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Navi für die Dose

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  • Re: Navi für die Dose

    @Bernd,

    also da muß ich Garmin doch noch mal in Schutz nehmen: Wir haben wie weiter oben schon geschrieben vier Garmins. Die Kinder haben jeweils ein Nüvi 205 bzw. 205T, meine Frau inzwischen ein Nüvi 1340T Pro, ich selbst das Zumo 210 CE. Für das Zumo habe ich auch das TMC-Kabel, das bei Garmin ein richtig dickes schweres Teil ist. Das jetzt bei unserer Tochter gelandete 205T hat fast zwei Jahre im Auto gedient, das 205 ist sogar noch einen Ticken älter und gebraucht gekauft, die anderen beiden Navis habe ich diesen Sommer neu erworben - trotzdem hat keines auch nur ein einziges Mal Probleme mit der USB-Buchse gemacht! Die Stecker sitzen stets stramm und kontaktsicher.

    Ich habe für mehrere Fahrzeuge in den letzten Jahren jeweils mehrere Navis gehabt und weil es bei den mir völlig reichenden Einstiegsgeräten meist billiger ist, ein neues Navi statt neuer Karten zu kaufen, habe ich schon einige Modelle hinter mir, vom Yakumo PDA über verschiedene Geräte von TomTom, Navigon, Becker, Arival und eben Garmin. Nach meinen Erfahrungen hat Garmin unabhängig vom Preis die beste Verarbeitung, die Geräte navigieren nicht nur gut, sie sind auch grundsolide.

    Ich will natürlich nicht bestreiten, daß es bei Dir nicht richtig funktioniert, aber das ist mit Sicherheit die ganz große Ausnahme. Um zu prüfen, ob Stecker oder Buchse schuld ist, solltest Du mal ein anderes Kabel testen. Die 5 V USB Ministecker sind ja genormt, also kannst Du ein beliebiges Zigarettenanzündernetzteil nehmen. Irgendein anderes Navi wird in Deinem Umfeld sicher betrieben.

    Wie gesagt, Du hast viel Pech mit Deinem Kauf gehabt, aber normal ist das nicht.

    Gruß Michael
  • Re: Navi für die Dose

    Das Problem liegt in der Zigarettendose und nicht am USB Stecker.

    Ein Navi mitten in der Frontscheibe kann dir eine wichtige Information verdecken und sieht einfach oberdoof aus.

    Ein Navi links unten in der Frontscheibenecke ( egal ob am Fenster oder auf dem Armaturenbrett befestigt ) folgt dem natürlichen Blicklauf zum Spiegel hin. Das ist absolut ungefährlich, da mal ab und zu hinzuschauen - und es ist auch einfacher mit der linken Hand da mal draufzutippen wenn was zu tippen wäre....

    Eine Befestigung rechts vom Lenkrad an der Oberkante des Armaturenbretts ist auch problemlos, weil man nie lange auf das Ding starrt und es keinesfalls überbewertet werden soll. Die Blendung die vom Navi ausgeht, ist in beiden Fällen deutlich geringer als wenn ein leuchtender Fleck abends mitten auf der Scheibe rumhängt..

    Wenn du auf dein Navi rechts oder links vomLenkrad schaust und jemand bremst vor dir, sieht es dein Gesichtsfeld nur 0,15sec später rot leuchten als wenn du direkt draufschaust. An deiner Stelle würde ich mal mit tieferer Lage experimentieren, daneben wird dein Kabel entlastet und alles wird gut. Die Navi-Festeinbauten sind ja auch immer mittig oben am Armaturenbrett - besser gehts einfach nicht ;)
    Schöne Grüsse, Ralf CH
  • Re: Navi für die Dose

    "hoechst" wrote:

    Ein Navi links unten in der Frontscheibenecke ( egal ob am Fenster oder auf dem Armaturenbrett befestigt ) folgt dem natürlichen Blicklauf zum Spiegel hin. Das ist absolut ungefährlich, da mal ab und zu hinzuschauen - und es ist auch einfacher mit der linken Hand da mal draufzutippen wenn was zu tippen wäre....

    Ganz meine Rede! Ein Navi gehört links unten in die Ecke der Windschutzscheibe, NICHT in die Mitte, egal ob oben oder unten. Oben muß man den Blick deutlich wenden, unten weniger, aber dafür verdeckt es viel der nötigen Sicht.

    Die Leute, die sich akkustisch navigieren lassen können es auch irgendwo im Armaturenbrettbereich unterbringen (Stichwort Lüftungsdüsen - obwohl ich die lieber für ihren eigentlichen Zweck behalte), da ich mich aber in der Regel rein optisch navigieren lasse (das liegt mir mehr, es ist für mich einfacher), ist mein Navi-Lieblingsplatz der links unten in der Ecke der Windschutzscheibe. Auch wenn es in meinem Auto an einer Seitenscheibe pappt: Der Citroën Xsara Picasso hat eine sehr weit vorne liegende Windschutzscheibe und seitlich ein großes Fenster, wo man das Navi wunderbar befestigen kann. Weniger sichtbehindernd und gleichzeitig derart perfekt im Blick geht nicht.

    Gruß Michael
  • Re: Navi für die Dose

    Sorry Ralf,

    ernster Widerspruch!

    Der Meriva hat diese verdammte doppelte A-Säule, welche einen erheblichen toten Winkel hervorruft,
    der nur durch kräftige Kopfbewegungen zu umgehen ist.
    (von beiden Seiten rumschauen, um die ungewollte "Mitnahme" einer "Kühlerfigur" zu verhindern)
    Hier noch eine weitere Verschlechterung durch Anbringung einer ergänzenden Sichtbehinderung zu tätigen, ist
    absolut nicht sinnvoll.

    Ob in der Mitte unter dem Spiegel, oder mittig auf dem Armaturenbrett ist ziemlich Banane. Weiter unten würde
    diese gekonnt gestylte Informationeinheit des Fahrzeugs verdeckt, also besser nicht.

    Das Kabel steckt direkt unterhalb des Spiegels vor dem Schlatknüppel vertikal im Zigarettenanzünder.
    Das hierzu notwendige Öffnen des bei mir ungebrauchten Aschenbechers erschwert die Schaltung der Gänge.

    Das Kabel hängt mit ganzem Gewicht "ums Eck" an der Mini-Buchse. Zugentlastung nicht möglich.
    Das gibt den häufigen Kontaktverlust.
    Selbiger ist auch beim Laden manchmal gegeben, ich werde da mal ein kurzes USB-Stichkabel einstecken, und mit
    Heißkleber abdichten und fixieren, um weitere Schäden zu verhindern.
    Bis dahin fahre ich nur mit Akku, je nach Tages- oder Nachtzeit 3-6 Stunden. (wegen der Beleuchtung des Displays)

    Aber in der Dose ist das Teil relativ problemlos.
    Witzig ist, wenn mal die Strecke gesperrt ist, oder Umleitung.
    Du bist der Nase nach auf einem anderen Weg in die richtige Richtung gefahren, aber das Teil will dich immer noch 20 km zurückführen,
    obwohl du nur noch 5 km vom Ziel entfernt bist. Ist mir einmal so gegangen. Ich hätte das Ding am liebsten...aber das wäre dann der 2. Verlust geworden......
    Ja, klar, irgendwie kann man auf "Umleitung" klicken, aber das ist mir zu ablenkend. Bestimmt drei Menuebenen tiefer....

    Ich finde es schade um das Geld, und vor allem um die ganze Arbeit.
    Der einzige Nutzwert ist in fremden Städten, ansonsten bringt es nicht viel.

    Geplante Routen am PC ist was anderes, aber auch das ist dermaßen umständlich....ich klaue mir schon die Routen von
    fremden Leuten aus dem Internet, und füge die zu neuen zusammen. :mrgreen:

    Gruß Bernd
  • Re: Navi für die Dose

    @Bernd,

    Deine Probleme mit dem Navi laufen dann aber eher auf Bedienungsfehler heraus: Es gibt unterschiedliche Modi, d. h. Du kannst entscheiden, ob Du ein Zwischenziel unbedingt anfahren willst oder nicht. Die übliche und gängige Einstellung ist, daß das Navi nur das Ziel im Auge behält, d. h. bei einer Abweichung von der Route einfach einen neuen Weg berechnet. Das geht durchweg in Sekunden und funktioniert eigentlich bei allen Navis recht gut. Straße gesperrt? Einfach ein Stück nach gesundem Menschenverstand und Orientierungssinn sprich Himmelsrichtung fahren und das Navi führt Dich weiterhin schnell und gut ans Ziel.
    Für Mopedtouren ist diese Einstellung nicht optimal, denn sie führt dazu, daß das Navi versucht, auch einen Punkt auf der u. U. aufgerissenen Straße anzufahren - Murks!
    Das Zumo soll wie alle besseren tourentauglichen Navis aber die Funktion bieten, die zuvor festgelegten Punkte auch zu überspringen, man fährt also z. B. A-B-C-D-G-H-I statt A-B-C-D-E-F-G-H-I, wenn E und F in der Baustelle liegen.
    Benutzt habe ich die Funktion noch nicht, denn meine bisherigen Touren waren abfahrbar, ich habe das Zumo ja auch noch nicht lange.
    Diese Grundeinstellungen sind aber Einstellungen, die man vor der Fahrt oder Tour vornimmt, lediglich das Auslassen von Zwischenzielen muß man ggf. manuell machen. Landet man vor dem Schild "Straße gesperrt" hält man halt kurz, überspringt die Punkte und lässt sich zum nächsten oder übernächten Zwischenziel navigieren. Auf einer Tour sicher kein Problem. Im Auto wird einem dagegen meist die Strecke egal sein, deshalb nimmt man da die andere Grundeinstellung.
    Wenn das häufige Umstellen zu lästig ist, hilft doch nur ein Zweit-Navi fürs Auto für 69 € oder so.

    Gruß Michael