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Vordere Bremse R1150 verliert Bremsdruck

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  • Vordere Bremse R1150 verliert Bremsdruck

    Moin , klingt eventuell komisch, ich versuche mal zu beschreiben.

    R1150 GS
    ABS II
    EZ 09/2002

    Wenn ich längere Zeit Bremse, z.B. auf der Landstrasse auf eine Kreuzung zu, wandert der Druckpunkt immer weiter Richtung Lenker .
    Er ist aber Anfangs knallhart da, ich kann auch ins ABS reinbremsen, wenn ich spontan zumache.

    Nun dachte ich Kolben an der Bremspumpe ist evtl. nach knapp 110.000km fertig, alles zerlegt, aber der sieht gut aus , auch der Zylinder der Bremspumpe keine Riefen, kein Verlust von Flüssigkeit, kein Schlonz oder Gammel.

    Wo geht mein Druck hin?

    Hab das Hummelchen so beim TÜV vorgeführt , der hat nix gemerkt .
    MfG Michael


    "Ein Abenteuer ist eine von der richtigen Seite betrachtete Strapaze." (Gilbert Keith Chesterton; 1874-1936)


    Gefährlich, die Dunkle Seite, sie ist!

    Schnauze Yoda, und iss deinen Toast!
  • Bremsleitungen hast Du aber schon in den letzten 16 Jahren erneuert, oder?
    Viele Grüße,
    Georg

    "Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet wirst du lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen" - Konfuzius
    "Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umgebung zu akzeptieren" - William Faulkner
  • 1Jahr
    Stahlflex sind seit 3 Jahren drin
    MfG Michael


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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von michelvomdorf ()

  • Nein, kein Verlust , keine Leckagen
    MfG Michael


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  • Hast Du schon mal die "Vodo Position" probiert?

    Seitenständer, links eingeschlagen und ab und zu ein paar mal durchpumpen. Damit die aufsteigende Luft in den Vorratsbehälter kann.

    Ev. ist noch eindkleine Luftblase im Geberzylinder der Handbremse.

    Beim Abs 2 ist es ja ein durchgängiger Bremskreis, vom Hebel zum Bremsbelag.
    Gruß

    GerdTIR


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    Ich bin Oberpfälzer, kein Franke! Ein kleiner aber wichtiger Unterschied!

    "Ich bin kein besonderer Mensch, ich kann nur etwas besonders gut!" Walter Röhrl

    03´er K1200RS, Zumo 590, Cardo Rider Q1 Louis Edition
  • Ich hatte ja vorher keine Probleme, bis ich mit Q-Lutz letztes Jahr mit Hummelchen abseits befestigter Strassen unterwegs war.

    Dabei oder danach ging das los .

    Es fühlt sich auch nicht an wie Luft im System , wo man dann den Griff erstmal bis zum Lenker durchziehen kann.

    Der Druckpunkt kommt früh und knackig , und wandert dann zum Lenker, so als wenn irgendwo was im unter Druck stehenden System entweichen würde .

    Mit Luft darin kenne ich es nur schwammig.

    Liege ich falsch?
    MfG Michael


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  • Dein Problem klingt für mich, als wären die Dichtungen am Kolben platt und die Flüssigkeit kommt unter Druck daran vorbei.
    Hatten wir das nicht vor kurzem so ähnlich mit gestanztem Loch in der Dichtung nach Umfallen?
    In der Ruhe liegt die Kraft.


    K1100RS (ABS1) / R1150R Rockster (I-ABS) / Yamaha YZF-R1 RN12
  • Sowas hatte ich auch im Verdacht, dann muß ich den Kolben Morgen nochmal genauer anschauen, so war der eigentlich gut erhalten.


    Edit:

    Neuer Kolben könnte vermutlich trotzdem nicht schaden.
    MfG Michael


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  • Das kann durchaus sein. Dann müsstest Du aber in den Staubmanschetten Bremsflüssigkeit finden und minimale Verluste in der Vorratsmenge haben.

    Denn die Flüssigkeit saugt es ja nicht wieder hinter den Kolben zurück, wenn sie mal an der Dichtung vorbei ist.
    Gruß

    GerdTIR


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  • Gerd, ich glaube der Micha hat von der Handarmatur gesprochen, nicht von den Bremssätteln. Auf die Handarmatur würde ich bei dem Fehlerbild auch tippen.
    Dominik ZH

    K1300GT (ZW03566, 8.09) / K1100R (ex RS) (0199457, 4.94) / K100RS 16V (0203406, 4.91) / K75S (0102706, 6.86) / R80GS PD (0118136, 1.92)
  • Dominik schrieb:

    Gerd, ich glaube der Micha hat von der Handarmatur gesprochen, nicht von den Bremssätteln. Auf die Handarmatur würde ich bei dem Fehlerbild auch tippen.

    Stimmt, wenn die dichtung in der handarmatur gemeint ist, drückt es die Flüssikgeit wieder zurück ins Vorratsreservoir und man hat keinen Verlust.

    Die Frage wäre dann für mich ob dann nicht die Lauffläche im Zylinder auch defekt ist.
    Gruß

    GerdTIR


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  • michelvomdorf schrieb:




    Nun dachte ich Kolben an der Bremspumpe ist evtl. nach knapp 110.000km fertig, alles zerlegt, aber der sieht gut aus , auch der Zylinder der Bremspumpe keine Riefen, kein Verlust von Flüssigkeit, kein Schlonz oder Gammel.

    Wo geht mein Druck hin?
    Ja, ich meinte bisher die Handarmatur am Lenker :mrgreen:
    MfG Michael


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  • michelvomdorf schrieb:

    Ich hatte ja vorher keine Probleme, bis ich mit Q-Lutz letztes Jahr mit Hummelchen abseits befestigter Strassen unterwegs war.

    Dabei oder danach ging das los ...
    Da kommt mir ein ganz anderer Gedanke:
    Abtauchenden Bremspunkt vorne konnte ich mal bei 'nem Gespann beobachten.
    Bei moderater Fahrweise bzw. wenig kurviger Strecke war alles OK. Allerdings bei
    Kurvenhatz tauchte der Bremspunkt ab (musste "nachpumpen").

    Grund war, daß bei scharfer Kurvenfahrt Verwindungen in der Vorderradschwinge
    die Bremsbeläge auseinanderdrückten. Je heftiger die Kurven, desto weiter das Ab-
    tauchen ...
    (Gespannfahrer kennen sowas ähnliches auch an der Beiwagenbremse, wenn das Radlager am sterben ist ...)


    Gruß
    Klaus
  • interne Leckage in der Pumpe wäre auch meine Idee
    von Außen nix zu sehen.

    wie absackender Hubzylinder an Hebebühnen, Baggern uÄ
    Öl mogelt sich von der Einen zur andern Seite des Kolbens.
    Ein Y-Chromosom macht das Leben unbeschwert

    Grüße von Olaf aus H-U
  • Aktuell habe ich bei 1,4 ° C in der Garage das Problem vertagt.

    Ich habe die Bremssättel nicht gekärchert, habe die aber auch nicht demontiert, um Reste aus den letzten Winkeln zu prökeln.
    Ich bin damit auch kaum noch gefahren seitdem.

    Habe eben nochmal den Handbremspumpenkolben begutachtet.
    Das Gummi könnte evtl. etwas weicher sein, da kenne ich aber den Neuzustand nicht, und auch das Gummi hat nur 1,4 °C und könnte schon deswegen etwas härter sein.
    Die Handbremspumpenzylinderbohrung, ist ,soweit ich das sehen kann , noch schön eloxiert, keine Kratzer oder Riefen.

    Aufgrund der aktuellen Wetterlage ist das auch kein dringendes Problem, ich schiebe das ja schon seit 2017 vor mir her .
    MfG Michael


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  • michelvomdorf schrieb:

    Das Gummi könnte evtl. etwas weicher sein, da kenne ich aber den Neuzustand nicht, und auch das Gummi hat nur 1,4 °C und könnte schon deswegen etwas härter sein.
    Die Handbremspumpenzylinderbohrung, ist ,soweit ich das sehen kann , noch schön eloxiert, keine Kratzer oder Riefen.
    Mach diese Dichtung neu, dann kann man das schon mal ausschließen.
    Wenns dann immer noch ist, dann wirds im ABS Block entweichen, dazu mehrmals in den Regölbereich bremsen. Mit etwas Glück gehts dann wieder.
    Grüße vom Andy,

    BMW Back Ma´s Wieda :thumbsup:

    kochhof.de
  • Moin,

    wenn die Bremsflüssigkeit nicht erst vor kurzem gewechselt wurde, hätte ich auf Wasser im System getippt. Bei kurzem Bremsen passiert erst mal nichts, wenn man länger bremst und sich die Bremse erhitzt fängt irgendwann das Wasser an zu kochen und du hast die beschriebenen Effekte. Nur so ein Gedanke....

    Gruß
    Rainer