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mein Mops sabbelt......

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  • hoechst wrote:

    Der Seher sagt: Du wirst einen wunderschönen Tag haben..
    Hallo Ralf! Habt ihr damals eigentlich den ursächlichen Grund von Bernds "Mopsproblematik" noch herausgefunden? ?( :) Ihr hattet doch damals einen Schraubertermin vereinbart aber nichts mehr verlautbart. Bin schon neugierig ... habe hier den ganzen langen Thread gelesen ...
    Grüssle an alle K-ollegen!
    Christian

    "Ein Gentleman vermeidet es durch Spitzenleistungen unfein aufzufallen." 8o

    The post was edited 4 times, last by Kitzehan ().

  • Der Mops war einfach so über Nacht dicht. Aber ganz genau weiss ich das nicht mehr, ist halt 2 Jahre und 8 Möpse - äääh Monde her.
    Schöne Grüsse, Ralf CH
  • bloß so zum Abschluß des Undichtigkeitswettbewerbs:
    -ja, der Mops ist dicht!
    -nein, es gelang mir nicht mit normalen Mitteln......

    mit den Augen eines Konstrukteurs mit über 40 Jahren Berufserfahrung betrachtet, ist der Mops mit Umgebung keine optimale Lösung.
    • Das Getriebeöl läuft am Druckkolben (wo das Axiallager draufsitzt) vorbei, und füllt nach einigen Betätigungen den Mops.
      Wenn man nun die Kupplung betätigt, kann das Öl nicht schnell genug wieder nach innen weg, und wird zum Mops hinausgedrückt.
      Und zwar da, wo der Mops am Hebel anliegt.
      Ich habe noch ne alte K-iste mit dem Druckkolben aus Metall, die späteren aus Kunststoff haben Durchbrüche, die einen Druckaufbau im Mops verhindern.
      Die aus Metall haben das nicht.
      Was habe ich gemacht?
      Ich habe festgestellt, das die innenliegende Druckfeder nur gegen den Mops drückt, aber nicht da, wo der Hebel anliegt, sondern weiter außen am Gummi.
      Die Wirkung ist schlecht....da wölbt sich der Mops, aber die Kraft geht im weichen Gummi verloren.
      Also habe ich eine Stufenscheibe aus PA gedreht, die die Feder ein wenig mehr vorspannt, und den Druck der Feder genau auf den Hebelbereich nach innen ableitet.
      Dann habe ich noch jeweils einen passenden O-Ring innen zwischen die Stufenscheibe und den Mops und außen zwischen den Mops und den Hebel gelegt.

      Dann war der Mops endlich dicht........
      Da ich anscheinend der einzige mit dem Problem war, habe ich das nicht dokumentiert, aber das ist simpel.....
      Auch wollte ich nicht, das die Leute hier meinen, ich wäre nicht ganz dicht.....auch wenn das manchmal so scheinen mag.......

      Schönen Tag noch!

      Bernd
  • Naja -nicht ganz dicht?? Weiss nicht.

    Wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein...

    Und wer weiß? Vielleicht sind wir alle, die wir uns hier tummeln nicht ganz dicht weil wir uns mit viel Enthusiasmus um diese olle K kümmern...

    ... obwohl einige hier nicht für alles offen sind...
    ... meint Stefan_SLE

    Achtung: Bis auf weiteres bin ich außer Betrieb:

    Mein "Dumme-Leute-Filter" braucht eine Reinigung und die "Ist-mir-egal-Batterien" sind alle.


  • Meine Maschine ist von 6/86 und hat demnach wohl schon den Druckkolben aus Kunststoff. Ich habe vor fünf Jahre den rissigen Faltenbalg, das ist der Mops? ersetzt. Es war kein Dreck drin und bisher ist das gut.
    Deine PA-Scheibe interessiert mich. Hast Du davon ein Bild?
    Stahlfeder auf Gummi ist wirklich nicht elegant, daher scheint mir die Krafteinleitung via Kunststoffplatte auf den Kupplungshebel sinnvoll. Der Gummibalg sollte dann länger halten.
  • Bernd_A wrote:

    Das Getriebeöl läuft am Druckkolben (wo das Axiallager draufsitzt) vorbei, und füllt nach einigen Betätigungen den Mops.
    Wenn man nun die Kupplung betätigt, kann das Öl nicht schnell genug wieder nach innen weg, und wird zum Mops hinausgedrückt.
    Und zwar da, wo der Mops am Hebel anliegt.
    Ich habe noch ne alte K-iste mit dem Druckkolben aus Metall, die späteren aus Kunststoff haben Durchbrüche, die einen Druckaufbau im Mops verhindern.
    Die aus Metall haben das nicht.
    Ist dann dieser im Foto abgebildete Druckkolben der mit den Rücklaufbohrungen?:

    IMG_20201204_133409.jpg

    Ich glaube ebenfalls wie Bernd, daß alles was die innere Stahlfeder "zentrierend führt" den Gummibalg-Mops entlasten könnte.
    Grüssle an alle K-ollegen!
    Christian

    "Ein Gentleman vermeidet es durch Spitzenleistungen unfein aufzufallen." 8o

    The post was edited 1 time, last by Kitzehan ().

  • Ich kenne die Möpse nur mit einem einvulkanisierten Metallstück an der Öffnung, in das der Ausrückhebel einrastet und dann innen die Führung für die Feder bietet.
    Schöne Grüsse, Ralf CH
  • Was mich wundert: Ich hatte noch niemals festgestellt, dass Getriebeöl aus dem Mops kam. Auch nicht vor fünf Jahren als dieser rissig war.

    Ich achte stets darauf , dass der Füllstand des Getriebeöles korrekt ist. Macht das den Unterschied?
  • Habedere,

    wenn die K-ute auf dem Hauptständer steh?

    Steht sie ja leicht kopflastig.

    Selbst auf ebener Fläche sollte dann ganz leicht immer etwas Getriebeöl aus der offenen Bohrung auslaufen.

    Vielleicht stimmt das Maß zur Prüfung des Getriebeölstandes nicht?
    Sie könnte auch, durch mir/uns nicht bekannte Ursachen, hinten höher als normal auf dem Hauptständer stehen?
    Servus
    Peter
    Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch, man muss ihn nicht alle sechs Monate daran erinnern.
    Dabei seit Mmmmh ? Wurscht, Hauptsache gerne dabei !
  • Der ganze Effekt hat weitgehend nichts mit dem Getriebeölstand zu tun.....
    Der Mops pumpt sich nach einigen Betätigungen mit Öl voll, dann baut sich
    irgendwann ein Druck auf, der bei den alten metallischen Kolben nicht nach innen
    abgeleitet werden kann, zumindest nicht so schnell.
    Dann drückt es die Soße nach hinten raus.

    Mit den neuen Kolben aus Kunststoff passiert das nicht mehr, die haben Durchbrüche nach innen,
    um einen Druckaufbau zu verhindern.
    Gewissermaßen ist die alte Variante ein leichter Konstruktionsfehler.

    Ich hatte vorher nie Probleme, ganz zum Schluß mit dem alten Getriebe hat es aber angefangen.
    (noch mit dem alten Motor, hat also auch nix mit dem Umbau zu tun)
    Mit dem Ersatzgetriebe ging es weiter, mit dem verpflanzten Mops, darum ging ich zuerst
    von diesem Gummiteil als Schuldigen aus.
    Der Mops ist aber definitiv unschuldig.
    Mit den oben beschriebenen Maßnahmen (Druckring aus PA, O-Ringe vorn und hinten)
    war der Mops dann dicht, dann hat es mir das blaue Motulen zum Gewinde der
    Einstellschraube rausgedrückt - ich dachte, ich seh nicht richtig.
    Als letzte Maßnahme habe ich dann dieses Gewinde mit Flüssigdichtung von LM eingesaut,
    dann war Ende Gelände erreicht - die "blaue Phase" der übergewichtigen Kunigunde war vorbei!

    Dafür zieht die MistK..re jetzt Nebenluft - irgendwo unter der Drosselklappe sind die ganz neuen
    Balge zu den Ansaugflanschen undicht, ich befürchte Risse.
    Das wird im Frühjahr die nächste Baustelle.
  • HeinzNOH wrote:

    Und wie kommt es dann, das 99,9 % aller Möpse nicht inkontinent sind?
    Keine Ahnung, wieviele olle Ks noch mit dem Metallkolben rumfahren......und angefangen hat es bei mir nach dem Wechsel auf das gute blaue, vorher mit dem Kastrat war nix.
    Möglicherweise ist das der Grund gewesen.
    Wie bereits geschrieben, mit den Kunststoffkolben mit Durchbrüchen kann das nicht geschehen. Da baut sich kein Druck auf. Und Spritzöl saut nicht durch.

    Die Frage wäre also auf andere Weise zu stellen gewesen
  • Bernd_A wrote:

    Da baut sich kein Druck auf. Und Spritzöl saut nicht durch.
    Die Gehäuse Be- und Entlüftung sollte natürlich auch durchgängig sein.
    Gruß, Tommy

    Ich bin kein Biker und fahre kein Moped!

    Es lebe der Basaltstein, Hui Wäller! - Allemol!
  • Bernd_A wrote:

    ...
    Mit den oben beschriebenen Maßnahmen (Druckring aus PA, O-Ringe vorn und hinten)
    war der Mops dann dicht, dann hat es mir das blaue Motulen zum Gewinde der
    Einstellschraube rausgedrückt - ich dachte, ich seh nicht richtig.
    Als letzte Maßnahme habe ich dann dieses Gewinde mit Flüssigdichtung von LM eingesaut...
    Hm, interessantes Phänomen... Wie war denn der Füllstand mit Getriebeöl zu der Zeit? Bei korrekter Füllung steht der Ölpegel bei ca. 116mm unterhalb der Oberkante des Gewindes der Einfüllschraube. Wenn das Öl also da rausdrückt, müsste nach meinem Verständnis der Fehler nicht an diesem Gewinde (oder vorher dem Mops) zu suchen sein, sondern eben doch eher am Füllstand oder an der Entlüftung des Getriebes - oder irgendwoanders, wo ich grad nicht dran denke. Das Gewinde mit Flüssigdichtung abzudichten ist dann im Sinne einer langfristigen Fehlerbehebung eher suboptimal, weil zu befürchten bleibt, dass sich das Öl irgendwann den Weg durch eine andere Dichtung sucht.
    Dominik ZH

    K1300GT (ZW03566, 8.09) / K1100R (ex RS) (0199457, 4.94) / K100RS 16V (0203406, 4.91)
  • HeinzNOH wrote:

    Und wie kommt es dann, das 99,9 % aller Möpse nicht inkontinent sind?
    dann bin ich die 0,1 % :( (Beide K´s 1100 und 100 RS 16v) waren undicht ... jeweils Mops gewechselt ... alles gut. Bei einem war es einfach das Mops-Alter (wurde spröde und dichtet nicht mehr sauber ab). Übrigens, wenn man den Mops einmal ab hatte, kriegt man den Mist kaum nochmal dicht ... seltsam. Zusätzlich habe ich ihn am Rand (Aufschub zum Getriebe hin) ganz leicht mit Dichtmasse eingestrichen und dann die Schelle festgezogen. Da bleibt er dann bei der Montage der Schelle unverrückbar an Ort und Stelle :thumpup:

    Möpse kann man nie genug haben :rolling: und der Umgang mit diesen erfordert Geduld und sanftes Vorgehen ....
  • Dass so'n Mops altersbedingt mal undicht werden kann, hab' ich auch gar nicht in Abrede stellen wollen.
    Nur dass der Mops durch die Kupplungsausrückmimik mit Öl aufgepumpt wird, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
    Heinz
    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."
    Albert Einstein
  • HeinzNOH wrote:

    Dass so'n Mops altersbedingt mal undicht werden kann, hab' ich auch gar nicht in Abrede stellen wollen.
    Nur dass der Mops durch die Kupplungsausrückmimik mit Öl aufgepumpt wird, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
    Nee Heinz,

    es läuft im Lauf der Zeit das warme Öl langsam am Kolben vorbei, und füllt den Mops teilweise auf.
    (was ja eigentlich völlig normal und belanglos ist)
    Durch die Kupplungsbetätigung entsteht eine schnelle Druckspitze, weil das Öl nicht schnell am Kolben vorbei zurück kann.
    Dann drückt es das Öl nach hinten zum Mops raus.
    Es handelt sich nicht um Druck im Getriebe!
    Wie ich bereits schrieb, habe ich den Einfüllstopfen mal probeweise mit 1mm gelöchert, das hatte keine Wirkung.
    Der Füllstand war sogar mal 126 mm unter Oberkante, d.h. zu wenig, trotzdem war Ölsabberei......

    Mit den Kolben mit den Durchbrüchen kann das nicht mehr passieren.

    Aber das habe ich erst später geschnallt.......jetzt bleibt das bei mir erstmal so.
    Und ich wüßte auch nicht, wo das Öl unter Druck sich den Weg nach außen sonst noch hin suchen sollte, wenn nicht zum Mops hinten raus,
    das Getriebeinnere ist jedenfalls druckfrei!

    Bernd