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Kupplungszug zum 3. Mal gerissen

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  • Kupplungszug zum 3. Mal gerissen

    Hallo zusammen,

    der Kupplungszug meiner K75s ist heute zum 3. Mal gerissen.

    Nachdem der erste Zug nach exakt 99.823 km gerissen ist, habe ich mir im Hauptzentrum ein Original Kupplungszug besorgt.
    Nach ca. 540 km ist auch dieser gerissen.

    Ich konnte das kaputte gegen einen neuen Originalzug tauschen und habe, auf Anraten des Servicemitarbeiter, gleich das Gehäuse mitbesorgt.

    Berliner hat mir alles ausgetauscht und mir geraten, den Kupplungshebel ebenfalls zu tauschen. Auch diesen habe ich als Original Ersatzteil besorgt, der Wechsel war auch für mich nicht schwierig.

    Heute, nach 2322 km, machte es auf der Autobahn „knack“ und der Hebel leierte so vor sich hin.
    Da ich inzwischen weiß, wie man auch ohne Hebelwirkung fahren kann, habe ich die restlichen 15 km nach Hause geschafft.

    Ich fasse zusammen: zwei Original Kupplungszüge beim Händler besorgt, dazu das Gehäuse und den Kupplungshebel ebenso.

    Ich habe noch ein Bild beigefügt. Das Fett habe beim Wechsel des Handhebels selbst eingebracht.


    So, ich hoffe, dass ich es halbwegs verständlich rüberbringen konnte und bedanke mich jetzt schon für Eure Tipps.
    Dateien
    :coolesau: Stau ist nur hinten blöd, vorne geht's
  • Habedere,

    nach dem nächsten Kupplungszugwechsel (was für ein Wort) nimmst nen kleinen Bohrer.
    Bohrst von unten ein Loch in der Nähe des Zugnippels ein Loch in den Kupplungshebel.
    Dort schraubst Du eine kleine Schraube mit etwas größerer Belagscheibe rein.
    Und verhinderst dadurch ein erneutes Reißen, da sich nun der Nippel nicht mehr vertikal bewegen kann.

    Auf Deinem Foto kann man sehr gut sehen, dass der Zug oben und unten am Hebel gescheuert hat.
    Servus
    Peter

    Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch, man muss ihn nicht alle sechs Monate daran erinnern.
    Dabei seit Mmmmh ? Wurscht, Hauptsache gerne dabei !
  • Habedere,

    Vielen Dank für die schnelle Antwort, dies werde ich so machen, die Bilder hatte ich bereits gefunden.

    Oh ... jetzt wo Du mich darauf hinweist, kann ich dies auch erkennen :whistling:
    :coolesau: Stau ist nur hinten blöd, vorne geht's

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Henckelmann ()

  • Hallo Heinz,

    Kann ich leider nicht beantworten. Der „Berliner“ hat es jeweils repariert.

    Ich werde morgen ein weiteres bestellen. Die Bayern haben bis 16:00 Uhr geöffnet :D Dann noch eine M4 Schraube mit Unterlegscheibe besorgen, ich werde berichten.
    Dateien
    :coolesau: Stau ist nur hinten blöd, vorne geht's

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Henckelmann ()

  • Die Massnahme mit der Schraube ist sicherlich nicht verkehrt. Da mir das auch schon mal passiert ist (Abreissen nach 1000 km) hat mir der :) erklärt, diesen Drehnippel immer schön zu schmieren, weil der gern festgeht. Und dann knickt das Kupplungsseil immer an der Kante des Drehnippels und reisst früher oder später ab. Seit ich schmiere, fahre ich gut. So heißt ja auch das Sprichwort :lollol:
    Gruß
    Uli

    Aus 3 mach 2, ganz ohne Hexerei :D
    K100RS 2V - das Beste aus 84-94
    K100RT 2V - durch Zufall - aus "Abfall"

    Ein Beitrag sollte stilistisch einwandfrei, grammatikalisch korrekt, ohne Rechtschreibfehler, mit Interpunktion und Beachtung von Groß-/Kleinschreibung, juristisch unangreifbar, frei von Vorurteilen, ohne Beleidigungen, nicht ausgrenzend, unterhaltsam, zum Thema passend, in Maßen humorvoll ..... ;)
  • Danke für die Tipps.

    Ich wundere mich nur, dass der Zug, der Hebel/Nippel, alles neu und gefettet war und trotzdem wieder gerissen ist.

    Bin heute dabei, mir einen weiteren Zug zu besorgen und dann kommt die Schraube rein. ;)
    :coolesau: Stau ist nur hinten blöd, vorne geht's
  • Wenn dem so ist und laufend der Zug und anderes gewechselt werden muß, wäre auf so 30 Jahre gesehen, eine
    "neue" BMW/Mopped Preiswerter.............. :shock:

    Sag ich, der seit 1990 und 188.000 den ersten Kupplungszug verbaut hat (vielleicht Glück gehabt, oder aus den 70er Moppedzeiten die Bedeutung von Schmieren und Augenscheinlicher Wartung noch in Erinnerung hat)

    P.S. Du schreibst von neuem Kupplungshebel..............
    "Neu" Gebraucht, oder neu aus der Ladentheke?
    Gruß

    Sandy
  • ninapastis schrieb:

    "Neu" Gebraucht, oder neu aus der Ladentheke?
    Habedere,

    auf dem Foddo schaugd er aus als wäre da ein Biber mit am Werk gewesen.
    Als nigelnagelneu hätte er nach den paar km m.M.n. ein anderes Bild abgegeben.
    Servus
    Peter

    Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch, man muss ihn nicht alle sechs Monate daran erinnern.
    Dabei seit Mmmmh ? Wurscht, Hauptsache gerne dabei !
  • Btw.,

    fällt mir gerade eben so ein:

    wie geht denn die Kupplung?
    Ist sie leicht- oder eher schwergängig?

    Wenn schwergängig=

    1. Möglichkeit
    Die Welle des Umlenkhebels ist festgegangen.
    Entweder durch Schmodder, Rost oder verharztes Fett in den Nadellagern

    - Kupplungszug aushängen
    - Welle mit Crimpzange greifen
    - mit leichtem Hammer nach links (in Fahrtrichtung) raustreiben
    - Nadellager wieder gängig machen (man kann auch neue setzen)
    - Welle entrosten und wieder eintreiben
    - an beiden Enden die Welle mit einem dicken Fettbatzen vor erneutem Wassereintritt schützen
    - Kupplungsseil wieder einhängen und gem. Anweisung einstellen.

    2. Möglichkkeit die Druckbuchse ist schwergängig in ihrer Laufbahn im Getriebe (Betrifft vorwiegend die Kunststoffdruckbuchsen)
    Ist die Buchse aus Metall, könnte Schmutz durch eine undichte Gummimanschette in der Laufbahn geraten sein.
    Ist sie aus Kunststoff, könnte folgendes Abhilfe schaffen:

    - Kupplungszug aushängen
    - Umlenkhebel so weit wie möglich nach hinten
    - Mototrrad gleich zu Beginn mit dem Hauptständer auf ein etwas dickeres Brett stellen (damit die K noch kopflastiger steht.
    - jetzt den Gummibalg vor dem Umlenkhebel nach lösen des Spannbandes abziehen (steht die K nicht kopflastig kann jetzt Getriebeöl auslaufen)
    - mit einer Telefonzange die Druckbuchse herausziehen
    - Bei Metallbuchse = Laufbahn und Buchse reinigen und wieder rein
    - bei Kunststoffbuchse kann man die Buchse rund herum gleichmäßig mit Schleifpapier abschleifen
    - Ich habe damals mit 80er begonnen und mit 800er aufgehört
    - nach Wiedereinbau von Buchse und gängigem Umlenkhebel hatte ich endlich eine "Einfingerkupplung".
    Servus
    Peter

    Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch, man muss ihn nicht alle sechs Monate daran erinnern.
    Dabei seit Mmmmh ? Wurscht, Hauptsache gerne dabei !
  • Habe fertig :D

    War heute in der Hauptzentrale und konnte einen neuen Kupplungszug mitnehmen. Nach Euren Tipps habe ich mich das erste Mal ans Werk gemacht.

    Habe den neuen Zug mit dem alten mittels Kabelbinder und Klebeband verbunden und konnte ihn gut durchziehen. Dann Mittel Hammerstiel den Hebel fixiert und die Arbeiten am Handhebel fortgesetzt.

    Habe das Loch gebohrt und dann den Nippel mit Schraube und Scheibe gesichert. Alles schön gefettet und den Nippel extra geschmiert. Unten gefettet und den Nippel eingehangen.

    Den Gummibalg hatte ich satt mit Spülmittel eingeschmiert und mit einem runden Holzstab in die Öffnung gedrückt. Ging sehr leicht.

    Vorher hatte ich mir die Abstände am Handhebel notiert und übernommen.

    Nachdem alles wieder an seinem Platz war, habe ich eine Runde gedreht und was soll ich sagen, es funktioniert super.

    Also Danke nochmal für Eure Antworten und die Unterlagen in diesem Forum :thumpup:

    Ich hoffe, das es nun endlich hält.
    Dateien
    :coolesau: Stau ist nur hinten blöd, vorne geht's
  • Ein Filzteil habe ich dort nicht ?( Hast Du ein Bild, wie sowas aussieht? Wo kommt das Teil hin?
    Bei der Schraube handelt es sich um eine Blechschraube und sie erfüllt hoffentlich ihren Zweck ;)
    :coolesau: Stau ist nur hinten blöd, vorne geht's