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Reifendruck Gespann?

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  • Saxagaton wrote:

    nach längerem Probieren: vorn 2,5, hinten 2,8 bei 15".
    Ist aber auch ein bißchen von der Beladung abhängig.
    Mein Reden , siehe # 16 ........... nur hast du das dritte Rad vergessen ?(

    Sagt Walter von dr Oschdalb
  • Bei einem Fahrertraining (ADAC und nicht PeterWEN) hab ich mal gelernt das etwas mehr immer besser ist als etwas weniger.
    Bei weniger wird der Fahrkomfort wohl besser, bei mehr wird das halt "härter angekoppelt" Der Instrucor meinte (damals PKW)
    er würde immer 0,2 bar mehr einfüllen als empfohlen. Seit dem fahre ich immer 0,2 bar mehr und bin sehr zufrieden mit den
    Fahreigenschaften der Fahrzeuge (alle). Schlechteren Verschleiß habe ich ebenfalls nicht festgestellt.

    just my 2ct. - Aber jeder wie er mag
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)
  • Thomas_DA wrote:

    Laut Conti Reifentabelle braucht der Smart (mit und ohne Beladung) vorne 1.8 oder 2.0 und hinten 2.2 oder 2.5 bar
    Willst jetzt einen Smart mit einem Gespann vergleichen :?:
    Das kannst trotz derselben Reifengrösse gleich mal vergessen

    Sagt Walter von dr Oschdalb
  • Thomas_DA wrote:

    Hallo Zusammen,

    ....

    Wenn ich dass für mein Gespann mit meinen Reifen durchführe dann kommt folgendes heraus:

    Vorderrad: 2 bar
    Hinterrad 1,6 bar
    Seitenwagenrad: 1,3 bar

    Dass geringere Druck auf dem Hinterrad hat vor allem mit den max. Reifenlasten zu tun. Ich traue ja dem Braten nicht so ganz und habe mal als Kompromiss rundum 2 bar eingestellt.
    Was meint ihre denn dazu ?

    Gruß
    Thomas
    Hatte ich ganz vergessen - diese Werte erscheinen mir äußerst niedrig ! =O Hinterrad 1,6 - stell das mal ein und setz dich auf die Maschine - da ist der reifen aber schon etwas Platt und wird
    "Walken" :huh:
    Bin aber kein Gespannexperte....
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)
  • Die Werte die für einen PKW vorgegeben sind kannst Du beim Gespann mal gepflegt vergessen, da dort vollkommen andere Verhältnisse vorliegen.

    Die alten Reifen der der 80er Serie, z.B. 125 - 145SR15 haben sehr weiche Flanken die das Fahrverhalten massiv beeinflussen, deshalb wird gerade dort mit höheren Drücken gefahren als mit Niederquerschnittsreifen..

    Die Antriebskraft wird z. B. nur auf ein Rad übertragen, welches bei Kurvenfahrt auch noch die gesamte Führungsarbeit zu leisten hat. Entsprechend hoch ist die Walkarbeit, der mit höherem Luftdruck entgegen gewirkt werden muss.

    Auch das Vorderrad muss allein arbeiten und braucht die Unterstützung des höheren Luftdrucks.

    Bei mir sieht das so aus: vorn 125SR15 - 2,8 bar, hinten 145SR15 - 3,0 bar, Beiwagen 145/70-R13 - 2,0 bar.

    Die hier im Thread genannten Drücke sind keine festen Vorgaben, sondern Erfahrungswerte, die individuell ermittelt werden müssen.
    Gruß, Tommy

    Ich bin kein Biker und fahre kein Moped!

    Es lebe der Basaltstein, Hui Wäller? - Allemol!
  • Hab mich etwas missverständlich ausgedrückt. Mit Smart Reifen meinte ich die Smart Reifen am Gespann und nicht am Smart-Auto.
    Gruß, Harald aus Nürnberg
    "S. Auerteig"
  • Du hast doch jetzt unabhängig voneinander von mehreren Gespannfahrern die Reifendrücke die sich max. 0,3 bar unterscheiden mitgeteilt bekommen . Damit solltest doch schon mal klarkommen und den Rest , das Feintuning quasi , findest dann selbst beim Fahren noch heraus . Musst eben innerhalb der genannten Drücke etwas experimentieren um den Wohlfühlfaktor für dich zu finden .

    Sagt Walter von dr Oschdalb
  • Ja, ich denke ich habe jetzt genug Info. :) . Ich habe jetzt die Reifen auf 2,5 / 2.8 / 2.0 bar aufgepumpt zu und jetzt geht's auf Probefahrzlt (noch regnet es nicht).
    Bei Stahmer hat niemand abgehoben, da habe ich ein Mail geschickt.

    Danke an alle für die Info.

    Gruß

    Thomas
  • Moin, folgende Werte kann ich Dir von meiner K1100 LT mit Walter Jewel Elegance geben. Die Werte hat mir die Fa. Walter mitgegeben.

    V. 145/65 R15 - 2,5 bar
    H. 175/55 R15 - 2,8 bar
    BW 155/70 R13 - 2,5 bar

    Sind alles ca. Werte je nach Beladung und im Beiwagen auch etwas nach Komfortempfinden des Mitfahrenden. :D
  • Habedere,

    mit den bisher genannten Luftdrücken dürfte es m.E. die wenigsten Probleme geben.

    Die anfänglich genannten 1,3 bar auf dem Bw-Rad haben mich arg zucken lassen, da wir unter den Forumisti nicht so gerne Selbstmörder haben möchten.

    Warum?

    - Du fährst mit 20 Km/h engagiert mit voll beladenem Gespann in eine Linkskurve
    - nehmen wir jetzt einfach wahllos eine Zahl
    - drücken 200 kg nach rechts außen
    - verdoppelst Du die Geschwindigkeit, drücken jetzt nicht 400 kg nach außen = sondern 800 kg


    - da steigt extrem die Gefahr, dass es den Reifen vom Außenhump der Felge zieht
    - Metall auf Asphalt und das bei Bewegung und Querbeschleunigung = Holla die Waldfee, da steigt die Tendenz Richtung Botanik extrem.

    Ich bin zwar in vielen Dingen ziemlich schmerzfrei, aber den Luftdruck beim Wetzerle (und auch bei der Dose) prüfe ich ziemlich oft hier beim Haus und kalten Reifen.
    Wohlgemerkt = bei kalten Reifen. Alles andere ist Kokolores.
    Bei einem Pkw-Reifen kann zwischen kaltem und warmen Reifen eine Druckdifferenz von bis zu 0,5 bar sein.
    Bei einem Motorradreifen etwas weniger, aufgrund des geringeren Volumens, aber trotzdem = selbst etwas weniger kann zu wenig sein.
    Daher empfehlen wir bei unseren Seminaren fast immer die Anschaffung eines Luftdruckprüfers.
    Dann weiß man, egal was der Füller (die übrigens nicht geeicht sein müssen) bei der Tanke anzeigt, da müssen noch 0,x bar dazu.

    Ach ja, selber schon ausprobiert = selbst einen mittelprächtigen Luftdruckprüfer kann man nachjustieren.
    Aufschrauben und dann sieht man schon einen Drehwiderstand, an dem man ggf. nachregeln kann.
    Servus
    Peter
    Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch, man muss ihn nicht alle sechs Monate daran erinnern.
    Dabei seit Mmmmh ? Wurscht, Hauptsache gerne dabei !

    The post was edited 1 time, last by PeterWEN ().

  • Hallo Peter,

    PeterWEN wrote:



    Die anfänglich genannten 1,3 bar auf dem Bw-Rad haben mich arg zucken lassen, da wir unter den Forumisti nicht so gerne Selbstmörder haben möchten.
    Ja, die 1,3 bar haben mich auch nicht ruhig gelassen,deshalb habe ich ja auch die Frage hier gestellt :)

    Ich habe jetzt ein sehr nettes Gespräch mit Herr Stahmer gehabt. Seine Empfehlung (15' Räder):

    vorne 2,2 Bar
    hinten 2,5 bis 2,8
    Seitenwagen 2,5 (ohne Beladung 2,2 bar)

    Begründung: Früher wurde vorne mit bis zu 3 bar gefahren, davon ist man aber wieder weg da sich der Reifen mit 2,2 bar besser an Spurrillen anpassen kann und damit nicht mehr so empfindlich reagiert.



    Den Luftdruck prüfe ich bei mir zu Hause mit einem Flaig Gerät

    flaig-praezision.de/de/products/reifendruckmessgeraete

    und aufgepumpt wird per Hand mit einer guten Fahrradpumpe. Dann ist der Reifen noch garantiert kalt :D

    Gruß

    Thomas
  • Habedere,

    Thomas_DA wrote:

    und aufgepumpt wird per Hand mit einer guten Fahrradpumpe.
    Ich empfehle bei Bekannten immer, nachschauen.

    Haben sie ein Notrad oder Ersatzrad = Pech

    Haben sie dagegen ein Tirefit satz = super, wunderbar = dann hat man quasi für lau einen Minikompressor dabei.

    Zum Glück habe ich einen (gerade noch) tragbaren, "richtigen" Kompressor im Keller.

    Bei der neuen Dose (ab Freitag) ist ein Tirefit Satz dabei (ein richtiges Ersatz- oder Notrad wird aber noch angeschafft).

    Allerdings dürften solche Minikompressoren nicht die Welt kosten oder vielleicht sogar bei einem Schrotti für nen schmalen Taler zu haben sein.



    Ach ja, wer einen Tirefit Satz sein eigen nennt, nachschauen.
    Die Dichtflüssigkeit hat nur eine begrenzte Haltbarkeit.
    Jedoch sind Reifenmonteure nicht so gut auf die Sauerei in der Felge zu sprechen.
    Lieber ein Rad, 5 bar rein, Metallkappe drauf, und 1-2 x jährlich nachpumpen.
    Servus
    Peter
    Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch, man muss ihn nicht alle sechs Monate daran erinnern.
    Dabei seit Mmmmh ? Wurscht, Hauptsache gerne dabei !