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Gedanken zum Ölverbrauch K100 2V - 4V

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  • peterkr wrote:

    Die meisten 4V bläuen nach dem Schubbetrieb beim gasgeben.

    AndreasO wrote:

    Kolbenringe brachten ein super Ergebnis!
    Vorab: bei den K habe ich Null Erfahrung, meine 2V braucht kein Öl.

    Aber: in den 60er und 70er Jahren konnte man bei den BMW Vierrädern immer wieder genau das beobachten: blaue Wolken im Schiebebetrieb und noch mal richtig eine drauf beim wieder Gasgeben. Auch da gab es (und gibt es bis heute) die Mär von den Ventilschaftdichtungen. Das ist - zumindest bei den M10 und M30-Motoren der Dosen - aber tatsächlich nie richtig gewesen, es waren IMMER die Kolbenringe, hier insbesondere die Öl-Abstreifringe. Damals haben wie Motoren fast am laufenden Band gemacht, daher bin ich da absolut sicher. BMW selber hat das damals in den Griff bekommen, indem in der Serie dann die Abstreifringe zum Einsatz kamen, die wir zuvor von der Fa. Perfect Circle als dreiteilige Ringe immer eingesetzt haben. Seit dem bläuen keine BMW Motoren mehr (auch die späten M10 z.B. im E30 ab Werk nicht mehr).

    Ölverbrauch, den man kaum sehen konnte im Hochdrehzahlbereich gab es damals auch, der lag meistens an axial ausgeschlagenen Ringnuten, das ergibt dann eine "Ölpumpe" bei der Auf- und Ab-Bewegung des Kolbens um den Ring herum. Andere Baustelle, andere Ursache, anderer Lösungsweg (neue Kolben).

    Die Ventilschäfte stehen ja auch nicht im Öl, weder bei den PKW-Motoren noch bei der K. Undichtigkeiten dort können bei den kleinen Dichtungsumfängen auch kaum wirklich etwas beitragen im Gegensatz zu den großen Durchmessern bei den Kolben selber.

    Wenn ich das auf die K übertrage wundere ich mich einzig darüber, dass die 2V und die 4V denselben Block und dieselben Kolbenringe haben sollen. Könnte es sein, dass die ersatzteilmäßig heute verfügbaren Ringe 2V = 4V sind, aber ab Werk seinerzeit bei den 4V andere Ringe eingesetzt worden sind? BMW hat gerne mal experimentiert, Ring-Vorspannungen reduziert um Reibung zu mindern und die Leistung etwas hochzukitzeln. Auch M-Motoren sind da schon mal betroffen, da sind Leichtbaukolben drin und eben auch andere Ringe. Bei den K ist es mir allerdings nicht bekannt.

    So schrauberfreundlich wie die K gebaut sind, würde ich bei einem Liter Öl auf 1.000km mal eben schnell den Kopf abbauen, die Kolben ziehen und mit neuen Ringen versehen und könnte dann ganz entspannt auf weite Touren gehen, ohne ständig nach dem Ölstand schauen zu müssen.

    Gruß
    Wolfgang
  • AndreasO wrote:

    K1100LT MikubarME, ca. 120tkm Laufleistung: vorher knapp 1l/1000km -> Austausch der Schaftdichtungen/Einschleifen der Ventile -> keine Veränderung - mit neuen Kolbenringen <0,2l/1000km
    K1200GT AchimGT, ca. 125tkm Laufleistung: vorher knapp 1l/1000km -> 1 Auslassventil erneuert, Ventile eingeschliffen, Schaftdichtungen erneuert,mit neuen Kolbenringen <0,2l/1000km

    ... und das ist keine Meinung des Herrn mit dem Höckerchen, sondern Tatsachen, aber mit Fakten will ich diesen Fred nicht weiter stören!!! :trost:
    Inzwischen ist die 11er bei 146tkm und der Ölverbrauch hat sich beim "Hinterherbummeln" wenn Andi im Niederrheingebiet die Tour führt, bei ca. 0,2l/1000km eingependelt.
    In der Regel ist das "Hinterherbummeln" so im Drehzahlbereich >5000-8000 U/min :D Bei entspannter Fahrweise liegt der Ölverbrauch unter 0,2l/1000km.

    Ich sag jetzt nicht wie niedrig der Ölverbrauch während Andis Genesungsphase war .... :lollol:

    KugelFischer wrote:

    ....ganz entspannt auf weite Touren gehen, ohne ständig nach dem Ölstand schauen zu müssen.

    Gruß
    Wolfgang
    Aus diesem Grund haben wir uns die Arbeit gemacht, Nochmal Danke Andi für Deine Hilfe
    Viele Grüße
    Michael

    Mir ist egal welches Mopped ich fahre. Hauptsache es ist rot und hat einen blau-weißen Propeller am Tank :)

    The post was edited 2 times, last by MikubarME ().

  • Hallo in die Runde,

    Von meiner (luftgekühlten) Suzuki her kenne ich eine Ursache für höheren Ölverbrauch, das sind die Schaftdichtungen. Die werden wirklich hart und porös wobei die Auslassseite immer schlechter war als die Einlassseiteg. Damals habe ich sie ca. dann alle 30.000km getauscht. Der Ölverbrauch ist danach im Schnitt um 50% gesunken, dachdem er vorher merklich gestiegen war. Bei 100.000 wurden dann Kolbenringe und Schaftdichtungen gemacht, danach war der Ölverbrauch nochmal reduziert.

    Ich halte es für durchaus möglich, das u.a. hier auch die Ursache bei den Ventilschaftdichtungen liegt. Ohne jetzt die Schaftdurchmesser 4V/2V zu kennen, haben die 4V möglicherweise eine größere Gesammtfläche, die dichtgehalten werden müssen.
    Dann sind die einzelnen Komponenten bei der 4V vermutlich thermisch höher belastet, weil weniger Material pro Schaft und Dichtung zur Wärmeabfuhr beitragen.
    Desweiteren ist meine Erfahrung, mehr Lastwechsel und höhere Drehzahlen fördern auch den Ölverbrauch.

    Gute Fahrt

    Andy
    Viele Grüße :)

    Der Andy :coolthumbup:

    Brutzeln ohne Bier geht auch, ist aber sinnlos. :coolesau:
  • Max_CHA wrote:

    Das sind aber alles keine 100V4
    Jaaaa, endlich, ein Mitstreiter :thumbsup: :thumbsup:

    Max_CHA wrote:

    haben die K100-2V bis 07/1989 identische Kolbenringe wie die 75er
    und danach die gleichen Ringe wie die K100-4V.
    Hat sich also zu dem Zeitpunkt was geändert!
    Hatte ich in Beitrag #1 geschrieben. Leider hat sich noch kein Besitzer einer 2V Bj nach 7/89 zum Ölverbrauch geäussert.

    Wenn man betrachtet, wo die Abschirmkappen sitzen - unter dem Stössel - mag man an einen grossen Einfluss nicht recht glauben. Auch das Spiel Ventilschaft-Ventilführung ist bei 2V und 4V (fast) gleich und die Verschleissgrenzen identisch.

    Die Kolbenringe vor 7/89 unterscheiden sich schon wesentlich.

    2V bis 7/89
    Rechteckring 1,2 hoch
    Rechteckring 1,5 hoch
    Dachfasenring 3 hoch

    4V
    Rechteckring 1,2 hoch
    Minutenring 1,2 hoch
    Gleichfasenring 2.5 hoch

    Leider hat sich noch kein Besitzer einer 2V Bj nach 7/89 zum Ölverbrauch geäussert - das wäre jetzt wirklich interessant.

    KugelFischer wrote:

    Wenn ich das auf die K übertrage wundere ich mich einzig darüber, dass die 2V und die 4V denselben Block und dieselben Kolbenringe haben sollen. Könnte es sein, dass die ersatzteilmäßig heute verfügbaren Ringe 2V = 4V sind, aber ab Werk seinerzeit bei den 4V muss 2V heissen andere Ringe eingesetzt worden sind? BMW hat gerne mal experimentiert, Ring-Vorspannungen reduziert um Reibung zu mindern und die Leistung etwas hochzukitzeln
    Müsste man wissen, ob die 4Vs im Neuzustand schon Öl verbrauchen und mit steigender Laufleistung die Kolbenringe schneller verschleissen und damit der Ölverbrauch weiter steigt.
    Gruß
    Uli

    K100RS - meine Bastelmaus jetzt mit 11er
    K100RT - nun auch 4V
    K100RS 4V - in der Werft
    K1100RS - on the road

    Ein Beitrag sollte stilistisch einwandfrei, grammatikalisch korrekt, ohne Rechtschreibfehler, mit Interpunktion und Beachtung von Groß-/Kleinschreibung, juristisch unangreifbar, frei von Vorurteilen, ohne Beleidigungen, nicht ausgrenzend, unterhaltsam, zum Thema passend, in Maßen humorvoll ..... ;)
  • eine Erklärung Theorie?? wäre auch, dass über die Auslassseite Öl über die Schaftdichtungen angesaugt wird, weil strömemde Luft/Gase einen Unterdruck gegenüber der Umgebung erzeugen. Zusammen mit dem Überdruck im Motor kann Öl in den Auslass/Auspuff gelangen, welches mit den heissen Abgasen verbrennt. Russiger Auspuff wäre die Folge. Wenn über die Einlasseite oder Kolbenringe Öl in den Brennraum gelangt, müssten auch Kerzen und Kolbenböden entsprechend aussehen. Wenn im Schiebebetrieb gefahren wird, passiert das Gleiche. ÖL sammelt sich an, aber aufgrund der geringeren Verbrennungshitze (Gashahn zu) verbrennt es erst beim nächsten Gasgeben. Folge: Blaues Wölkchen ausm Auspuff. Weitergedacht? Beim Startvorgang, wenn der Öldruck noch nicht aufgebaut hat und die ersten Umdrehungen zünden, besteht die Möglichkeit, dass heisse Auspuffgase über die Ventilschäfte bis an die Schaftdichtungen gelangen und diese thermisch kurzzeitig belasten? In dem Zusammenhang: Haben die Modelle ab 89 ggf. modifizierte Ölpumpen?
    Viele Grüße :)

    Der Andy :coolthumbup:

    Brutzeln ohne Bier geht auch, ist aber sinnlos. :coolesau:
  • Jetzt mal langsam Butter bei die Fische :) .

    Ich hab' drei 4V-Motoren liegen, bei denen ich etwas machen sollte, möchte, müsste:

    1. 10er, angeblich 85tkm, ~ 1l/1200km
    2. 11er, unbekannte km, Rübe fehlt
    3. 11er, 253 tkm, unbekannter Ölverbrauch, teilzerlegt

    Vorab die Fragen :)

    1. Ist eine Sichtprüfung der Kolbenringe sinnvoll? Kann man daraus (ausser einem Bruch) etwas schliessen?
    2. Lt. WHB müssen Pleuellagerschrauben/Muttern nicht neu sein - stimmt das? Das Anziehmoment ist 30 Nm und anschliessend noch 80° weiterdrehen - habe ich das richtig interpretiert?
    3. Neue Kopfdichtung eingebaut, dann stelle ich fest, Kolben vergessen ;) . Muss dann wieder 'ne nagelneue ZKD rein oder kann ich die soeben verbaute verwenden?

    So, jetzt Ihr - Feuer frei <3
    Gruß
    Uli

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    The post was edited 1 time, last by Uli_S ().

  • Uli_S wrote:



    3. Neue Kopfdichtung eingebaut, dann stelle ich fest, Kolben vergessen ;) .

    :trost: :lol: Gib zu, Du stehst auf Dreizylinder...

    1. Kolbenringe werden auf Stoßspiel gemessen, dazu Ringe ab und in den Zylinder einführen. Denk an die Einbaurichtung...
    2. Will jetzt nicht lesen...
    3. Besser ist das, die ist schon gequetscht...
    Viele Grüße,
    Frank


    K1200R Sport

    K1100RR


    Nur wo "K" draufsteht ist auch "K" drin, egal ob verquert oder verziegelt ;)
  • FrankGL wrote:

    3. Besser ist das, die ist schon gequetscht...
    d.h. wenn der Kopf runter ist (neuen Ventilkappen, Ventile einschleifen), dann auch neue Kolbenringe! Und nicht nachher nochmal ... sonst 2 ZKDs. Oder kommt man von unten dran mit Kurbelwellenausbau?
    Gruß
    Uli

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  • Uli_S wrote:

    d.h. wenn der Kopf runter ist (neuen Ventilkappen, Ventile einschleifen), dann auch neue Kolbenringe! Und nicht nachher nochmal ... sonst 2 ZKDs. Oder kommt man von unten dran mit Kurbelwellenausbau?
    Hallo Uli,

    der Kolbenausbau ist nur nach Oben hin, also zum Zylinderkopf, möglich.
  • Uli_S wrote:

    Ich hab' drei 4V-Motoren liegen, bei denen ich etwas machen sollte, möchte, müsste:

    1. 10er, angeblich 85tkm, ~ 1l/1200km
    2. 11er, unbekannte km, Rübe fehlt
    3. 11er, 253 tkm, unbekannter Ölverbrauch, teilzerlegt
    Der Vollständigkeit halber wollte ich noch berichten, wie es den drei Motoren geht. Ich fang von unten an:

    3. zerlegt, Flöte an einem Auslass, Zylinderlaufbild noch gut, Kolben und Steuerzeugs in die Schachtel, Kopf wird repariert
    2. gestern zerlegt, Zylinderlaufbild noch gut, Kolben in die Schachtel (sehen geringfügig besser aus als die von 3.),
    1. kommt heute dran.

    Ergänzung:
    Vor ein paar Wochen 2 2Vs zerlegt mit knapp 200tkm. Zylinderlaufbild noch gut, Lagerspiele halbes Verschleismass, eine 6-Nietenwelle ausgeleiert, Köpfe i.O. und eingelagert (siehe Markplatz).


    Da ein Markt für gebrauchte Motorenteile (Block, Kolben, Kopf) quasi nicht vorhanden ist, gehen die nicht weiter verwertbaren Teile ins Recycling. Wer also nächstes Jahr ein neues Auto kauft, wird vielleicht ein paar Atome von den Resten erhalten. Haltet sie in Ehren :) :) .
    Gruß
    Uli

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    The post was edited 1 time, last by Uli_S ().

  • Boxerteam wrote:

    Nach meiner Erfahrung hat der 4V-Zylinderkopf ursächlich nichts mit hohem Ölverbrauch zu tun
    d.h. Du siehst im Tausch der Kolbenringe die zielführende Maßnahme?

    "Spasseshalber" habe ich bei Nr. 2 die Kolbenring-Stoßspalte im Zylinder gemessen (OT - ~Mitte - UT):
    1. Ring 0,5 - <0,5 - <0,5 ; Ringhöhe 1,18
    2. Ring 0,45 - <0,45 - <0,45 (aber nahe an 0,4) ; Ringhöhe 1,18
    3. Ring >0,85 (aber <0,9) - 0,85 - 0,85 ; Ringhöhe 2,48

    1 Hunderstel kann ich leider nicht messen.

    Das Ringnutenspiel ist bei allen 3 Ringen <0,05, d.h. der 0,05er lässt sich nur widerwillig durchziehen (möglicherweise der Ölkohle geschuldet, Kolben und Ringe ungereinigt!)

    Auch bei dem Motor mit 253tkm ist das Ringnutenspiel bei allen 3 Ringen <0,05.

    Geht man jetzt in die Techn. Daten der Rep.Bücher k100 und 1100 stellt man fest:

    1. Ring Verschleissgrenzen (Stoß- und Flankenspiel - 1,5 und 0,3) sind gleich (100/1100) - meine Messwerte ergeben "fast Neuzustand"
    2. Ring Verschleissgrenzen (Stoßspiel 1100 = 0,3; 100 = 1,5). Da bei der 11er die Angabe für das Flankenspiel fehlt tippe ich auf DRUCKFEHLER. Ich gehe davon aus, dass auch hier Verschleissgrenzen (Stoß- und Flankenspiel - 1,5 und 0,3) gleich sind - meine Messwerte ergeben wieder "fast Neuzustand".
    3. Ring Verschleissgrenzen (Stoß- und Flankenspiel - 1,5 und 0,3) sind gleich - meine Messwerte ergeben wieder "fast Neuzustand".


    Alle Messungen an einem Kolben. Messmittel: Zollstock und Daumen ;) .
    Unter Berücksichtigung ungeeichter Messmittel und Messfehler ist das System Kolben-Ringe noch nicht an der Verschleissgrenze. Jetzt noch ein paar Bilderkens:

    Die in meinen Augen "schlechtesten" Pleuellager des Motors Nr. 2.
    01_IMG_20191009_161829495.jpg03_IMG_20191009_161848972.jpg04_IMG_20191009_161940437.jpg

    Zum Vergleich: "Schlechtestes" Pleuellager des Motors Nr. 3 mit 253tkm.
    01_IMG_20191009_162309831.jpg02_IMG_20191009_162315228.jpg03_IMG_20191009_162319201.jpg


    Zylinderbohrung Motor Nr. 2

    04_IMG_20191009_162558805.jpg


    Und die Hauptlager 2 und 4:

    01_IMG_20191009_162654956.jpg02_IMG_20191009_162704075.jpg03_IMG_20191009_162801241.jpg


    Was sagen die Experten zu den Pleuel- und Hauptlagern?
    Gruß
    Uli

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    Ein Beitrag sollte stilistisch einwandfrei, grammatikalisch korrekt, ohne Rechtschreibfehler, mit Interpunktion und Beachtung von Groß-/Kleinschreibung, juristisch unangreifbar, frei von Vorurteilen, ohne Beleidigungen, nicht ausgrenzend, unterhaltsam, zum Thema passend, in Maßen humorvoll ..... ;)

    The post was edited 2 times, last by Uli_S ().

  • Hallo, meine 2V LT von Bj. 90 braucht bei normaler Fahrt knapp 0.5 l und bei hochtouriger Kurvenhatz auch mehr.
    Meine Meinung kommt der Ölverbrauch nicht vom Zylinderkopf. Eher von den Vibrationen bei Drehzahlen oberhalb 5000 U/min.
    Viele Grüße Roland
  • Hallo Roland,
    danke für Deine Info als Bj.90-Fahrer. Meine 86iger 2V ist bei normaler Fahrweise im Wechselintervall (bei mir 10tkm) mit dem ausgekommen, was in der Ölwanne ist - von max nach min ~0,5l.

    Roland_SM wrote:

    Eher von den Vibrationen bei Drehzahlen oberhalb 5000 U/min.
    Viele Grüße Roland
    Woraus schliesst Du das? Wie sollten Vibrationen das Öl in den Brennraum oder sonst irgendwie aus dem Motor befördern? Es gibt zwar Vibrationsförderer, allerdings für "harte Sachen", für Flüssigkeiten wäre mir das neu. Und BMW wäre gut beraten gewesen, eine solche Ölförderung im Motor zu unterbinden oder zu patentieren.

    Hab heute Abend noch mit dem 1000-4V angefangen. Angeblich 85 tkm und Ölsäufer (selbst ~1000km damit gefahren und über 0,5l verbrannt). Dem Zustand der Motordeckel und des Zyl.Kopfs nach glaube ich die 85 tkm oder/und verdammt gut gepflegt. Wenn's morgen net regnet, geht die Aktion draussen auf'm Hubtisch weiter.
    Gruß
    Uli

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    Ein Beitrag sollte stilistisch einwandfrei, grammatikalisch korrekt, ohne Rechtschreibfehler, mit Interpunktion und Beachtung von Groß-/Kleinschreibung, juristisch unangreifbar, frei von Vorurteilen, ohne Beleidigungen, nicht ausgrenzend, unterhaltsam, zum Thema passend, in Maßen humorvoll ..... ;)
  • Hallo Uli
    Hatte es im Thread von Dirk_LG schon geschrieben.
    Mein Orginal Motor hat schon beim Kauf Öl gebraucht. Hab mir ein Ersatzmotor besorgt und den etwas überholt. Kolbenringe, ölabstreifer, alle Simmeringe usw. Kopf ab weil ziemlich Ölkohle vorhanden war und die Ventilschäfte gew., Ventile eingeschliffen.,Ansaugstutzen noch, Steuerketten mit Schiene.....
    Dieser Motor lief sofort richtig gut und schnell 1000 km drauf gehabt ohne Ölverbrauch. Leider nur 1000km. Dann war das Nadellager total zerstört und auch der Lagersitz. Also Motor raus und meinen Orginal Motor mit neuen Kolbenringen und Ölabstreifer und dem gemachten Kopf zusammen gebaut und seid dem läuft der in meiner K mit besagtem Ölverbrauch.
    Am Kopf kann es also kaum liegen, hat ja beim Ersatzmotor auch kein Öl gebraucht.
    Viele Grüße Roland
  • Die Lager zeigen schon "etwas" Verschleiß soweit man das auf den Bildern sehen kann. Ich würde die tauschen (alle) - aber bin da auch etwas vorsichtiger und tausche lieber etwas früher.
    Eher nach dem Motto : alles gemacht - dann hab ich (hoffentlich) ne ganze Zeit lang Ruhe.

    Die Zylinderlaufbahn sieht ganz gut aus - Hohnschliff scheint mir ok zu sein.
    Kolben- und Ölabstreifring ok von der Toleranz her ?
    Der alte Robert, recht hatte er !
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)

    Gruß Vulfric der Bärtige, oder einfach der Ritter von der Alb :D
  • madeunddielt wrote:

    Ich würde die tauschen (alle)
    Würden und Wenn... da sind wir beim Thema :( :(

    Betriebswrtschaftlich ist die Überholung eines (K-) Motors Unfug, da genug gebrauchte (mit gaaanz wenig KM ;) ;) ) am Markt sind. Das macht nur einer als Hobby, wenn er alles selbst machen kann oder ein dickes Brieftäschchen hat. Rechnet man ganz locker zusammen ...16 Lagerschalen, Nadellager, gr. Lager der Nebenwelle, Simmerringe, alle Dichtringe, Kolbenringe, NW-Räder, Kette Ritzel, Öl-Wasserpumpe....etc und wenn schon Motor, dann auch Getriebe und HAG, sind ja auch nicht mehr frisch.

    Ja, ich weiß schon, der eine sammelt alte Blechschilder für ...€/Stk oder kauft sich gern Bücher.... kostet alles Geld.

    KolbenDM und Bohrung habe ich jetzt nicht gemessen, aber den Lagerschalen würd ich auch nicht mehr viel zutrauen und damit ist das Urteil gesprochen für Nr 2.

    So, Sonne guckt raus, der 1000er wartet.
    Gruß
    Uli

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    Ein Beitrag sollte stilistisch einwandfrei, grammatikalisch korrekt, ohne Rechtschreibfehler, mit Interpunktion und Beachtung von Groß-/Kleinschreibung, juristisch unangreifbar, frei von Vorurteilen, ohne Beleidigungen, nicht ausgrenzend, unterhaltsam, zum Thema passend, in Maßen humorvoll ..... ;)
  • Grundsätzlich sollte man bei einem derart komplett zerlegten Motor immer die Lagerschalen tauschen, da nach dem Zusammenbau sich unterschiedliche Rundheiten im Lager ausbilden, auf die sich das Lager erst einstellen muss.
  • Uli_S wrote:

    madeunddielt wrote:

    Ich würde die tauschen (alle)
    Würden und Wenn... da sind wir beim Thema :( :(
    Betriebswrtschaftlich ist die Überholung eines (K-) Motors Unfug, da genug gebrauchte (mit gaaanz wenig KM ;) ;) ) am Markt sind. Das macht nur einer als Hobby, wenn er alles selbst machen kann oder ein dickes Brieftäschchen hat. Rechnet man ganz locker zusammen ...16 Lagerschalen, Nadellager, gr. Lager der Nebenwelle, Simmerringe, alle Dichtringe, Kolbenringe, NW-Räder, Kette Ritzel, Öl-Wasserpumpe....etc und wenn schon Motor, dann auch Getriebe und HAG, sind ja auch nicht mehr frisch.

    Ja, ich weiß schon, der eine sammelt alte Blechschilder für ...€/Stk oder kauft sich gern Bücher.... kostet alles Geld.

    KolbenDM und Bohrung habe ich jetzt nicht gemessen, aber den Lagerschalen würd ich auch nicht mehr viel zutrauen und damit ist das Urteil gesprochen für Nr 2.

    So, Sonne guckt raus, der 1000er wartet.
    Ich verstehe die Frage nicht ? Wenn ich das Teil nicht neu aufbauen will warum frage ich dann danach ?
    Oder sollte das eine Entscheidungshilfe zum Wegschmeißen sein ?

    Ein neu Aufbau macht Sinn wenn ich den Motor fahren will - denn dann weiß ich was ich habe. Kostet Geld ? Klaro doch.
    Man kann natürlich einen Motor kaufen - KM Leistung haben die alle 10.000 km und weniger - ist doch klar :trost:
    Beim Motorenkauf ist das wie mit einer Pralinenschachtel ... (Forrest Gump) -> Aber das muß jeder für sich selber entscheiden.

    BTW: Was macht es für einen Sinn den Motor zu öffnen und dann nicht die potenziell schlechten Teile zu tauschen ? Dann doch lieber zusammen lassen und fahren bis er Tod ist.
    also gar keine Wartung. Irgendwann säuft die Karre soviel Öl das man sich den Ölwechsel auch sparen kann. Das kann aber auch Teuer werden. Obwohl - der :) -liche hat eigentlich


    immer Altöl rumstehen das man reinkippen kann :D Alternativen und Möglichkeiten gibt´s viele...
    Der alte Robert, recht hatte er !
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)

    Gruß Vulfric der Bärtige, oder einfach der Ritter von der Alb :D