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Seitenständer K100 (2V) mit Schalter und OHNE automatisches Einklappen bzw. mit Einklappmechanismus?

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  • KugelFischer wrote:

    Es gibt zwei bis drei Eingangsgrößen:
    - Leerlauflampe
    - Seitenständerschalter
    - (eventuell Kupplungsschalter)

    Ich denk ich hab die Logik jetzt verstanden. Dann müßte ein brauchbares Schaltbild etwa so aussehen
    Schalter.jpg
    Dann würde ich für den Seitenständer einen wasserdichten Druckschalter verwenden.
    Gruß von Markus dem Mosel-Bayer
  • ein Seitenständer-Schalter als Schließer ist nicht sicher!!! Kabelbruch würde dann "eingeklappt" bedeuten ... das wäre fatal!

    Die serienmäßig als Bremslichtschalter und Kupplungsschalter verbauten Teile an der 2V sind Öffner .... sowas könnte/sollte man auch für den Ständer nehmen ...
    Der mit dem Höckerchen ...
  • AndreasO wrote:

    ein Seitenständer-Schalter als Schließer ist nicht sicher!!! Kabelbruch würde dann "eingeklappt" bedeuten ... das wäre fatal!

    Die serienmäßig als Bremslichtschalter und Kupplungsschalter verbauten Teile an der 2V sind Öffner .... sowas könnte/sollte man auch für den Ständer nehmen ...
    Ich dachte ein Druckschalter schließt nur wenn er gedrückt wird :confused:
    Und mit Kabelbruch kommt auch bei gedrückt kein Strom am Relais an. Wo ist mein Denkfehler? ?(
    Gruß von Markus dem Mosel-Bayer
  • Die in der 2V verbauten Schalter (Bremslichtschalter/Kupplungsschalter) sind betätigt, wenn du nicht die Bremse ziehst, nicht die Kupplung ziehst ... bei Betätigung werden diese entlastet und schließen einen Stromkreis.

    Grundsätzlich werden Öffner immer dann zwingend erforderlich, wenn es um sicherheitsrelevante Elemente geht... Not-Aus-Kreise, Sicherheitslichtschranken in begehbaren, jedoch menschengefährdenden Bereichen usw. .... und einen versehentlich ausgeklappten Seitenständer halte ich durchaus für sicherheitsrelevant.
    Die Auslegung solcher Schalter muss immer sicher sein... sowohl bei Betätigung als auch bei Kabelbruch. Häufigste Fehler in solchen Kreisen sind Kabelbrüche und Fehler im Schalter selbst (Klemmendes Schaltelements im Schalter/Verkleben der Kontakte). Verwendest du einen Öffner, wird der Kontakt in jedem Fall durch die von außen ausgeübte Kraft getrennt, egal ob der Kontakt klebt oder nicht ... im schlimmsten Fall wird dabei das Kontaktelement zerstört, aber auf jeden Fall wird der Stromkreis unterbrochen. Verwendest du einen Schließer, könnte er durch Bruch der im Inneren verbauten Feder oder auch durch Verkleben/Verschweissen der Kontakte oder auch einfach durch äussere Einflüsse wie Dreck und Feuchtigkeit im betätigten Zustand verbleiben... und der Stromkreis bleibt geschlossen.

    Übertragen wir das nun mal auf den Kupplungsschalter: Getrennt wird der immer, da die Kraft des Hebels dafür sorgt. Ist er nun verklemmt, beschädigt, was auch immer ..... der Stromkreis bleibt geöffnet und verhindert zuverlässig das Starten bei eingelegtem Gang. Wäre es umgekehrt, wäre das beim Drücken des Spassknopps ein lustiger Ritt!
    Übertragen wir das auf deine Schaltung: Der Schalter verbleibt in der "geschlossen"-Position, wenn du den Seitenständer ausklappst .... weil er verklemmt, verdreckt oder was weiss ich ist .... das wird kein Spaß in der ersten Linkskurve!


    Grundsätzlich ist deine Schaltung als Prinzip schon funktionsfähig, wobei sich mir dabei jedoch die Frage stellt, wie ich diese im K-Kabelbaum integriere ....
    Der mit dem Höckerchen ...
  • AndreasO wrote:


    Grundsätzlich ist deine Schaltung als Prinzip schon funktionsfähig, wobei sich mir dabei jedoch die Frage stellt, wie ich diese im K-Kabelbaum integriere .... diese Frage ist bei mir im Moment auch noch offen. Aber grundsätzlich wollte ich erst mal die Logik verstehen.
    Danke Andreas für die ausführliche Darstellung. Schalter und Relais gibts ja in allen möglichen Ausführungen. Vermutlich muß ich nur darauf achten daß sie für Kfz geeignet sind (Wasserdicht und unempfindlich gegen Stoß und Fibrationen)
    Gruß von Markus dem Mosel-Bayer
  • AndreasO wrote:

    Quick & Dirty mit 1 Relais:

    In den Kabelbaum wird ausschließlich im Bereich des Steckers der rechten Lenkerarmatur eingegriffen:
    Pin6 sw/gn zusätzlich auf Relaisspule 85 führen
    Pin8 brn zusätzlich auf Relaisspule 86 führen
    Pin2 gn/ge unterbrechen und angefügte Schaltung (den rechten Teil) einfügen

    Der Seitenständer-Schalter muss einen Öffner Kontakt besitzen, der bei ausgeklapptem Ständer betätigt wird und dann den Stromkreis öffnet!
    Ah genau, wenn ich es so schalte, brauche ich nur ein Relais. Prima.
    Ich muss nur noch mit 2 Dioden sicherstellen, dass "rückwärts" kein Strom vom einen in den anderen Kreis gelangt.

    Da komm ich wieder ins Grübeln, ob ich nicht doch besser die elektrische Lösung statt der mechanischen einbaue......

    Gruß Wolfgang
  • Ich glaub wir sind ein geniales Team :coolthumbup:
    Auch wenn ich manchmal mit den Grundlagen arg im Rückstand bin. Aber dafür gibts ja euch <3
    Gruß von Markus dem Mosel-Bayer
  • KugelFischer wrote:

    Ich muss nur noch mit 2 Dioden sicherstellen, dass "rückwärts" kein Strom vom einen in den anderen Kreis gelangt.
    Wo willst du da Dioden verbauen??? Der Stromkreis der Relaisspule geht direkt gegen Masse, alles andere wird in die grün-gelbe Ader eingeschliffen .... da braucht es keine Dioden!!!
    Der mit dem Höckerchen ...
  • Etwas spassiger wird es, wenn man dann sowas verbaut .... hab ich auch schon gemacht.

    Einfach geil: keine Mechanik, kein Verschleiss, völlig unempfindlich gegen Wasser und Dreck .... und nicht teurer als der mechanische Endschalter an der Ladentheke des Freundlichen!!!

    A.
    Der mit dem Höckerchen ...
  • Hallo Erstermeier,
    sorry, komme erst jetzt dazu: Schaltplan-Seitenständer.JPG
    Ergänzung: Funktioniert bei mir seit 1994. Sollte ein Kabel meiner Verdrahtung brechen, geht einfach alles wie bei der Serienausführung. Das letzte Wort hat immer der Ständerschalter. Ich sehe keine Einschränkung in der Sicherheit.
    Aber wie immer: es führen natürlich viele Wege nach Rom .... :)
    (-;D ... (D = Helm!)

    The post was edited 1 time, last by s.kobra ().

  • s.kobra wrote:

    Hallo Erstermeier,
    sorry, komme erst jetzt dazu:
    Danke, jetzt hab ich für ein paar Tage Gelegenheit meinen Denkapparat auf Trab zu bringen. Ich hab zwar berufsbedingt logisches Denken gelernt, aber von elektrischen/eletronischen Schaltungen hab ich so gut wie keine Ahnung. Trotzdem noch mal Danke, da bleibt man als Rentner geistig fit.
    Gruß von Markus dem Mosel-Bayer
  • Ich glaub ich hab jetzt eine brauchbare Schaltung ohne zusätzliche mechanische Fehlerquelle und mit nur 1 Bauteil
    Seitenständersicherung.jpg

    Wobei ich mit der Anschlußlogik (1>2) ein bisschen ins schleudern komme, weil man mir gesagt hat daß die Stromlaufrichtung von minus>plus geht. Ich hoffe es ist trotzdem verständlich.
    Gruß von Markus dem Mosel-Bayer
  • Estermeier wrote:

    Ich hoffe es ist trotzdem verständlich.
    Optokoppler sind kleine Sensibelchen, z.B. vertragen sie nur wenige Volt Sperrspannung.
    Ich glaube, nicht daß sowas in einem Bordnetz ohne weitere Schutzbeschaltung lange lebt...

    Im Kfz-Bereich ist eine Relais irgendwie etwas unproblematischer, zumal bei den winzigen Strömen, um die es hier geht.
    mfg Klaus

    Franken sind garstig.
    Sie können es halt nur nicht so zeigen...
  • Abgesehen davon:
    Zwischen 1+2 liegt nur eine Diode (LED).
    Die hat einen zulässigen Höchststrom, darüber leuchtet sie nur noch einmal kurz auf :)

    Der Strom, der durch die Ladekontrolleuchte fließen muß, damit die leuchtet, wird wohl wesentlich größer sein, als was zwischen 1+2 fließen darf.
    Ich glaube nicht, daß das so funktioniert.


    Estermeier wrote:

    Wobei ich mit der Anschlußlogik (1>2) ein bisschen ins schleudern komme, weil man mir gesagt hat daß die Stromlaufrichtung von minus>plus geht.
    Wer sagt das?
    Vielleicht meinst du damit, daß anstatt des üblicherweise gedachten technischen Stroms in Wirklichkeit Elektronen in der Gegenrichtung wandern (weil sie ja negativ sind, und negative Elektronen von links nach rechts sind technische Stromrichtung von rechts nach links).

    Jedenfalls muß in deiner Zeichnung Strom von 1 (+) nach 2 (-) fließen, damit die rechte Seite leitend wird und dort Strom von 3 (+) nach 4 (-) fließen kann.
    mfg Klaus

    Franken sind garstig.
    Sie können es halt nur nicht so zeigen...
  • mfgkw wrote:

    Der Strom, der durch die Ladekontrolleuchte :?: fließen muß, damit die leuchtet, wird wohl wesentlich größer sein, als was zwischen 1+2 fließen darf.
    Die Signalleitung für die Null-Ganganzeige (Leerlaufkontrolle) dürfte nur 12V und minimal Watt haben. Ob ich da genug Leistung für ein Schaltrelais bekomme? Eventuell ein MOSFET?

    mfgkw wrote:

    Vielleicht meinst du damit, daß anstatt des üblicherweise gedachten technischen Stroms in Wirklichkeit Elektronen in der Gegenrichtung wandern (weil sie ja negativ sind, und negative Elektronen von links nach rechts sind technische Stromrichtung von rechts nach links).
    Ja genau das meinte ich. Weil man ja bei solchen Elemente auf den Stromlauf (Pfeil mit Querbalken) achten muß.
    Gruß von Markus dem Mosel-Bayer
  • Estermeier wrote:

    Die Signalleitung für die Null-Ganganzeige (Leerlaufkontrolle) dürfte nur 12V und minimal Watt haben. Ob ich da genug Leistung für ein Schaltrelais bekomme? Eventuell ein MOSFET?

    Wenn die Lampe leuchtet, liegen doch etwa 12V an?
    Wenn du parallel zur Lampe ein kleines Relais hängst, sollte es doch schalten, solange die Lampe an ist.
    Ein kleines Relais braucht doch nicht viel und kann ein paar Ampere schalten.
    Z.B. reichelt.de/Miniaturrelais/FIN…IN+36.11+12V&SEARCH=%252A
    Das hat auf der Eingangsseite 400 Ohm, macht bei 12V etwa 30 Milliampere. Und kann damit auf der Ausgangsseite 10 A schalten.
    Mit ein paar V weniger schaltet es auch noch zuverlässig.



    Estermeier wrote:

    Ja genau das meinte ich. Weil man ja bei solchen Elemente auf den Stromlauf (Pfeil mit Querbalken) achten muß.
    ja, und der technische Strom (also von + nach -) geht in Richtung des Dreiecks - in deiner Zeichnung also von oben nach unten.

    (Daß in Wirklichkeit die Elektronen von unten nach oben flitzen, soll dich nicht stören; die sind eh so klein daß man sie nicht sieht)
    mfg Klaus

    Franken sind garstig.
    Sie können es halt nur nicht so zeigen...
  • Hi,
    ein Relais wird in der Bordelektrik, egal wo, kein Problem sein, z.B.: conrad.de/de/kfz-relais-12-vdc…ma31-dc12v-c-1366562.html
    Habe den Schaltplan Deiner K nicht präsent, der Leerlaufkontrollschalter könnte auf Masse schalten, was nicht ganz unüblich wäre, vielleicht meinte Dein Hinweisgeber dies als die "Stromlaufrichtung von Minus nach Plus"???
    Falls Du dies "andersherum" benötigtigst, also daß Dein Signalstrom für den Leerlauf anliegt (bei Leerlauf) oder nicht anliegt (Gang drin), dann kannst Du mit Hilfe von Relais einen solchen Signalstrom mit der Leerlaufschaltung erzeugen.
    (-;D ... (D = Helm!)
  • mfgkw wrote:

    Wenn du parallel zur Lampe ein kleines Relais hängst, sollte es doch schalten, solange die Lampe an ist.
    Ein kleines Relais braucht doch nicht viel und kann ein paar Ampere schalten.
    Z.B. reichelt.de/Miniaturrelais/FIN…IN+36.11+12V&SEARCH=%252A
    Das hat auf der Eingangsseite 400 Ohm, macht bei 12V etwa 30 Milliampere. Und kann damit auf der Ausgangsseite 10 A schalten.
    Mit ein paar V weniger schaltet es auch noch zuverlässig.

    s.kobra wrote:

    Habe den Schaltplan Deiner K nicht präsent, der Leerlaufkontrollschalter könnte auf Masse schalten, was nicht ganz unüblich wäre
    Danke jetzt dürfte ich es begriffen haben. Wenn ich so ein Relais wie das FIN 36.11 statt des Optokopplers nehme ist es egal in welche Richtung der Steuerstrom fließt. Wenn was durch geht ist der Schalter geschloßen, ansonsten ist er offen.
    Minirelais FIN36.jpg

    Benutze ich die Verkabelung wie im Beispiel des Optokopplers, so wären die Anschlüße 1 und 2 (Leerlaufkontrolle) hier auf A1 und A2. Die 3 und 4 kämen dann hier auf 11 und 14.
    Muß mal schauen welche Signale mir der Ganganzeigeschalter am Getriebe liefert. Sind ja nur 4 Pins. Oder am Stecker der Brotbox Pin 5.
    Gruß von Markus dem Mosel-Bayer