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K75C Bj 86 beinahe in Flammen!

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  • K75C Bj 86 beinahe in Flammen!

    Servus Leute,

    habe ein eigenartiges Problem. Nachdem ich meine Wasserpumpe neu abdichten hab lassen und eingebaut habe, habe ich nun nach der Ölbefüllung meine K 75 anwerfen wollen. Als ich den Anlasserknopf betätigte, hat der Anlasser trotz voll geladener Batterie nicht durchgezogen. Ich habe das Anlassen daraufhin noch einmal versucht, als mir auch schon die Rauchschwaden entgegenstiegen. Habe den Zündschlüssel daraufhin abgezogen, der Rauch wurde aber immer schlimmer und es roch richtig nach "Strom". Hastig habe ich daraufhin die Batterie abgeklemmt und nach kurzer Zeit verzog sich der Rauch. Ich habe festgestellt, dass der Rauch größtenteils aus dem Relaiskasten kam. Habe diesen geöffnet und gemerkt, dass das Anlasserrelais extrem heiß geworden ist. Die zwei dicken Kabel die in den Relaiskasten und auf das Anlasserrelais gehen sind beide durchgebrannt (rot und schwarz). Das schwarze Kabel, das auf den Anlasser selber geht ist verschmort und das Kabel, dass auf den Massepunkt am Motorgehäuse unweit des Anlassers geht ist auch verschmort.

    Hat jemand eine Idee dazu? Ich befürchte, dass das alleinige Austauschen der Kabel mit erneutem Anlassen zum selben Ergebnis führe.

    Vielen Dank im Voraus

    Gruß
    Julian
  • War alles richtig angeschlossen?
    Das liest sich wie ein kurzgeschlossener Anlasser oder ein Massekabel am Anlasserrelais.
    Heinz



    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."

    Albert Einstein
  • Ich habe an der Elektrik nie etwas gemacht und sie lief bisher immer unter dieser Schaltung. Was ich mich gerade Frage, ob die Wasserpumpe irgendwie was blockieren kann. Muss sich das Flügelrad der Pumpe von Hand drehen lassen, wenn die Pumpe eingebaut ist? Das Relais hat sich festgebrannt, da der Anlasser trotz abgezogenem Schlüssel weiterhin Strom gezogen hat.

    Gruß
  • BMWK75C schrieb:

    Das Relais hat sich festgebrannt, da der Anlasser trotz abgezogenem Schlüssel weiterhin Strom gezogen hat.
    Das ist typisch für ARD.
    Zuviele glauben halt immer noch das eine "voll geladene" Batterie auch eine (noch) gute Batterie ist.

    Ich kann eine Batterie vollladen wie ich will, wenn sie mir beim Starten einbricht, kann halt schnell finito damit sein und habe u.U. beschriebenes Problem.
    Spannung (12 Volt) ist das eine, Strom (in Ampere) ist das andere.
    Gerade erlebt mit einer Hawker Odyssey Batterie in der 12er LT.
    Voll geladen :)
    Starten geht einmal :thumpup:
    Beim zweiten Versuch im Display des vollbeleuchteten Cockpits ein Blitzsymbol (Unterspannung und somit auch zu wenig Strom), nix geht, System läßt Starten gar nicht mehr zu. :huh:
    Aber die Bakterie war voll geladen................ :trost:

    Neue Batterie - kein Problem mehr :D



    Verrate doch mal so ganz nebenbei, wie alt die Batterie ist/war. Billigheimer-Batterien können schon nach 2 Jahren zum Entsorgungsfall werden.

    Vom Wasserpumpentausch rührt dieser Schaden aber definitiv nicht her.
    Klaus_RO
  • Nö, Klaus, wenn die Bakterie noch in der Lage ist, die Anlasserkabel verglimmen zu lassen, ist die definitiv noch nicht am Ende.

    Wenn da beim Einbau der Wasserpumpe irgendwas schiefgegangen ist und der Motor, wie auch immer, blockiert ist, gilt dies auch für den Anlasser. Der würde dann Strom ohne Ende ziehen. Quasi 'ne Art Kurzschluss. :D

    Versuch mal den Motor von Hand durchzudrehen.
    Heinz



    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."

    Albert Einstein
  • HeinzNOH schrieb:

    Wenn da beim Einbau der Wasserpumpe irgendwas schiefgegangen ist und der Motor, wie auch immer, blockiert ist, gilt dies auch für den Anlasser. Der würde dann Strom ohne Ende ziehen.
    Leuchtet zwar ein, aber soviel verkehrt machen, kann man beim WaPu-Einbau nicht.
    Ich überlege gerade - eine Schraube müßte die WaPu und somit den Motor blockieren......
    Ist da eine, die in den Drehbereich der beweglichen Teile hereinragen könnte, mir fällt gerade keine ein.
    Klaus_RO
  • Das Flügelrad darf sich nicht von Hand drehen lassen.Ich vermute (so wie Heinz auch),dass ein Montagefehler beim Einbau der Wapu gemacht wurde.Tausch die verschmorten Kabel /Anlasserrelais aus...Motor von Hand durchdrehen....wenn das klappt,dann eine neue Batterie rein und erneuter Startversuch.
    Gruß Werner
    Gruß aus Herrenberg

  • Liese sich das Flügelrad bewegen, wäre es locker oder der Mitnehmerzapfen des WaPu-Antriebs im Oarsch,
    Wenn der Mitnehmerzapfen nicht in Montageposition, suppt sofort Öl heraus, weil die WaPu gar nicht am Gehäuse anliegen würde.

    Ich lese keine Information der Anlaßprozedur.
    Mühselig durchgedreht?
    Gar nicht?
    Nur ein bischen?
    Ganz kurz, und dann Stop?

    Wenn letzteres, lasse zumindest ich den Anlasserknopf sofort wieder los, da fließen dann keine Ströme mehr.

    HeinzNOH schrieb:

    Der würde dann Strom ohne Ende ziehen.
    Eben, wenn ich das Knöpferl nicht loslasse, obwohl ich höre, dass der Anlasser nicht dreht.
    Klaus_RO

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Klaus_RO ()

  • Könnte auch zu viel angesammölter Kohlenstaub im Anlasser einen ungünstigen Stromverlauf herbeiführen?
    Hab ich zwar noch nicht gehabt, wär aber denkbar.
    Dann kann noch die Wicklung im Anlasser durch Isolationsverluste zu viel Stom ziehen.
    Grüße vom Andy,

    BMW Back Ma´s Wieda :thumbsup:

    kochhof.de
  • Also da ich mir nicht sicher war ob bei der Montage der Wasserpumpe irgendwas falsch gelaufen ist, habe ich diese nun noch einmal entfernt. Am Flügelrad konnte ich nicht drehen. Der Mitnehmerzapfen war sowieso drin, da sonst die Pumpe ja eh nicht anliegen würde. Bei der Pumpenmontage ist kein Fehler unterlaufen.
  • Ne das liegt glaube ich nicht an der Batterie. Habe gerade versucht den Motor von Hand durchzudrehen. Keine Chance. Dann habe ich das Motorrad vom Ständer gelassen und geschaut ob es sich mit Gang schieben lässt. Wenn ich das mache höre ich ein Geräusch als ob ein kleines Zahnrad ganz schnell dreht. Meine Vermutung: Der Anlasser ist dauerhaft ausgerückt und will mitlaufen.
  • Bleiben ja immer noch die Fragen wie der Startversuch aussah Bzw sich anhörte.

    Durch gedreht, zügig, gequält, gar nicht durchgedreht.

    Und wie sieht’s mitm durchdrehen des Motors aus?!

    Dann ließe sich zumindest eine mechanische Blockade eher ausschließen


    Ädit:

    Zu langsam ich war ;)
    Zumindest was den Motor anbetrifft.
    Beschreibung des startversuchs immer noch ausstehend wenn ich nix überlesen hab.

    Und eine doofe Frage: in welchem Gang hasten versucht zu drehen?!
    1-3 halte ich für eher ambitioniert ;)

    Ich hab bei meiner Kuh im Winter den 5ten genommen. Mit dem ging’s ganz gut;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marcel_R1150RT ()