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Gabel ölt, Fichtel & Sachs

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  • Gabel ölt, Fichtel & Sachs

    Hallo Forum.

    Gerade fängt die K100 an richtig Spaß zu machen. Bin jeden Tag damit unterwegs. Nebenbei ist der Haupt- und Seitenständer von K100 "krumm" auf K1100 "gerade" umgebaut und getauscht. Danke an Carsten für den Tipp und Micha für die Teile. :D

    Direkt nach dem Umbau des Ständers habe ich gesehen: Öl am Vorderrad - die Gabel ist plötzlich und heftig undicht :cry: Am 10.7. ist Sicherheitstraining gebucht... Bleibt also nur das kommende WE. Wo finde ich kurzfristig eine Anleitung für die K100RT BJ 84 - scheint laut Tabelle eine Fichtel & Sachs-Gabel zu haben. Die ist aber nirgends beschrieben - oder ich habs nicht gefunden - und ohne Anleitung bin ich aufgeschmissen. Welche Teile tauschen - wie stelle ich fest was wirklich defekt ist?

    Gruß & Dank
    Rüdiger

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rüdiger_LEO ()

  • Im Grunde genommen gibt es nur 3 Möglichkeiten eines Lecks.

    1. die Gabeldichtringe zwischen Stand- und Gleitrohr
    2. die Ablaßschrauben unten am Gleitrohr, durch falsche Angaben der Anzugsdrehmomente im Rep Handbuch sind die oft überdreht und dichten nicht mehr.
    3. Die Schraube mit Dichtring, die von unten den Dämpfereinsatz hält.

    Eine Rep Anleitung müsste es im Technik Bereich geben, bitte mal selbst suchen.
    Keine Teile mit DHL bestellen, meine liegen schon seit 2 Wochen im Sortierzentrum..........
    Im Osten geht die Sonne auf.
    Sagt Euch der


    René.

  • Hallo René.

    Die Undichtigkeit ist oben am Dichtring zwischen den beiden Rohren. Also 1. Aber wie kann ich feststellen ob die Rohre auch getauscht werden müssen?

    Die Anleitung für F&S- Gabeln gibt es vermutlich nicht. Und mit dem OEM-Teil von BMW komm ich nicht klar.
  • KFMNetz schrieb:

    Hallo René.

    Die Undichtigkeit ist oben am Dichtring zwischen den beiden Rohren. Also 1. Aber wie kann ich feststellen ob die Rohre auch getauscht werden müssen?

    Die Anleitung für F&S- Gabeln gibt es vermutlich nicht. Und mit dem OEM-Teil von BMW komm ich nicht klar.


    Die Rohre müssen nur getauscht werden, wenn sie Rostpickel haben oder verbogen sind.
    Eine Beschreibung der F&S Gabel findest Du hier .
    Im Osten geht die Sonne auf.
    Sagt Euch der


    René.

  • Hi Rüdiger,

    ruf mich einfach an, das kriegen wir schon gebacken. Bis zum 10. 07. ist Dein Moped wieder fit.
    ....bis bald

    Viele Grüße

    Micha

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von micha-70499 ()

  • Würde die gerne bei dieser schönen Arbeit behilflich sein, Gelte aber nach 40 Jahren Kfz Schlosser als Laie,

    also halt ich mich lieber raus. Sorry

    Micha ist eine gute Adresse, habe es gerne mit ihm zu tun, der hilft die bestimmt weiter.

    Viele Grüsse Roland ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Roland_SM ()

  • Roland_SM schrieb:

    Würde die gerne bei dieser schönen Arbeit behilflich sein, Gelte aber nach 40 Jahren Kfz Schlosser als Laie,

    also halt ich mich lieber raus. Sorry


    Wer erzählt denn sowas?
    Gruss Maru CH :) Schaffhausen



    ich bin wie ich bin. Die einen mögen mich, die andren können mich! (Konrad Adenauer)
  • Hallo Roland,

    danke - und wenn Du als KFZ-Schlosse Laie bist - wie würdest du einen ungelernten dann bezeichnen?

    Wenn ich das so langsam aber richtig verstehe müssen nur das Moped aufgebockt werden, Vorderrad raus, evtl. Bremssattel ab, das Öl raus und die unteren Rohre nach lösen einer einzigen Schraube (offen welche) "gezogen" werden. Werde mir die Teile bei Micha-70499 besorgen und am Samstag mal einen hoffentlich erfolgreichen Versuch starten. Bin mal gespannt ob das so einfach geht.

    Gruß Rüdiger
  • ja, im grossen und ganzen ists genau so wie beschrieben. wenn das vorderrad raus ist (also auch die Steckachse), dann siehst du unten drinn nur eine einzige schraube, ziehmlich tief im Rohr. ich denke 8er IMBUS.

    besorg dir noch direkt neues gabelöl, macht keinen sinn die alte Lörrä da wieder rein zu füllen.
    Gruss Maru
    Gruss Maru CH :) Schaffhausen



    ich bin wie ich bin. Die einen mögen mich, die andren können mich! (Konrad Adenauer)
  • KFMNetz schrieb:

    Wenn ich das so langsam aber richtig verstehe müssen nur das Moped aufgebockt werden, Vorderrad raus, evtl. Bremssattel ab, das Öl raus und die unteren Rohre nach lösen einer einzigen Schraube (offen welche) "gezogen" werden. Werde mir die Teile bei Micha-70499 besorgen und am Samstag mal einen hoffentlich erfolgreichen Versuch starten. Bin mal gespannt ob das so einfach geht.
    .........eigentlich stimmt es so, aber nur eigentlich. Ich an Deiner Stelle würde so vorgehen : Beide Holme ausbauen und zerlegen, dann reinigen. Standrohr auf Beschädigungen und Verzug - z. Bsp durch Unfall - prüfen. :D
    ....bis bald

    Viele Grüße

    Micha

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von micha-70499 ()

  • Hi Rüdiger,

    ganz so einfach isses net!:

    evtl. Bremssattel ist nicht: die müssen runter sonst geht die Felge nicht raus.

    Dann musst du oben den Deckel im Federbein raus machen, sonst schießt die beim lösen der "einzelnen Schaube" das Tauchrohr nach unten über die Finger und das macht ordentlich Aua. Der Deckel ist mit einem Sprengring gesichert. Du must ihn mit einer Hülse (irgendeine passene Nuss über die Schraube oder mit dem passenden Inbus in der Schraube) runterdrücken. Das geht nur ein paar Millimeter, dann mit einem spitzen Schaubenzieher den Ring aus seiner Nut puzzeln. Dann kann der Deckel nach oben abgenommen werden. Dabei kommt auch die Feder hoch. Jetzt kannst du die "einzekne Scharaube" die übrigens utnen in der Klemmung sitzt, öffnen ud das Tauchrohr mit Dämpfereinsatz vom Standrohr lösen............wenn der Simmering raus geht. Ansonsten musst du die Gabel aus dem Lenkkopf ausbauen damit du ordentlich am Simmering arbeiten kannst. Hau dir dabei nicht das Standrohr kaput!
    Standrohr überprüfen nur in ausgebautem Zustand: über einen Spiegel rollen lassen. die sind in der Regel extrem gerade und zeigen sehr schnell auf, ob das Rohr krumm ist. Ansonsten die Oberfläche sauber machen und mit einem Wattebausch drüber gehen. Wo Fasern hängen bleiben hat´s Beschädigungen. Sehr kleine lassen sich evtl mit Scheurmilch ein wenig glätten.

    Der Inbus im Deckel muss übrigens auch raus, das muss zum entlüften.

    Mit "nur" ist nicht......... :trost:



    Gruß

    Benno
  • Kbenno schrieb:

    Hi Rüdiger,

    ganz so einfach isses net!:

    dann mit einem spitzen Schaubenzieher den Ring aus seiner Nut puzzeln.


    von oben ansetzen und nach unten hebeln, dann mit einer Spitzzange greifen ... und raus isser! Die Nut in der der Spengring sitzt ist nach oben hin
    rechtwinkelig und nach unten hin abgeschrägt, deshalb den Sprengring nach unten aus der Nut hebeln!!!
    Flyer (ThomasE)

    Mein Link zum Jahrestreff 2018 : photos.app.goo.gl/XGM7xHoTqj9KrvSn9

    Bilder flyingbrick: goo.gl/photos/2his6iiHMqpa6oer6
  • Man helfe mir bitte mal - wieso meint ihr, dass das obere Federlager raus muss? Wegen "Aua"? Das Gleitrohr kann nach lösen der unteren Schraube ( hier die Nummer 9) auch so nach unten weg gezogen werden - ganz ohne "Aua".

    Dass oben die Schraube raus muss, um wieder Öl in die Gabel zu kriegen, ist klar, aber das Federlager kann eigentlich drin bleiben.
    Dominik ZH

    K1300GT (ZW03566, 8.09) / K1100R (ex RS) (0199457, 4.94) / K100RS 16V (0203406, 4.91)
  • Dominik schrieb:

    Man helfe mir bitte mal - wieso meint ihr, dass das obere Federlager raus muss? Wegen "Aua"? Das Gleitrohr kann nach lösen der unteren Schraube ( hier die Nummer 9) auch so nach unten weg gezogen werden - ganz ohne "Aua".

    ........Du musst nicht alles glauben was hier geschrieben wird :mrgreen: .
    ....bis bald

    Viele Grüße

    Micha

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein
  • So richtig kann ich es mir auch nicht vorstellen, dass das nicht "händelbar" sein soll (bei mir ist da noch nie was "entgegengeschossen"). habe meine Gabel damals zwar komplett zerlegt (weil ich sie Pulvern wollte und hab) aber nur zum Simmerringe wechseln würd ich den aufwand nicht betreiben (okay, jetzt weis ich, dass innen alles in ordnung ist). Müsste ich jetzt die Simmeringe wechseln, würd ich wie oben beschrieben vorgehen und mir das komplette zerlegen sparen.

    Die frage ist immer, rechtfertigt der nutzen (istzustand der Gabel kennen) den aufwand. Wenn sie nur an den Simmeringen ölt aber sonst normales verhalten zeigt, würde ich mir das wie gesagt sparen :)

    ERGÄNZUNG: zum Simmeringe einschlagen einfach das einschlagwerkzeug von louis für 20€ kaufen. das geht wunderbar! die haben alle gängigen durchmesser, einfach das richtige raussuchen. mitn schraubenzieher/Hammer/holz ist ein seich!
    Dateien
    • werkzeug.JPG

      (31,85 kB, 11 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Gruss Maru CH :) Schaffhausen



    ich bin wie ich bin. Die einen mögen mich, die andren können mich! (Konrad Adenauer)

    Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von maru ()

  • Ok, dann noch mal im Datail:

    Die Feder steht unter einer Grundspannung im Gehäuse. Damit das Tauchrohr nicht vom Standrohr wegfliegt ist dieses mit einer Nut, die gegen den Simmering schlägt, gesichert. Sofern nur dieser gewechselt werden soll ist ein ausbauen des Standrohres nicht notwendig. Jetzt gibt´s zwei Möglichkeiten: du lässt das Stanrohr in der Brücke und versuchst das Tauchrohr (nach lösen der Zentralschraube) nach unten weg zu ziehen. Wenn der Simmering nicht will, wird´s ganz schön eng mit dem Platz zum weiterarbeiten. Dann muss der Si erst entfernt werden, was mitunter knifflicg sein kann. Dann den neuen SI von unten auf das Standrohr schieben, Das Tauchrohr mit Innereinen drüber, alles gegen die Feder drücken und unten die Schraube wieder rein. Jetzt muss der Si in seinen Sitz getrieben werden. Mag mit dem Schraubenzieher gehen, eine Beschädigung ist da aber ganz schnell da: von vorn anfangen. Das Passende Werkzeug ist ein pasender Ring und der muss ja wieder ab.........
    Daher: es bleibt dabei, für vernünftiges Arbeiten muss die Gabel raus und entspannt werden, s.o.
    Wer das noch nie gemacht hat sollte aber ziemlich vorsichtig sein: diese Sch.... Simmeringe gehen mitunter sau schwer raus und man hat sich ganz schnell das Standrohr beschädigt.

    Der Rest ist Ansichtssache.

    Also Rüdiger: dir wurde Hilfe angeboten: nimm sie an, ist keine Schande.....

    Gruß

    Benno
  • Benno, hast Du schon mal eine Gabel auseinandergenommen?

    Das Gleitrohr wird mit der erwähnten Schraube von unten am Dämpfer, der sich im Standrohr befindet und wogegen die Feder vorgespannt ist, befestigt. Der Dämpfer ist in der Tat gesichert, und zwar unten im Standrohr, damit er nicht unten rausgedrückt wird. Dein Beschrieb, wie die Gabel funktionieren sollte, ist schlicht falsch.

    Also: Schraube raus, Gleitrohr ab, Simmerring entspannt wechseln, Gleitrohr vorsichtig wieder über das Standrohr hochschieben, um den Simmerring nicht gleich wieder zu schrotten, Schraube wieder rein, fertig.
    Dominik ZH

    K1300GT (ZW03566, 8.09) / K1100R (ex RS) (0199457, 4.94) / K100RS 16V (0203406, 4.91)
  • Ich weiß nicht ich hab die Gabel erst Anfang des Monats komplett zerlegt hab den ganzen Rums ausgebaut, alle Mumpitz.

    Für die Semmeringe hätte ich nur die Bremsen abbauen, das Rad ausbauen die untere Schraube rausdrehen dann geht das ganze Unterrohr ab und du kannst den Dichtring ausbauen meiner hatte keinen Sprengring/ Sicheriungsring ist aber trotzdem ein super JOb.

    Denk mal wenn du es so machst höchstens 2 Stunden. :thumbup:
    Grüße aus Oberfranken :thumpup:

    Ralf




    Im Zweifel immer mit Vollgas voraus