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Tacho ausgefallen. Erbitte Hilfe bei Fehlersuche.

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  • Tacho ausgefallen. Erbitte Hilfe bei Fehlersuche.

    Hallo,

    nach einer kurzen Zwangspause ( Kurzurlaub mit der Familie ) der Instandsetzungs-Arbeiten an meiner K 100 RS, stand nun endlich die erste Probefahrt an. Die fast 18 Jahre alten Reifen trieben mir den Schweiß auf die Stirn und auch sonst wurde ich daran erinnert, dass ich einen Oldtimer bewege!
    Bei der zweiten Tour musste ich den Totalausfall von Tacho und Wegstreckenzähler feststellen. Als erstes habe ich den Induktivgeber ausgebaut. Er war nicht verunreinigt. Kann man diesen auf Funktion testen? Wie gehe ich bei der Fehlersuche am besten vor? Freue mich über Anregungen!

    Gruß Stefan
  • StefanNF wrote:

    Wie gehe ich bei der Fehlersuche am besten vor?
    Vor weiteren Testfahrten erst mal die Reifen wechseln!
    Sämtliche Steckverbindungen zwischen Induktivgeber und Brotdose reinigen.
    Wenn der Geber schon mal raus ist, überprüfen, ob das Gegenstück dazu im Endantrieb noch fest sitzt.
    Man kann mit einem Entmagnetisierungsgerät für Tonköpfe von Bandmaschinen und Kassettenrekordern eine 50-Hz-Spannung induzieren. Es müsste dann die entsprechende Geschwindigkeit angezeigt werden.
    Natürlich kann auch innerhalb der Brotdose etwas im Argen liegen.
    Heinz
    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."
    Albert Einstein
  • Guggstu mal hier (klickmich).
    Gruß aus
    K-astorf im K-reis Herzogtum-Lauenburg
    (im ECHTEN Norden)
    Onkel Nils

    "Wer mit 18 Jahren Politiker werden möchte, der kann mir gestohlen bleiben."
    Helmut Schmidt über ehrgeizige Jung.Politiker
  • Es müsste hier im Forum eine Software zu finden sein, mit der du unter Zuhilfenahme eines alten Kopfhörers (entfernen des Kopfhörers, du brauchst nur die offenen Kabelenden) über die Software ein Signal in der Signalleitung statt Geber einschleifst. Dann siehts du zumindest mal, ob der Fehler beim Geber oder auf dem Weg zur Brotdose zu finden ist.

    IWenn du eine 2v K hast, dann ist ein heißer Kandidat für einen Fehler im Verbindungsstecker unter der Brotdose zu suchen. Notfalls dort mal wackeln und wenn das von da kommt, unter der Abdeckkappe mal etwas unterlegen , das die Stecker dort etwas mehr Druck bekommen,

    Rainer
  • Vielen Dank für die vielen Tipps! Scheint, als hätt`ich da ein sehr launisches Motorrad gekauft! ;) Heute, nach zwei Tagen Standzeit, sagt sie mangels Batteriespannung nichts mehr. Bei allen, bis jetzt ausgeführten Arbeiten, hatte ich immer auch alle gelösten elektrischen Verbindungen gepflegt. Ich hoffe ich habe Sonntag etwas Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen.
    Ich werde berichten! Ich versuch hier mal ein Bild einzustellen!
    Gruß StefanIMG_7736.JPG
  • Ich hatte das gleiche Problem mit dem Tachoausfall. Hatte alles durchgeprüft. Am Ende war es der 24-Polstecker der unten in der Brotdose steckt. Auf Tipp von AndreasO verdrehte ich alle Pins um ca. 10°. Danach war Ruhe und der Tacho funktionierte wieder.

    Wirklich launisch ist die K eigentlich gar nicht. Sobald du alles einmal auf aktuellen Stand gebracht hast ist sie unglaublich zuverlässig. Am meisten begeistert mich immer wieder, wie locker sie auch nach längerer Standzeit anspringt.
    Mit besten Grüßen von Jörg aus Wildeshausen
  • Hallo zusammen,
    mein Name ist Stefan, 44 Jahre alt, wohne in der schönen Nordeifel in Simmerath.
    Ich fahre eine K100 RS 2V Bj.87 mit aktuell ca 156.000 km.
    Auch bei mir ist vor kurzem der Tacho und Km Zähler ausgefallen, alles andere in der Brotdose funktioniert einwandfrei.
    Auch ich hatte den Induktivgeber aus dem EA im Zuge der Wartung ausgebaut (frevel)...
    Im Anschlus habe ich die Tipps hier im Forum zum Thema gelesen. Durchgemessen habe ich noch nichts.
    Um den Fehler einzugrenzen habe ich eine andere Brotdose angeschlossen und zuvor den Stecker im Rahmendreieck "kontaktbehandelt". Leider wieder genau der gleiche Fehler.

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es nicht der Geber ist. Äußerlich intakt und auch im EA keine Verschmutzungen. Ich habe ihn immer sorgfälfig und sanft aus dem EA rausgehebelt. Auch der Wiedereinbau hat mehrfach problemlos funktioniert.
    Bevor ich ich weiter suche und ausgrenze würde ich gerne den Tipp von AndreasO ausprobieren und die Pins am 24-Polstecker unter der Brotdose um ca. 10° verdrehen.

    Wie genau mache ich das am besten? Ich möchte äußerst ungern die Pins verbiegen oder gar abbrechen.

    Ich freue mich auf Tipps aus dem Forum!

    Gruß Stefan
  • Wenn bei zwei Brotdosen der gleiche Fehler auftritt, würde ich die Brotdosen ausschließen und den Geber und dessen Verkabelung untersuchen. Sitzt das Geberrad im Endantrieb fest?
    Heinz
    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."
    Albert Einstein
  • Gerne genommen: Kabölbruch am Geber, einfach den Widerstand messen und das Kabel dabei bewegen.
    Grüße vom Andy,

    BMW Back Ma´s Wieda :thumbsup:
  • War da nicht noch eine Steckverbindung des Kabels am rechten Rahmendreieck (hinter der rechten Abdeckung) ? Vor neu vielleicht die noch mal prüfen ?
    lg Christoph

    km: 227.950 :D
    Produktionsdatum: 04.01.1984
    Erstzulassung: 01.04.1984
  • Christoph_DD wrote:

    War da nicht noch eine Steckverbindung des Kabels am rechten Rahmendreieck (hinter der rechten Abdeckung) ? Vor neu vielleicht die noch mal prüfen ?
    Das ist wohl wahr. Das wäre dann auch die Schnittstelle, an der man ein Oszilloskop oder einen Kopfhöhrer anschließen könnte, um dann mal am Rad zu drehen.
    Oder wo man ein Karamba-Signal einspeisen könnte.
    Heinz
    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."
    Albert Einstein
  • ...oder man könnte von da aus den Widerstand nach hinten messen. Wenn der gegen unendlich geht ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Geber Fratze.
    Gruß aus
    K-astorf im K-reis Herzogtum-Lauenburg
    (im ECHTEN Norden)
    Onkel Nils

    "Wer mit 18 Jahren Politiker werden möchte, der kann mir gestohlen bleiben."
    Helmut Schmidt über ehrgeizige Jung.Politiker
  • Ich hatte vor einer Weile dasselbe Problem. Nur trat es bei mir immer mal sporadisch auf.

    Den Fehler konnte ich dann so ausmachen, : Moped auf den Hauptständer, anmachen, ersten Gang einlegen und die ganze Verkabelung vom Geber bis zur Brotdose bewegen und den Tacho im Auge behalten.

    Bei mir war es ein Kabelbruch über der Steckverbindung auf der rechten Seite hinter der Seitenverkleidung am Rahmendreieck.

    Gruß Cengiz
    Nur Tote und Narren ändern ihre Meinung nicht!

    Der Blickwinkel ist entscheidend, bei dem, was man glaubt, zu sehen.

    Erst opfert der Mensch seine Gesundheit für Geld, dann opfert er das Geld für seine Gesundheit.
  • Am Stecker im rechten Dreieck habe ich natürlich bereits die Kontakte gereinigt.
    Ist das verdrehen der Pins an der Verbindung zwischen Kabelbaum / 24 er Stecker und Brotdose gff. eine Option?
    Morgen habe ich frei und mehr Zeit zum schrauben. Werde im Anschluss wieder berichten...

    Danke für die bisherigen Tipps!
  • Patzillus wrote:

    Ist das verdrehen der Pins an der Verbindung zwischen Kabelbaum / 24 er Stecker und Brotdose gff. eine Option?
    Was soll das bringen, außer das da irgendwas ausleiert oder gar bricht. Außerdem stecken die Pins in der Brotdose. Und daran würde ich schon gleich gar nicht drehen, da dann das große Risiko besteht, die Kontaktierung zur Leiterfolie zu zerstören.
    Heinz
    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."
    Albert Einstein
  • Danke Heinz,
    Ich hatte den Tipp hier in einem anderen Tacho geht nicht Thread gelesen. Dass das verdrehen der Pins heikel ist, ist mir schon klar. Vielleicht habe ich den Geber beim Ausbau ja doch geschrottet...