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kein Reifenfred ;-) - nur eine Info zum Conti Road Attack 3 für die Fahrer einer 11erRS

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  • kein Reifenfred ;-) - nur eine Info zum Conti Road Attack 3 für die Fahrer einer 11erRS

    Tach zusammen,

    ich gebe euch hier einfach eine Info weiter, die ich vom Reifenbäcker Conti bekommen habe. Ich hatte nachgefragt, ob Conti an eine Freigabe des Road Attack 3 für unsere K´s, im besonderen Fall für die K1100RS nachdenkt, sozusagen als Nachfolger für den in die Jahre gekommenen Road Attack 2. Von diversen Gesprächen weiß ich, dass nicht wenige diesen Reifen fahren.
    Heute bekam ich folgende Antwort von Conti:

    Sehr geehrter Herr Stegers,
    ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir an der Freigabe des RoadAttack 3 für die K1100RS arbeiten.
    Vemutlich wird Mitte April eine Freigabe dafür verfügbar sein. Ich möchte Sie daher bitten, zu dem Zeitpunkt auf unserer Homepage (reifen-freigaben.de) nach einer aktualisierten Fassung der Freigabe zu schauen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Volker Plett
    Technical Services MC
    Tire Division
    Continental

    Ich freue mich drauf und werde dann im späten Frühling oder frühen Sommer mal die Version 3 aufziehen.
    Wie schon im Titel geschrieben, dass soll nur eine Info für die Interessierten sein und keine Grundsatzdiskussion auslösen. :mrgreen:
    Viele Grüße aus Rösrath
    Michael_GL

    The post was edited 1 time, last by Michael_GL ().

  • aber wenn ohne fabrikatsbindung in den papieren steht, die pelle die richtige größe, geschwindigkeitsindex und gewichtsangabe hat, was interessiert da die freigabe??
    Dabei seit 20.Mai.2003

    The post was edited 1 time, last by ehli_STD ().

  • ehli_STD wrote:

    aber wenn ohne fabrikatsbindung in den papieren steht, die pelle die richtige größe, geschwindigkeitsindex und gewichtsangabe hat, was interessiert da die freigabe??
    nicht was sondern wen:

    - den TÜV
    - die Polizei
    - der Versicherung
    - .....

    wenn die Reifen nicht eingetragen sind, musst du immer die Freigabe zu den Reifen mitführen.
    Allzeit eine Handbreit Sprit im Tank.

    Grüße aus dem Landkreis Bamberg / Oberfranken

    Roland
  • Nö.

    gruss holm
    Meine Ost-Motorräder: Simson KR50,S51, Berliner Roller, Jawa175, MZ ES250, TS250/1, ETZ250+251
    Meine ehemaligen BMW: R65, K75, K100LT LIMITED EDITION, R1100GS, K1200RS,K1100LT LIMITED EDITION
  • vielleicht hilft das ....


    Seit dem Jahr 2000 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS; heute: BMVI) auf Anraten der europäischen
    Kommission die generelle Möglichkeit der allgemeinen Reifenfabrikatsbindung gemäß der Richtlinie 92/23 EWG aufgehoben.
    Diese Richtlinie gilt für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger.
    Hier sind die in den Fahrzeugpapieren eingetragenen Reifenfabrikatsbindungen nur noch als Empfehlung zu sehen.

    Viele Motorradfahrer irrten in der falschen Annahme, dass diese Änderung auch Motorräder beträfe.
    Ausschließlich maßgebend für Motorräder ist jedoch die Richtlinie 97/24/EG (Kapitel 1: Reifen von 2- und 3-rädrigen Fahrzeugen und ihre Montage).
    Hier ist nach Ansicht des Verkehrsministeriums nach wie vor die Möglichkeit einer Reifenfabrikatsbindung gegeben, sofern der jeweilige
    Fahrzeughersteller hier fahrzeugspezifische Vorgaben definiert.
    Sachstand ist also eine gültige Reifenfabrikatsbindung für Motorräder, wenn in den Fahrzeugpapieren Eintragungen zu Reifenfabrikaten vorhanden sind.


    Allerdings kann diese eingetragene Fabrikatsbindung durch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung (UBB) eines Fahrzeug- oder Reifenherstellers erweitert werden.
    Auch ist keine erneute Eintragung in die Fahrzeugpapiere vonnöten. Denn durch die oben genannten Prüfungen wird der eindeutige Nachweis erbracht,
    dass dieses per UBB ausgezeichnete Reifenfabrikat ebenfalls auf diesem Motorradtyp tauglich ist.
    Die UBB sollte in jedem Fall immer mit den Fahrzeugpapieren mitgeführt werden, so dass es bei polizeilichen Kontrollen oder bei der Hauptuntersuchung des
    Kraftrades nicht zu Schwierigkeiten kommt.

    Bauartgeprüfte Reifen sind durch ein „E“ oder „e“ mit einer nachfolgenden Zahl z.B. „1“ für Deutschland als Prüfort gekennzeichnet.
    Im Übrigen gilt das gleiche Prozedere auch für die Änderung auf eine andere Reifengröße.
    Auch hier muss lediglich eine UBB eines Fahrzeug- oder Reifenherstellers für Ihren Fahrzeugtyp vorliegen und mitgeführt werden.
    Bei Fahrzeugen ohne eine Reifenfabrikatsbindung bestehen keine Einschränkungen.
    Jedoch möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass jeder Fahrzeugbesitzer nach einem ähnlichen Muster verfahren sollte,
    wie gerade zuvor beschrieben wurde. Nur so sind Sie immer auf der sicheren Seite, haben auf Ihrem Motorrad getestete Reifenkombinationen und erleben
    keine negative Überraschung nach dem Reifenkauf.
    K-ruß Stefan_LU meine 100 16V, meine 11er,
    das Leben genießen, denn jeder Tag könnte der letzter sein.
    [Blocked Image: http://images.spritmonitor.de/734490.png]
  • Laut Conti Reifenfreigabe sind die RoadAttack 3 für die K1100 freigegeben. Allerdings für die K100 16V nicht!
    Bei Gelegenheit werde ich Conti mal anschreiben und auf die sehr identischen Fahrzeuge im Hinblick auf Reifenfreigabe hinweisen! Vielleicht können die den Reifen für die 4V auch freigeben?!
    Ich befürchte aber das dies ohne neu Test an der deutsche Bürokratie scheitern wird!
  • Stefan_LU wrote:

    vielleicht hilft das ....


    Seit dem Jahr 2000 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS; heute: BMVI) auf Anraten der europäischen
    Kommission die generelle Möglichkeit der allgemeinen Reifenfabrikatsbindung gemäß der Richtlinie 92/23 EWG aufgehoben.
    Diese Richtlinie gilt für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger.
    Hier sind die in den Fahrzeugpapieren eingetragenen Reifenfabrikatsbindungen nur noch als Empfehlung zu sehen.

    Viele Motorradfahrer irrten in der falschen Annahme, dass diese Änderung auch Motorräder beträfe.
    Ausschließlich maßgebend für Motorräder ist jedoch die Richtlinie 97/24/EG (Kapitel 1: Reifen von 2- und 3-rädrigen Fahrzeugen und ihre Montage).
    Hier ist nach Ansicht des Verkehrsministeriums nach wie vor die Möglichkeit einer Reifenfabrikatsbindung gegeben, sofern der jeweilige
    Fahrzeughersteller hier fahrzeugspezifische Vorgaben definiert.
    Sachstand ist also eine gültige Reifenfabrikatsbindung für Motorräder, wenn in den Fahrzeugpapieren Eintragungen zu Reifenfabrikaten vorhanden sind.


    Allerdings kann diese eingetragene Fabrikatsbindung durch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung (UBB) eines Fahrzeug- oder Reifenherstellers erweitert werden.
    Auch ist keine erneute Eintragung in die Fahrzeugpapiere vonnöten. Denn durch die oben genannten Prüfungen wird der eindeutige Nachweis erbracht,
    dass dieses per UBB ausgezeichnete Reifenfabrikat ebenfalls auf diesem Motorradtyp tauglich ist.
    Die UBB sollte in jedem Fall immer mit den Fahrzeugpapieren mitgeführt werden, so dass es bei polizeilichen Kontrollen oder bei der Hauptuntersuchung des
    Kraftrades nicht zu Schwierigkeiten kommt.

    Bauartgeprüfte Reifen sind durch ein „E“ oder „e“ mit einer nachfolgenden Zahl z.B. „1“ für Deutschland als Prüfort gekennzeichnet.
    Im Übrigen gilt das gleiche Prozedere auch für die Änderung auf eine andere Reifengröße.
    Auch hier muss lediglich eine UBB eines Fahrzeug- oder Reifenherstellers für Ihren Fahrzeugtyp vorliegen und mitgeführt werden.
    Bei Fahrzeugen ohne eine Reifenfabrikatsbindung bestehen keine Einschränkungen.
    Jedoch möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass jeder Fahrzeugbesitzer nach einem ähnlichen Muster verfahren sollte,
    wie gerade zuvor beschrieben wurde. Nur so sind Sie immer auf der sicheren Seite, haben auf Ihrem Motorrad getestete Reifenkombinationen und erleben
    keine negative Überraschung nach dem Reifenkauf.

    Ich ergänze das mal, seit 2010 ist auch die Reifenbindung für Zweiräder vom Tisch. Alle typgenehmigten Zweiräder haben seitdem keine Reifenfabrikatsbindung mehr in der Typgenehmigung, somit auch nicht im COC und last not least auch nicht in der ZB1. Die Besitzer von Motorrädern vor 2010 haben leider die Zitrone, Reifenfabrikatsbindung gemäß Betriebserlaubnis beachten. Steht es drin, muss es leider beachtet werden.

    Bei Fahrzeugen ohne Reifeneintrag in der EG Typgenehmigung nach 2010 müssen es lediglich ECE 75 geprüfte Reifen sein. Eine Freigabe der Reifenhersteller hat lediglich einen empfehlenden Character wegen Produkthaftung. BMW ist dabei völlig aussen vor, die sichern sich ab über Betriebsanleitung.

    Könnt ihr auf der BMW Webseite nachlesen oder anrufen, da bekommt ihr die selbe Antwort...
    Viele Grüße,
    Frank


    K1200R Sport

    K1100RR


    Nur wo "K" draufsteht ist auch "K" drin, egal ob verquert oder verziegelt ;)
  • aber man kann doch eigentlich nicht davon ausgehen das die Hersteller für/mit "uraltmopeten" bis in alle Zeiten so Tests durchführen werden. Und die Reifen die Freigegeben sind, werden irgendwann auch vom Markt verschwunden sein!
    ... und dann??? Oder verstehe ich da was völlig falsch?

    Danke & Gruß

    Daniel