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K1100LT – Wechsel Luftfilter und Kühlflüssigkeit

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  • K1100LT – Wechsel Luftfilter und Kühlflüssigkeit

    Eigentlich steht es ja auf der Agenda für den 7. Schraubertag im Süden. Da aber das geplante Pensum offensichtlich sehr ambitioniert ist und auch noch die Montage für die Aufnahme des Navi hinzugekommen ist, wollte ich heute den geplanten Wechsel des Luftfilters selbst machen. Betonung liegt auf wollte.

    Ich habe - wie in der Reparaturanleitung beschrieben – die rechte Verkleidung demontiert und die Klammern gelöst. Zusätzlich habe ich noch den Tank gelöst, um den Schaumstoff zwischen Rahmen und Deckel des Luftfiltergehäuses entfernen zu können, damit nach oben etwas Spiel ist.

    Von der rechten Seite komme ich jetzt relativ gut an den Filter, in dem ich das Gehäuse etwas hoch drücke – dann kann ich den flachen Filter auch bewegen. Nur - es klemmt dann aber auf der gegenüberliegenden linken Seite so stark, dass ich den Filter nicht zur rechten Seite herausziehen kann.

    Ich habe auch schon erwogen, an der linken Seite die Verkleidung ebenfalls abzubauen. Aber wieder verworfen, weil nach in Augenscheinnahme ich von der Seite nicht weit genug an das Filtergehäuse komme, um die Seite hoch drücken zu können.

    In der Suchfunktion habe ich leider nichts Passendes gefunden.

    Kann mir jemand einen Tipp geben? Was habe ich übersehen?
    Michael

    Mache es so einfach wie möglich - aber nie einfacher (Albert Einstein)

    The post was edited 1 time, last by MichaelZH ().

  • @ Thomas - das könnte die Lösung sein - Danke. :thumbup: Ich habe wirklich gesucht, mich aber auf die Artikel mit Bezug zur K1100LT konzentriert.

    Gehe jetzt wieder in den Keller und probiere es gleich aus.
    Michael

    Mache es so einfach wie möglich - aber nie einfacher (Albert Einstein)
  • MichaelZH wrote:

    und die Klammern gelöst

    Hast du alle 3 Klammern nur gelöst, oder sind sie am Gehäuse ausgehängt, so dass der obere Kastenteil weit genug angehoben werden kann?
    Wenn das alles frei ist, dann ruckel mal den Filter ein wenig hoch/runter und hin/her. So sollest du ihn rausbekommen.
    Kannst auch seitlich am Filtergehäuse mit nem langen Schraubendreher entlang die linke(hintere) Seite den Gehäuses anzuheben probieren. Natürlich mit dem "nötigen Gefühl im Händchen" :D: nix anderes aufzuspiessen.


    Der Andi aus´m Elsass :thumbup:
    Der Andi aus´m Elsass :thumpup:


    Auch in Linkskurven kann man rechts fahren
  • elsass-ziegelstein wrote:

    MichaelZH wrote:

    und die Klammern gelöst

    Hast du alle 3 Klammern nur gelöst, oder sind sie am Gehäuse ausgehängt, so dass der obere Kastenteil weit genug angehoben werden kann?
    Wenn die Schaumstreifen der Wärmeisolierung zwischen Oberen Luftilterdeckel und Rahmen noch drinn sind, hebt sich nichts mehr an. Dann geht nur rausrupfen. Und wieder reinmogeln, ist aber keine saubere Arbeit, da der Tank nur zwei Benzinleigunen und zwei Sicherungsringe sind.

    gut bei der LT muss die linke Innerei Kniepad und ggf. Staufach noch raus oder wenigstens angehoben werden. Dann kommt man auch sauber an die Abschirmungen ran!
    Gruß

    GerdTIR


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    Ich bin Oberpfälzer, kein Franke! Ein kleiner aber wichtiger Unterschied!

    "Ich bin kein besonderer Mensch, ich kann nur etwas besonders gut!" Walter Röhrl

    03´er K1200RS, Zumo 590, Schuberth SC1 Standard
  • der trick ist, das ding auf richtung 2uhr nach rechts zu drehen und dann kann man den einfach ohne viel kraft raus ziehen

    einbau dito, filter verdreht reinschieben und dann nach links in position drehen


    ps: komm an den zh nordring, dann mach ich dir das in 1 minute während ich im stau stehe...
    Schöne Grüsse, Ralf CH
  • Was soll ich sagen? Kaum macht man es richtig, dann klappt es auch :thumbup:

    Der neue Filter ist drin! Die Isolierung und die 3 Klammern hatte ich schon berücksichtigt. Nur das beherzte Drehen fehlte noch :D
    Also danke nochmal an alle, die sich hier eingebracht haben.

    Jetzt habe ich Mut und werde mich als Nächstes an das Wechseln der Kühlflüssigkeit heranwagen. Wenn die Verkleidung schon mal ab ist!
    Falls es da auch etwas gibt, was in keinem Handbuch steht und jeder Anfänger wie ich da reinläuft, bin ich für jeden Hinweis dankbar.
    Michael

    Mache es so einfach wie möglich - aber nie einfacher (Albert Einstein)

    The post was edited 1 time, last by MichaelZH ().

  • Hallo Michael,
    1. Glückwunsch zum LuFi-Wechsel. In der Tat muss man da beherzt zupacken, dann klappt das schon.
    2. Kühlflüssigkeitswechsel ist eigentlich ziemlich einfach. Bei der LT muss man halt erst mal an die Ablass-Schraube kommen, da ist die untere Motorverkleidung im Wege. Also weg damit ;)
    Neubefüllung dann über den Kühlerverschluss und NICHT über den Ausgleichsbehälter, wie es manche Laien immer wieder mal versuchen. Und dann gut entlüften, d.h. Motor laufen lassen und die Schläuche durchkneten, ggf. über den Kühlerdeckel nachfüllen. Ist bei der LT auch wieder etwas blöd wegen der Verkleidung.
    Viele Grüße aus Stuttgart

    Thomas (Mitglied seit 17.07.04)

    Meine drei Ks

    K1100(!)RS 4V, 1991, ABS/GKAT, VIN 0203481; K1100(!)RT mit Schepsky-SW, 1984, GKAT, VIN 0001475 (sagt nicht viel aus); K1100LT, ABS/GKAT, 1992, VIN 6457999
  • Dreh ja nicht die Ablassschraube raus! :kopfschuettel:
    Löse den untersten Kühlwasserschlauch, das reicht.

    gruss holm
    Meine Ost-Motorräder: Simson KR50,S51, Berliner Roller, Jawa175, MZ ES250, TS250/1, ETZ250+251
    Meine ehemaligen BMW: R65, K75, K100LT LIMITED EDITION, R1100GS, K1200RS,K1100LT LIMITED EDITION
  • Und noch schneller rauscht es raus, wenn man vorher den Kühlerverschluss öffnet.

    thomasw wrote:

    da ist die untere Motorverkleidung im Wege.
    Welche Motorverkleidung?
    Heinz



    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."

    Albert Einstein
  • thomasw wrote:

    Neubefüllung dann über den Kühlerverschluss und NICHT über den Ausgleichsbehälter, wie es manche Laien immer wieder mal versuchen. Und dann gut entlüften, d.h. Motor laufen lassen und die Schläuche durchkneten, ggf. über den Kühlerdeckel nachfüllen. Ist bei der LT auch wieder etwas blöd wegen der Verkleidung.


    Hallo Michael,

    bitte die neue Kühlflüssigkeit gaaaaaaaaaaaanz langsam einfüllen.

    Je weniger Luft hast du dann im System.....

    Viele Grüße

    Bernd
    Das Glück dieser Erde liegt nicht auf dem Rücken eines Pferdes, sondern auf der Sitzbank eines Ziegelsteines!

    Meint Bernd_RE
  • das auffüllen geht leichter, wenn man vorher die 2 schrauben des einfüllstutzens löst und obigen ein paar cm nach oben zieht.
    Dabei seit 20.Mai.2003
  • Man kann auch ein Stück passenden Schlauches auf einen Trichter stecken.
    Notfalls geht das dann auch bei einem tiefer gelegten Einfüllstutzen! :lollol:
    Heinz



    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."

    Albert Einstein
  • Zunächst Danke für die weiteren Tipps zum Wechseln der Kühlflüssigkeit. Es hat relativ gut geklappt.

    Den Verschluss zum Nachfüllen bekam ich allerdings nur mit einemSchlüssel, den ich mal für Ölfilter gekauft habe, los.
    Den Tipp, die Flüssigkeit nicht über die dafür vorgesehene Schraube abzulassen, sondern die Schelle zu lösen, habe ich befolgt. Das war vermutlich das erste Mal, dass der Schlauch abgezogen wurde. Dementsprechend schwer ging es auch. Mit etwas Vaseline ließ er sich dann leicht wieder über den Stutzen schieben. Beim nächsten Mal geht es dann wie von selbst - hoffe ich.

    Wenn die Nachfüllschraube oben entfernt ist und der Schlauch unten abgezogen wird, dann kommt ein rechter Schwall heraus. Also besser entsprechend große Wanne darunter stellen.

    Das Auffüllen sollte man in der Tat sehr sehr sehr langsam machen. Es gibt sofort einen Rückstau, und es lief bei mir etwas Kühlflüssigkeit über. Oder ich hätte noch irgendwo entlüften sollen/können? Ich habe mir im Baumarkt dafür einen entsprechenden Trichter gekauft.

    Ich habe dann den Motor ein paar Mal drehen lassen und noch etwas (relativ wenig) Kühlflüssigkeit nachfüllen können. Ich glaube, dass der Pegel im Ausgleichbehälter ein wenig angestiegen ist - aber nicht viel.

    Als ich den Motor gerade mit ausgeklapptem Seitenständer drehen ließ (damit er nicht anspringt), kam meine Frau rein und fragte: Na, will sie nicht? Da konnte ich nicht anders. Seitenständer eingeklappt. Knopf gedrückt. Und sie sprang sofort an. Mit sofort meine ich sofort! Das letzte Mal wurde die K im September 2014 ca. 20 Km zum Vorführen (TÜV in CH) bewegt. Benzin ist auch so alt. Allerdings habe ich die Batterie abgeklemmt - nicht ausgebaut. Das liebe ich so an diesem Motorrad! Diese Zuverlässigkeit. Und ich habe es mit der Wartung wahrlich nicht übertrieben. Deshalb konnte ich mich - wie bereits in meinem Vorstellungsthread geschrieben - auch nicht von der K trennen. Heute bin ich froh. Alte Liebe … Jetzt warte ich ungeduldig, dass das Wetter besser wird, damit ich die erste Runde drehen kann. Vorher natürlich noch die Verkleidung wieder anbauen.

    Als Nächstes wage ich mich nun an den Wechsel der Öle. 5 Liter Motoröl (15W 40 - mineralisch) habe ich heute gekauft.

    Also, allen nochmals herzlichen Dank für die Unterstützung bis hier!

    Beim Motorölwechsel inkl. Filter sehe ich keine Probleme, das habe ich schon mal gemacht.

    Getriebe und Endantrieb sollte ich eigentlich hinbekommen. Den Schlüssel zum Messen des Ölstands habe ich zum Glück im Bordwerkzeug gefunden.

    Falls es doch etwas gibt, worauf ich achten sollte und nicht in der Anleitung steht, bin ich für jeden Hinweis dankbar.
    Michael

    Mache es so einfach wie möglich - aber nie einfacher (Albert Einstein)

    The post was edited 1 time, last by MichaelZH ().

  • Habedere Michael,

    zum Wechsel der Öle, bis hierher alles soweit ok,

    aaaaaaber,

    vorher warm fahren (nicht nur mal eben laufen lassen)

    Erst wenn alle ölführende Bauteile (Motor, Getriebe, Endantrieb) warm sind, sind auch die Schmutzteile im Öl.
    Bei kaltem Öl hat sich einiges wieder abgesetzt und wird nicht beim Wechsel heraus gespült.
    Außerdem läuft die Plörre dann auch besser und schneller ab.

    Bei den Getrieben machste zuerst den Endantrieb (bis Unterkante Einfüllöffnung), den Rest (bei einer 1 Liter Dose) kippste dann komplett ins Getriebe (sollte dann eigentlich passen.
    Servus
    Peter

    Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch, man muss ihn nicht alle sechs Monate daran erinnern.
    Dabei seit Mmmmh ? Wurscht, Hauptsache gerne dabei !
  • Fahr sie mal richtig warm bis der Lüfter anläuft und dann kontrollierst du noch mal den Wasserstand am Kühlerverschlussdeckel.

    gruss holm :thumbup:
    Meine Ost-Motorräder: Simson KR50,S51, Berliner Roller, Jawa175, MZ ES250, TS250/1, ETZ250+251
    Meine ehemaligen BMW: R65, K75, K100LT LIMITED EDITION, R1100GS, K1200RS,K1100LT LIMITED EDITION
  • Hallo Holm

    Habe heute den Motor warmlaufen lassen (Lüfter ist 2 x angesprungen).
    Als der Lüfter angesprungen ist, war der Pegel am oberen Ende des Ausgleichsbehälters. Nach Kühlung ging der Pegel wieder zurück auf knapp (ca. 1/2 cm) über Maximum.
    Nach der Aktion passte gerade mal ein Schnapsglas Wasser in die Kühlerverschlussöffnung rein. Scheint also alles i.O. zu sein.

    Ich betrachte die Aktion Kühlwasserwechseln jetzt als erfolgreich abgeschlossen und sage nochmal Danke, an alle, die mir hier mit Tipps geholfen haben. :thumbup:
    Michael

    Mache es so einfach wie möglich - aber nie einfacher (Albert Einstein)