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Gedanken zum Ölverbrauch K100 2V - 4V

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  • madeunddielt wrote:

    Dann doch lieber zusammen lassen und fahren bis er Tod ist.
    Die waren alle schon tot - Ölsäufer, Flöte, ohne Kopf, ausgenudelte Nieten, unvollständig

    madeunddielt wrote:

    Oder sollte das eine Entscheidungshilfe zum Wegschmeißen sein ?
    Ja, irgendwie schon ;)

    Boxerteam wrote:

    Grundsätzlich sollte man bei einem derart komplett zerlegten Motor immer die Lagerschalen tauschen, da nach dem Zusammenbau sich unterschiedliche Rundheiten im Lager ausbilden, auf die sich das Lager erst einstellen muss.
    Wenn also neue Kolbenringe notwendig sind, dann auch die Lagerschalen??

    madeunddielt wrote:

    Ein neu Aufbau macht Sinn wenn ich den Motor fahren wil
    Jo, aber ich habe 4 Mopeds mit 5 Motoren je~100tkm. In meiner Restlebenszeit krieg ich die wohl kaum kaputt.

    madeunddielt wrote:

    Ein neu Aufbau macht Sinn wenn ich den Motor fahren will - denn dann weiß ich was ich habe. Kostet Geld ? Klaro doch.
    Ja, sagte ich schon (vielleicht nicht so deutlich) . Hobbies sollen Spass machen und einen Ausgleich schaffen - die betriebswirtschaftliche Seite und der Sinn sind sekundär.
    Gruß
    Uli

    K100RS - meine Bastelmaus jetzt mit 11er
    K100RT - nun auch 4V
    K100RS 4V - in der Werft
    K1100RS - on the road

    Ein Beitrag sollte stilistisch einwandfrei, grammatikalisch korrekt, ohne Rechtschreibfehler, mit Interpunktion und Beachtung von Groß-/Kleinschreibung, juristisch unangreifbar, frei von Vorurteilen, ohne Beleidigungen, nicht ausgrenzend, unterhaltsam, zum Thema passend, in Maßen humorvoll ..... ;)
  • Wenn der Motor nicht nachweislich überhöhten Ölverbrauch gezeigt hat (>0,3 l / 1000 km, da müsste auch der Kolbenboden und Brennraum ziemlich verkokt sein), Flankenspiel und Stoßspiel in der Toleranz und das Laufbild der Ringe ok ( keine Brandstellen, Riefen - mit Lupe anschauen) würde ich die Ringe nicht tauschen.
  • Heute dem 1000er an den Kragen gegangen. 2 gebrochene KR (die oberen), Ringflankenspiel bei allen <0,05, bei den Ölabstreifern <<0,05, Laufbild der Pleuellagerschalen meiner Meinung nach gut. Die Hauptlager habe ich drin gelassen, Kolben nach oben gezogen (welcher Schluri hat in Umlauf gebracht, dass die Kolben nur nach unten rausgehen??). Satte Ölkohle auf Zyl. 2und 3 (mit den intakten KR :shock: ). Jetzt die Bilderkens, dann die Fragen :D .

    01_IMG_20191011_134553620.jpg02_IMG_20191011_134602282.jpg03_IMG_20191011_134616179.jpg01_IMG_20191011_141330286.jpg02_IMG_20191011_142540642.jpg04_IMG_20191011_143910050_BURST000_COVER.jpg01_IMG_20191011_143921866_BURST000_COVER.jpg02_IMG_20191011_144336329.jpg
    Gruß
    Uli

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  • Folgendes ist mir noch aufgefallen:
    Die Einbaurichtung der Lagerschalen ist nicht gleich. Die Kerben liegen bei 2 Kolben gegenüber, bei den anderen auf der gleichen Pleueltrennseite.
    Die Pleuelhälften sind bei allen Kolben gleich zusammengebaut mit den entspr. Kennzeichnungen (letztes Bild).
    01_IMG_20191011_142858562_BURST000_COVER.jpg02_IMG_20191011_142923723_BURST000_COVER.jpg03_IMG_20191011_142955305_BURST000_COVER.jpg04_IMG_20191011_142845310.jpg03_IMG_20191011_142629967_BURST000_COVER.jpg

    Bei den 11ern waren alle Kerben der Lagerschalen auf der gleichen Pleueltrennseite - was ist nun richtig? Hat das Auswirkungen?

    Die Kolben sind mit K1 gekennzeichnet (=Kolbenschmidt??). Passen da die Kolbenringe vom Scheuerlein (die sollen für Mahle ODER Kolbenschmidt sein)??

    Falls Ihr Fragen zu den Bildern habt (ungenaue Darstellung, falsche Perspektive...) meldet Euch.

    Dieser 1000er hat sich über 1 l/1000km Öl genehmigt bei ziviler Fahrweise.
    Gruß
    Uli

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  • Aufgrund des Zustandes der Pleuellagerschalen und der Zylinderlaufbahnen wäre ich geneigt, in neue Kolbenringe zu investieren. Kopfdichtung und Ventildichtungen habe ich, die KR muss ich noch beschaffen.

    Was muss ich beachten?

    1. Ölkohle und Ablagerungen von Kolbenboden, Ringnuten und Ventilen entfernen - gibt's ein(e) probate(s) Mittel/Vorgehensweise dafür?
    2. Zylinderkopf reinigen
    3. Ventile einschleifen, falls notwendig
    4.......

    Vielen Dank für zielführende Hinweise :)
    Gruß
    Uli

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  • Hallo Ulli
    1. Einen guten Schaber für die Kolbenböden und Zylinderkopf. Hab die Kohle mit Diesel eingeweicht oder mit Addetiv für Heizöl. Den Rest mit Schleiffliess runter bekommen. Ringnuten mit gebrochenen KR sauber kratzen. Zyko auch so machen. Ist zwar bissel Sauerei aber geht recht gut. Eventuell noch eine Messing Bürste nehmen. Schleiffliess hab ich das Rote oder Braune genommen.
    3.Ventildichtflächen anschauen ob eine schöne durchgehende Dichtfläche vorhanden ist und vorallem wo. Sollte halbwegs mittig sein. Dann gereinigte Ventile einsetzen. Zyko auf ne saubere Unterfläche legen, Ventilteller nach oben und
    Diesel drauf träufeln. Wenn noch gut sind, dann sollte der Diesel ne Weile dort bleiben.

    Viele Grüße Roland
  • - Einschleifen Ventile - Tragbild begutachten
    - Nach dem Einsetzen der Ventilschaftdichtungen die Verhüterli zum Einsetzen der Ventile nehmen damit die neuen Dichtkanten nicht gleich leiden.
    - Beim Ventileinsetzen die Führungen gut ölen
    - Nach dem Einschleifen der Ventile ist auch das Ventilspiel unbedingt zu prüfen.
    - Zylinderkopfdichtung gibt es verschidene (hatte sogar eine alte "Papierdichtung neu" gefunden) - die Dreifache ist die bessere Wahl.
    - ! Wenn Dehnschrauben verwendet wurden sind diese zu ersetzen. Da gibt´s auch zweierlei (Mit Schaft oder durchgehndem Gewinde) !
    - Anzugsmomente und Reihenfolge beachten
    - Deckel säubern und mit dem richtigen Dichtmittel eindichten.
    - Am Auspuff würde ich die Kupferdichtungen und neue Muttern spendieren (evtl. Bolzen - je nach dem wie die aussehen)

    Aber das sind eh grundsätzliche Sachen - also nur so zur Vollständigkeit halber ...

    Ach ja - erster Startvorgang ist im Freien zu empfehlen :burnout: <- der Qualm kommt hier nicht vom Hinterrad :D:
    Der alte Robert, recht hatte er !
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)

    Gruß Vulfric der Bärtige, oder einfach der Ritter von der Alb :D
  • madeunddielt wrote:

    Nach dem Einsetzen der Ventilschaftdichtungen die Verhüterli zum Einsetzen der Ventile nehmen
    Erklärungsbedarf - wenn die VS-Dichtung draufsitzt, passt die 2. wohl nicht auch noch drauf :confused:

    madeunddielt wrote:

    die Dreifache ist die bessere Wahl.
    Der Till wird wohl nix anderes verkaufen.

    madeunddielt wrote:

    ! Wenn Dehnschrauben verwendet wurden sind diese zu ersetzen. Da gibt´s auch zweierlei (Mit Schaft oder durchgehndem Gewinde) !
    IMG_20191030_114938315.jpg

    Diese war drin - wiederverwendbar?

    Danke für Euren Input.
    Gruß
    Uli

    K100RS - meine Bastelmaus jetzt mit 11er
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    Ein Beitrag sollte stilistisch einwandfrei, grammatikalisch korrekt, ohne Rechtschreibfehler, mit Interpunktion und Beachtung von Groß-/Kleinschreibung, juristisch unangreifbar, frei von Vorurteilen, ohne Beleidigungen, nicht ausgrenzend, unterhaltsam, zum Thema passend, in Maßen humorvoll ..... ;)
  • Uli_S wrote:

    madeunddielt wrote:

    Nach dem Einsetzen der Ventilschaftdichtungen die Verhüterli zum Einsetzen der Ventile nehmen
    Erklärungsbedarf - wenn die VS-Dichtung draufsitzt, passt die 2. wohl nicht auch noch drauf :confused:

    madeunddielt wrote:

    die Dreifache ist die bessere Wahl.
    Der Till wird wohl nix anderes verkaufen.

    madeunddielt wrote:

    ! Wenn Dehnschrauben verwendet wurden sind diese zu ersetzen. Da gibt´s auch zweierlei (Mit Schaft oder durchgehndem Gewinde) !
    IMG_20191030_114938315.jpg
    Diese war drin - wiederverwendbar?

    Danke für Euren Input.
    zu 1 : falsch ausgedrückt - um es klar zu sagen : Die Dichtlippen sind vor der Ventilschaftoberkante zu schützen damit diese nicht gleich eingeschnitten oder beschädigt werden
    also immer dann wenn man die Ventile in die Dichtung - oder - die Dichtung über die Ventile schiebt. Öl wie gesagt nicht vergessen.
    zu 2 : Till ist immer eine gute Adresse
    zu 3 : Manfred_SU der hierzu eine Antwort gegeben hat, hat hier eine Antwort aus dem entsprechenden Threat veröffentlicht. Die stellt aber nur eine Seite der Meinungen dar.

    Hintergrund: die von Dir gezeigte Schraube ist m.E. ( und da bin ich mir nach Rücksprache mit diversen Forumscracks und meinem Bruder ( Werkzeugmachermeister) sicher )
    eine Dehnschraube dar. Diese werden in Ausführung mit der Verjüngung gefertigt. So kenne ich das aus 35 Jahren Schraubererfahrung. BMW schreibt in der Reparaturanleitung
    das nur noch "die Langen Schrauben" verwendet werden sollen.

    Es gibt hier auch Unterschiede - s. a. Anzugsdrehmomente Zylinderkopfschrauben.


    Zylinderkopf
    Zylinderkopfschrauben (SI 11 062 95 (697)
    Gewinde kurz (von 6/93 bis 11/94):
    22 Nm
    Drehwinkel 1. Durchgang 64°
    Drehwinkel 2. Durchgang 42°

    Gewinde lang (seit 12/94):
    20Nm
    Drehwinkel 1. Durchgang 75°
    Drehwinkel 2. Durchgang 75°

    Wenn Du sichergehen willst bestelle neue Schrauben mit. Till weiß sicherlich welche er verkauft und Du bist aus der sicheren Seite. Gedehnte Dehnschrauben will man nicht wirklich einbauen.
    Warum ? Wenn du die Schrauben aufmachst wirst du es merken... Übrigens dafür brauchst Du einen 50er Torx. Nimm den Besten den Du kriegen kannst - Ich hab beim lösen einen von
    Hazet abgerissen - was "schon mal vorkommen kann" wie mir der Kupplungsdoc gesagt hat.

    Aber mit den Schrauben kann es jeder halten wie er will - ist nur ein Tipp - kein Gesetz ^^
    Der alte Robert, recht hatte er !
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)

    Gruß Vulfric der Bärtige, oder einfach der Ritter von der Alb :D
  • madeunddielt wrote:

    zu 3 : Manfred_SU der hierzu eine Antwort gegeben hat, hat hier eine Antwort aus dem entsprechenden Threat veröffentlicht. Die stellt aber nur eine Seite der Meinungen dar.
    Da Heinz ("Boxerteam") aber an der Entwicklung des K-Motors beteiligt war, gehe ich davon aus, dass er weiß, vovon er schreibt!
    Heinz



    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."

    Albert Einstein
  • Eine Dehnschraube im Allgemeinen muss nicht in jedem Fall ersetzt werden. Allein die Tatsache, dass die auf dem Foto gezeigte Schraube am Schaft dünner ist als der Nenndurchmesser des Gewindes macht noch keine Dehnschraube aus, das hat andere Gründe, dadurch soll verhindert werden, dass die Schraube (Stahl) im Aluminium korrodiert. Im Bereich des Schraubenkopfes ist der Durchmesser wieder größer, damit die Schraube sich in der Bohrung zentriert.
    Heinz (Boxerteam) hat völlig Recht, das ist keine Dehnschraube.
    Gruß, Tommy

    Ich bin kein Biker und fahre kein Moped!
  • Webster_DN wrote:

    Frage von einem nicht Praktiker: müssten sich gebrauchte Schrauben und neue Schrauben nicht in der Länge unterscheiden wenn an dem Ort eine Dehnschraube verbaut war?
    Jede Schraube "dehnt" (längt) sich beim anziehen mit dem korrekten Drehmoment (kann man sogar berechnen).

    Bei sogenannten Dehnschrauben, würd ich mich auf die Angaben im Werkstatthandbuch / Hersteller verlassen,
    zumal "Dehnschrauben" meistens bei thermisch, in zusammen hang mit dynamisch belasteten Bauteilen zur
    Anwendung kommt!

    Ich würde nach Demontage prinzipiell durch neue ersetzen!
    Gruß

    Sandy
  • Das Thema mit der "Dehnschraube" hatten wir vor einiger Zeit schon einmal, es kocht immer mal wieder hoch,
    und absolut keiner der damals Beteiligten erinnert sich dann an den alten Fred......

    \\Schlaumeiermodus an\\

    Ob eine "Dehnschraube" immer nur neu verwendet werden muß, oder mehrfach verwendet werden kann,
    entscheidet allein der Hersteller der "Maschine".
    Die Form der Schraube läßt hierzu keine(!) endgültige Aussage zu.

    Eine "Dehnschraube" ist grundsätzlich mal ein schlankes und damit sehr elastisches Maschinenelement.
    Die Schlankheit dient zur besseren Aufnahme der dynamischen Kraftanteile in einer entsprechend ausgelegten "verspannten Verbindung".

    Normalerweise, aber nicht unbedingt, ist eine "Dehnschraube" hochfest, um eine erhöhte Belastung aufnehmen zu können, weil mit höherer
    Vorspannung ausgelegt werden kann.

    Das übliche hochfeste Schraubenmaterial hat eine ausgesprochene "Streckgrenze", bei deren Überschreitung das Material unter Belastung
    -entweder zu Bruch geht
    -oder mit einer nicht rückführbaren geometrischen Veränderung reagiert. (Längung)

    Gedankenexpermiment: man ziehe ein Gummibärchen vorsichtig in die Länge; bei geringer Gewaltanwendung kehrt es hartnäckig in seine
    herstellungsbedingte "Goldbärchenform" zurück.
    Bei noch intensiver betriebener Verlängerungsarbeit bleibt das arme Bärchen grotesk verformt auf der Bildfläche zurück, und muß aus dieser Not heraus
    "oral verwertet" werden.

    Bei Schrauben ist das genauso:
    Bleibt man im Betrieb unter dieser "Grenze", kehrt das Material immer wieder in die herstellungsgegebene Ausgangsform zurück.
    So ein Teil kann immer wieder verwendet werden.

    Wird bei entsprechendem Material erstmalig(!) diese Grenze überschritten, so kann eine entsprechend ausgelegte Schraube im Betrieb, obwohl
    geometrisch dauerhaft verlängert, immer noch seine vorgesehene Aufgabe erfüllen.
    Nur einmal geöffnet, ist die Schraube dann nur noch zum Einschmelzen zu gebrauchen.
    Eine solche Auslegung heißt "überkritisches anziehen" einer verspannten Verbindung.

    Warum gibt es das "überkritische Anziehen"?
    -Durch Anziehen bis in den plastischen Bereich des Material hinein kann man noch mehr Vorspannung aufbringen.
    -Das aufzubringende Drehmoment kann hier unkritischer variieren, weil die Kennlinie flacher wird.
    das ist bei industrieller automatischer Verschraubung wichtig.

    Aber nochmal: was wirklich Sache ist, legt der Hersteller bei der Konstruktion und Auslegung fest!
    Weder die Optik, noch die Benennung als "Dehnschraube" lassen hier vorab eine Beurteilung zu.


    \\Schlaumeiermodus aus\\

    Bernd
  • Ich würde auch sagen „kommt drauf an“ - was der Konstrukteur sich dabei gedacht hat. Im Falle unserer Ks steht im Werkstatthandbuch ein entsprechender Vermerk drin, falls neue Schrauben verwendet werden sollen...
    Dominik ZH

    K1300GT (ZW03566, 8.09) / K1100R (ex RS) (0199457, 4.94) / K100RS 16V (0203406, 4.91)
  • Schreiben die das nicht immer ? Früher war es gängige Praxis das man Gehäuse schrauben wieder benutzt hat, ich habe auch noch nie gehört das ein Alugehäuse eine schraube zerrissen hätte.

    Grüße
    Roland
  • Roland54 wrote:

    ich habe auch noch nie gehört das ein Alugehäuse eine schraube zerrissen hätte.
    Es ist ja nun nicht so, dass da einfach nur ein Gehäuse zusammengehalten wird. In dem Gehäuse ist ja schließlich der Teufel los! Oder war's der Papst, der da steppt? ?(
    Nichtsdestotrotz hab' ich seinerzeit die alten Schrauben wieder reingedreht und es bis jetzt nicht bereut. :D
    Heinz



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