich die Gelegenheit nutzen, sie technisch perfekt hinzustellen.
Knapp 1.000 km vor dem Unfall hatte ich bereits einiges investiert:
- Neue Bremsscheiben & Beläge sowie Stahlflex-Leitungen.
- Großer Service (Öl, Luftfilter, alle Flüssigkeiten, Zündkerzen).
- Gabel-Service durchgeführt.
- Radio inkl. Schaltereinheit ausgebaut und auf saubere Lenkerabdeckung umgerüstet.
- Elektrik/Stecker gepflegt.
Vor dem Unfall lief sie hervorragend (kein Ruckeln, keine Aussetzer). Da ich nun den Motor wegen der Ölwanne und der Deckel ohnehin teilweise offen habe, stellt sich mir die Frage:
Was würdet ihr bei dieser Laufleistung und dem Alter vorsorglich noch machen?
Ich denke da an Dinge wie:
- Gummiteile: Ansauggummis/Falschluft ?
- Antriebsstrang: Staburagsen der Kardanwelle/Verzahnung (Längenausgleich)?
- Kühlmittelpumpe: Wellendichtring (Öl/Wasser-Pumpe)?
- Lichtmaschinen-Gummis: (Ruckdämpfer)?
- Hallgeber Kabel prüfen?
Ich freue mich auf eure Tipps und Erfahrungen, damit das "Dienstkrad" für die nächsten 50.000 km Langstrecke gerüstet ist!
Beste Grüße,Urban