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Beppo zur Fahndung ausgeschrieben

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  • ich habe mich glaube falsch ausgedrückt. Mit vermittler meine ich dass er das Angebot nur veröffentlich hat (für einen Bekannten/Kumpel) und nicht selbst der Verkäufer war.

    Was im Endeffekt dann exakt so ist wie geklaute radios auf eBay verkaufen. Dafür ist eBay nicht verantwortlich. Dass der tatsächliche Verkäufer ein Hehler ist und das auch nur wenn ers selbst nicht gestohlen hat ist mir schon durchaus klar.

    Und das hat wiederum nix mit mein und dein zu tun. Wobei son bischen schon...
    nur Angebot veröffentlichen nicht mein sondern dein. Somit nicht ich Hehler sondern du

    /edit:

    Mir gehts auch nicht darum irgendwen oder etwas zu verteidigen. Sondern einfach nur darum etwas vorsichtiger mit Verallgemeinerungen umzugehen. Egal gegen wen.

    The post was edited 1 time, last by Marcel_R1150RT ().

  • Marcel_R1150RT wrote:

    ich habe mich glaube falsch ausgedrückt. Mit vermittler meine ich dass er das Angebot nur veröffentlich hat (für einen Bekannten/Kumpel) und nicht selbst der Verkäufer war.
    Das mag sein.
    Dann würde ich erwarten, daß nach einer Diebstahlsanzeige jemand nachhakt, für wen das im Auftrag gemacht wurde, und es nicht einfach in der Schublade verschwinden lässt.

    Und genau da sind wir am springenden Punkt: kümmert sich eine Person, die vom Steuerzahler fürs Ermitteln bezahlt wird darum, oder nicht?
    Falls nicht: mit dieser Arbeitshaltung hätte ich schon lange keinen Job mehr.

    Und da geht es jetzt nicht darum, alle Personen einer Berufsgruppe zu verunglimpfen. Aber alle reinzuwaschen, nur weil sie im öffentlichen Dienst sind, und sich pauschal jede Kritik zu verbitten, ist schon schräg.
    mfg Klaus

    Franken sind garstig.
    Sie können es halt nur nicht so zeigen...
  • Ohne die Sachlage wirklich zu kennen würde ich mich mit Äußerungen die die Ermittler betreffen zurückhalten. Oder weiß einer von euch was da wirklich gemacht wurde oder warum das eingestellt wurde.


    Es mag ja sein das das verschludert worden ist aber wirklich wissen tut das niemand.

    Gruss Peter

    dabei seit 63 v.Chr.

    Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen. .

  • Habe leider genau so schlechte Erfahrungen mit meinen Staatsdienern machen müssen. :kopfschuettel:

    Ich werde das Gefühl nicht los, man solle doch bitte den Verbrecher versandfertig bei ihnen abliefern, aber bitte nicht Freitags, oder gar kurz vor Feierabend.

    Wer die Fernsehserie Hubert und Staller kennt, sieht dort was ich erfahren musste. :shock:
    Traurige, bedekliche Entwicklung bei uns.
    Grüße vom Andy,

    BMW Back Ma´s Wieda :thumbsup:
  • Gegen schlechte Erfahrung lässt sich immer relativ wenig sagen.

    Ich kann nur für mich quasi von der anderen Seite des Schreibtisches sprechen und leider ist es nicht das gleiche zu wissen wer der Täter ist und es gerichtsverwertbar beweisen zu können.

    Und mit Sicherheit ist auch der andere Kollege dabei der seine Arbeit gewissenhafter machen könnte, wie in jeder berufssparte. Und vielleicht lässt sich auf die eine oder andere Art noch bischen was zu der ganzen Akte ans Licht bringen
  • Hallo,

    das ist jetzt sicher kein sachdienstlicher Betrag, aber das Ganze ruft bei mir doch böse Erinnerungen wach. Ich war damals stolzer Besitzer einer 80 GS, die mir eines Nachts in Hamburg abhanden gekommen ist.
    Der Ärger fing bei mir schon auf der Polizeiwache an. Nachdem ich wahrheitsgemäß (aber sogesehen fälschlich) die Frage nach dem Kilometerstand mit der Laufleistung beantwortete, beschuldigte mich der Beamter des Versicherungsbetrugs, da niemand ein Motorad mit 50000km auf der Uhr stehlen würde. Ich erklärte ihm, dass ich aufgrund eines unfreiwilligen Blicks in den Laderaum eines Kleintransporters einen neuen Tacho eingebaut hätte (10000km). Den beschädigten Tacho hatte ich noch im Regal und ihm diesen am nächsten Tag gezeigt. Das hatte den Beamten da aber schon garnicht mehr interessiert.
    Ein halbes Jahr später hat mein Bruder die Maschine auf der Reeperbahn wiedergefunden. Neu lackiert und und mit neuen Papieren. Das Motorrad war dadurch um 2 Jahre gealtert. Da ich mein Motorrad nicht nur am Nummernschild identifizieren konnte listete ich alle individuellen Merkmal auf. Nachdem die Anzeige erstattet wurde kam einige Zeit säter ein Schreiben der Staatsanwaltschaft mit der Einstellung des Verfahrens. Begründung: der neue Besitzer hatte sich ein Motorrad in schlechtem Zustand gekauft und über das schwarze Brett Teile erworben, von denen er nicht wissen konnte, dass sie gestohlen waren. Dagegen legte ich Einspruch ein mit der Begründung, dass es sich bei der Vielzahl der wiedererkannten Teile nur um einen nackten Rahmen gehandelt haben könnte. Ich nannte daraufhin nochmals die markanntesten Merkamal, u.a. abgebrochene und verbogen Kühlrippen, das Resultat einer übermütigen Fahrt auf eiem Feldweg. Durch den Fall hatte sich der Sturzbügel über den Zylinder gezogen. Den Sturzbügel hatte ich ebenso wie den Tacho aufbewart. Beschrieben hatte ich auch einen Schaden im Hinterrad, der von einer gebrochenen Bremsfeder herrührte. Ich hatte zwischenzeitlich auch BMW kontakiert und auf diesem Wege die Motornummer meiner Maschine erfahren. Auch diese teilte ich mit. Das Verfahren wurde wiedereröffnet, und dann wieder eingestellt. Der TÜV-Prüfer konnte die Beschädigung am Hinterrad nicht feststellen. Zur Prüfung war ich nicht eingeladen. Die anderen Punkte (z.B. Kühlrippen / Sturzbügel) wurden nicht untersucht. Die Motornummer stimmte mit meiner leider ebenfalls nicht überein. Der Motor wurde im selben Baujahr und derselben Kalenderwoche wie meiner produziert, lief aber zwei Einheiten später vom Band. Erneute Nachfrage bei BMW ergab, dass zwar hausintern die Motoren einem Rahmen zugeordnet wurden, es aber durchaus vorkommen konnte, dass bei der Montage ein anderer Motor tatsächlich verbaut wurde. Mit dieser neuen Information, dem Kontakt des BMW-Mitarbeiters und dem leisen Hinweis, dass man ja auch mal prüfen könne, ob das Motorrad dem BMW diese Motornummer zugeordnet hatte evtl. auch entwendet worden sein könnte, legte ich erneut Einspruch ein.
    Im endgültigen Ablehnungsbescheid wurde dann zwar noch bestätigt, dass der Händler dem Besitzers lediglich einen Rahmen verkauft hatte und nicht wie behauptet ein Motorrad in schlechtem Zustand. Das alles würde aber nicht für ein Gerichtsverfahren ausreichen.

    Die ganze Geschichte hat sich, wenn ich mich richtig erinnere, über etwa 2 Jahre hingezogen und mich tief enttäuscht im Regen stehen lassen. Ich hatte mich mit dem Vorgang auch an meine Versicherung gewandt und gedacht dass auch sie ein Interesse hätte die Sache zu klären. Schließlich war finanziell gesehen sie die Geschädigte und gern hätte ich ihr die Maschine später gegen Rückerstattung der Schadenssumme wieder abgenommen. Falsch gedacht.

    Bitte mißversteht mich nicht. Das soll keine pauschale Stammtischanklage gegen irgendwelche Berufsgruppen sein. Mir ist ist schon bewußt, dass es nüchtern betrachtet viele und auch gute Gründe gibt, nicht jeden Fall unter Einsatz auch noch der letzten Ressource zu klären / untersuchen. Dennoch ist ist für den Betroffenen bitter zu wissen "der war es und kam damit durch".

    Ich hoffe aufrichtig, dass es für Beppo glücklicher ausgeht.

    Thorsten
  • Was mir dabei auffällt das du offensichtlich nicht beweisen konntest das es dein Mopped war. Ob man das hätte feststellen können weiß ich nicht. Fest steht aber wohl das es den Behörden nicht gereicht hat um mit den Inditzien ein Verfahren einzuleiten.

    Gruss Peter

    dabei seit 63 v.Chr.

    Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen. .

  • Nein, beweisen konnte ich es offensichtlich nicht, abgesehen davon gehörte das Motorrad so gesehen wohl auch eher der Versicherung. Ich hätte es nur gern wiederbekommen.
    Ich empfand es damals aber als verstörend, dass aus meiner Sicht aussagekräftigere Dinge wie z.B. eben die zusammen passenden Schäden an Sturzbügel und Zylinder einfach unberücksichtigt blieben und alles, wie es mir vorkam, nur aufgrund meiner Initiative überhaupt untersucht wurde. Ebenso, das der neue Besitzer bezüglich des Erwerbs eine Motorrades schlichtweg gelogen hat.
    Klar waren das alles nur Indizien und es lassen sich bestimmt immer auch Erklärungen zum Widerlegen finden. Andererseits könnte man somit praktisch überhaupt nichts mehr zu beweisen, solange ein Dieb nicht auf frischer Tat ertappt wird.
    Wie gesagt, dass ist nur mein subjektives Empfinden / Frust damals gewesen. Das ist nun lange her und grundsätzlich bin auch ich froh, dass es bei uns heißt "im Zweifel für den Angeklagten".
    Nur so, ich bin juristisch nicht beleckt, von mir benutzte Vokabeln können durchaus nicht korrekt sein.
  • " Im Zweifel für den Angeklagten mit schlechter Kindheit " würde mich genug absichern, so Typen fürchterlich die Hackfr.esse zu polieren, dass er nie wieder fremdes Eigentum anfasst. Und dann gehe ich gerne 4 x 3 Stunden Sozialstunden leisten - auf Bewährung ^^ . Das Vertrauen hätte ich in den Staat.
    Schöne Grüsse, Ralf CH
  • Also ich war 2 Jahre mit einer Scheriffin zusammen.... die Gattung ist was ganz Besonderes, die glauben wirklich dass ihre Uniform Ihnen Alles erlaubt, das Wort Zweifel am eigenen Tun ist ein Fremdwort. Misstrauen der gesamten nicht uniformierten Menschheit Grundeinstellung , jeder Reviervorsteher führt sich seinen Untergeordneten auf , wie ein orientalischer Kleinfürst. ..... 8o 8o 8o 8o

    The post was edited 1 time, last by paulchen21 ().

  • Auch damit wäre ich vorsichtig. Ein Bekannter von mir ist Tankwart. Sein Bruder ebenfalls .Der Bruder würde abends überfallen. Mein Bekannter kam dazu als die Polizei schon da war. Er hat eine Gelegenheit genutzt und dem Typ mit der Knarre genau das was Ralf schreibt zukommen lassen. Er hat dafür ne ordentliche Geldstrafe wegen Körperverletzung leisten dürfen. Ich kann seine Wut auf den Typ durchaus nachvollziehen trotzdem war die Strafe zu Recht.

    Gruss Peter

    dabei seit 63 v.Chr.

    Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen. .

  • Ich find es langsam Bedenklich von immer den selben Leuten hier einen versteckten Aufruf zur Selbstjustiz zwischen den Zeilen lesen zu glauben :shock:

    Sollte meine Einschätzung nicht zutreffen, bitte ich die entsprechenden Leute meine hier getätigte Aussage zu entschuldigen :coolesau:
    Gruß

    Sandy
  • @ Sandy

    Das sind dann genau die die als erstes rufen wenn ihnen einer in vermeintlicher Selbstjustiz eine geknallt hat

    Und eine eigene Gattung muss man schon sein. Keiner von euch will sich für knappe 50 Jahre mit Straftätern oder sonstigen Durchsrastergefallenen beschäftigen müssen. Aber das hat mitm Beppo nix zu tun :D:

    The post was edited 1 time, last by Marcel_R1150RT ().

  • Auch auf die Gefahr hin das mich nun einige vielleicht nicht mehr mögen....... :trost:

    Wenn vor 30 Jahren einer Hand an mein Moped gelegt hätte, und ich ihn dabei erwischt hätte, dann hätte er wat anne Ohren bekommen. Da hätte auch kein Scheriff großartig Theater von gemacht. Heute würde ich das vermutlich immer noch machen, nur heute musst du von Amts wegen schon mit ner Anzeige rechnen..... der Täter zeigt dich dann auch noch an, weil eigentlich wollte er das Moped ja gar nicht klauen, er hat es nur "aufgehoben" weil es da so rumlag..... und letztendlich ist man selbst der Verbrecher.

    Irgendwie wird die Welt immer verrückter (und in Deutschland sowieso). :roll:
    Gruß
    Jörg


    Wer nicht weiß wo er hin will wird auch niemals ankommen :burnout:
  • Armseliges System:

    Interessanterweise wird bei derartigem Versagen der "Staatsmacht" immer mit "Rechtsstaat", "Im Zweifel für den Angeklagten", "Mangel an Beweisen" oder ähnlichem argumentiert... aber was ist mit den Rechten der Opfer, der in diesem Fall Bestohlenen???

    Haben diese in unserem tollen Rechtsstaat kein Recht auf Wiedererlangung ihres Eigentums? Kein Recht auf Wiedergutmachung?

    Ich zahle mit meinen Abgaben jeden Monat einen Haufen Geld dafür, daß rechtsstaatliche Prinzipien praktiziert werden ..... und nicht dafür, daß die dafür Verantwortlichen sich nen lauen Lenz machen!

    A.
    Der mit dem Höckerchen ...
  • Wenn ich einige der letzten Beträge hier so lese komme ich zum Schluß, dass es ein Fehler war und ich meine Erinnerung besser für mich behalten hätte. Das war nicht gedacht Rufe nach Selbstjustiz zu befeuern.
    Was die Sache mit "im Zweifel für den Angeklagten" angeht, das meinte ich absolut ernst. Der Satz bedeutet ja nun mal nichts anderes, als dass es eben auch berechtigte Zweifel daran gibt, dass er tatsächlich schuldig ist. Und Ärger zu bekommen, weil man vielleicht tatsächlich nur ein umgestürztes Motorrad wieder aufstellen wollte möchte sicher niemand. Und genau deshalb gehört es von neutralen Stellen geklärt zu werden. Und nicht jeder, wie z.B. ich damals, fühlt sich in der anschließenden Entscheidung gerecht behandelt. Das liegt nun mal in der Natur der Sache. Wie Peter schon sagte beweisen ließ es sich nicht und ein aussenstehender könnte auch völlig zu Recht sagen, dass ich nicht der erste wäre der sich absolut sich ist und doch falsch liegt.

    Aber wie von Marcel schon gesagt, das alles hier hat mit Beppo nichts mehr zu tun.

    Viele Grüße

    Thorsten