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Elektrikproblem - kein Sprit, keine Einspritzung

  • Elektrikproblem - kein Sprit, keine Einspritzung

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    So, nachdem ich im Vorstellungsthread angekündigt habe, dass ich auf Hilfe angewiesen bin, hier meine erste konkrete Frage:

    Der Versuch, meine K100 (die 15 Jahre bei nem Kollegen im Garten stand, bis ich mich ihrer angenommen habe) hat folgendes Ergebnis gezeitigt:
    Nach ein wenig orgeln hat der Motor ein paar Huster von sich gegeben und ein paar mal gezündet. Nach ein paar weiteren Versuchen kam dann nichts mehr. Die Benzinpumpe hat noch gefördert, also habe ich mir die Kerzen (die zumindest ausgebaut Funken produzieren) nochmal angeschaut: knochentrocken. ESV (neue gebrauchte) einzeln bestromt: Klacken zu hören, funktionieren also offensichtlich. Wieder eingebaut, erneuter Startversuch: jetzt fördert auch die KS-Pumpe nicht mehr. Ausgebaut und extern bestromt läuft die Pumpe wunderbar. Ganz offensichtlich handelt es sich also um ein elektrisches Problem (eigentlich sehr ungewöhnlich bei ner K, was ich so gelesen habe :D ). Sämtliche Steckverbindungen hatte ich schon offen und mit Kontaktspray behandelt.
    Was ich bisher herausgefunden habe: Am Stecker der ESV gemessen sehe ich nichts; ich weiß aber nicht, ob die Impulse einfach zu kurz sind, als dass mein Messgerät etwas anzeigen könnte. Das Einspritzrelais funktioniert, und an Klemme 30 (Sockelseitig) liegt die volle Versorgunsspannung an. Allerdings messe ich zwischen den Versorgungsleitungen der KS-Pumpe nur 8 - 9 V (Versorgungsspannung 12,6V, externe 100Ah BAtterie).
    Irgendwie habe ich die CDI im Verdacht. Ist von der bekannt, dass die mal hops geht? Gibt es eine Möglichkeit, sie zu prüfen? Könnte es ggf auch der Hallgeber sein? Der soll ja auch eher anfällig sein. Möglicherweise kriegt die CDI hier falsche oder keine Signale und schaltet deswegen nicht?
    Ich gehe jetzt mal wieder messen und werde weitere Ergebnisse posten, aber vielleicht gibts ja schon Tips, was sich konkret lohnen würde anzuschauen...
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    Stecker am Tank für die Pumpe erstmal abziehen, und schauen, ob immer noch ein Zündfunke da ist.
    Wenn ja, scheinen die Hallgeber noch zu funktionieren.

    Sicherstellen, ob die ESVs was rauslassen, oder nicht. Rausziehen und nachschauen. Frei sprühen lassen. Nur kurz, und nicht dabei rauchen.
    Stecker am Steuergerät ziehen, und Kontakte nachschauen. Wenn der nicht ordentlich sitzt, kann es seltsame Effekte geben. Bei mir ist deswegen auch ne neue Pumpe nicht gelaufen....Grünspan hier auch ein Thema.

    Massepunkte nachsehen, ev. säubern (links unter dem Tank am Rahmenrohr)

    Bernd
  • Neu

    Die ESVs werden nach Masse geschaltet, folglich liegen die grün-roten Strippen bei eingeschalteter Zündung an Plus, die anderen werden getaktet. Ein Digitalmultimeter ist da zum Messen denkbar ungeeignet. Entweder ein Analoges nehmen oder eine Diodenprüflampe. Selbige müsste dann flackern.

    Wurden Benzin und Filter gewechselt? Tank gereinigt? Ist die Pumpenhalterung noch vorhanden oder klebt sie schon an den Tankwänden und im Filter? :D
    Heinz


    "Kühner, als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln."
    Alexander von Humboldt
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    Vielen Dank für die Tips!

    Den Massepunkt hatte ich schon offen, geputzt und wieder verschraubt.
    Der Tank ist noch nicht sauber, der Vibrationsdämpfer hat sich als schwarzer Batz im Tank verteilt und insgesamt ist in dem Bereich noch alles Bäh <X - ABER: selbstverständlich habe ich die neue Pumpe frisches Benzin aus einem sauberen Behälter ansaugen lassen.
    An den Steckern der ESV habe ich mit einem analogen Messgerät gemessen, aber der Zeiger hat nicht gezuckt. Ich gehe davon aus, dass hier wirklich nichts ankam.

    Man beachte die Vergangenheitsform: Bei den heutigen Messungen wollte ich mal sehen, ob die Versorgungsspannung zusammenbricht, wenn die Pumpe einschalten sollte, und siehe da: die Pumpe förderte wieder. Flugs wieder alles zusammengesteckt, Spassknopf gedrückt und der Motor lief :thumbsup: Zwar noch etwas unrund und mit ein paar Fehlzündungen, aber das wundert mich bei dem Zustand der Ansaugstutzen nicht.

    Dummerweise bin ich jetzt natürlich nicht schlauer, woran es lag. Möglicherweise hat das Kontaktspray ein wenig gebraucht, um seine Wirkung zu entfalten oder das mehrfache an- und abstecken des Steckers an der CDI hat geholfen.
    Jedenfalls weiß ich jetzt, dass sie prinzipiell läuft und die Wiederinbetriebnahme aussichtsreich ist. :D
  • Neu

    gestatte mir die konkrete frage:

    Was hast du als kontaktspray benutzt ?

    Wenn wd40, bitte in eine Pulle bremsenreiniger investieren, alle bisher "kontaktierten" Verbindungen und vor allen Dingen die steuergerätestecker, esd-kontakte, massepunkte mechanisch reinigen, und mit geeignetem kontaktspray, nach mechanischer reinigung, frisch pflegen.

    Allgemein empfohlen wird kontakt60+ von kontaktchemie.
  • Neu

    brampfl_M schrieb:

    dirkME schrieb:

    gestatte mir die konkrete frage:

    Was hast du als kontaktspray benutzt ?
    "Kontaktspray" von Nigrin - also kein WD40 o.ä.. Ich gehe davon aus, dass das dem kontakt60 sehr ähnlich ist?
    Wenn in der Beschreibung steht das ein Öl mit drinn ist, hat es die selbebnegativen "Brückenbau" Eigenschaften wie WD40.
    Gruß

    GerdTIR


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