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Blech schneiden

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  • Blech schneiden

    Moin,

    ich werde demnächst einige Ausschnitte in eine Karosserie schneiden müssen. Da auch Radien da dabei sind, fällt die Flex erst mal raus, wäre evtl. auch wegen der entstehenden Hitze am Lack nicht so dolle. Mit der Stichsäge habe ich bislang auch noch kein Blech geschnitten bekommen, ohne dass sich der Schnittbereich leicht verzogen hat. Ich bin dann kürzlich auf ein Gerät gestoßen, dass ich bislang gar nicht kannte: einen Nibbler. Die Dinge bekommt man nun nicht gerade geschenkt und eine spätere Nutzung nach den paar Schnitten ist eher unwahrscheinlich. Es gibt allerdings Bohrmaschinenvorsätze, für diesen Zweck. Hat jemand damit schon mal gearbeitet? Taugen die für den Zweck? Evtl. mit Produktempfehlung in diesem Falle?

    Viele Grüße

    Thorsten
  • Die billigen halten nicht ewig, aber für ein paar Schnitte in dünnem Blech wird es reichen.
    Wenn man keine zu hohen Ansprüche hat, sollte es gehen.

    Wobei ich noch nicht glaube, daß sich beim Schneiden mit der Stichsäge gleich alles verziehen soll.
    Das wäre eigentlich mein erster Versuch mit einem feinen Blatt.
    mfg Klaus

    Franken sind garstig.
    Sie können es halt nur nicht so zeigen...
  • Hallo Klaus,

    solange das Ding für die Dauer der benötigten Schnitte hält reicht es mir. Was meinst Du mit Ansprüchen, verzieht sich bei den Vorsätzen das Blech mehr, als mit einen richtigen Gerät? Die Stichsäge habe ich nicht komplett ausgeschlossen. Vielleicht lag es ja auch an dem Sägeblatt, zu oft habe ich es bislang nicht gemacht. Ich habe allerdings ein wenig die Befürchtung, dass die dabei anfallenden kleinen Späne in irgendwelche Hohlräume rieseln und dann munter anfangen zu rosten. Obwohl: man könnte wohl auch sowas wie einen Auffangsack an der Innenseite anbringen.
  • Hallo Thorsten,

    die Nibbler (habe einen für Druckluft) sind schon eine feine Sache. Die Bohraufsätze kenne ich, weiß aber nicht, wie gut die funktionieren. Eine kleine Karosseriesäge (elektrisch oder für Luft) wäre vielleicht noch eine Alternative.
    Kleiner Tipp noch: Kauf dir bloß nicht die Handnibbler, die funktionieren nur geradeaus einigermaßen. Kurven habe ich damit noch nicht hinbekommen.

    Gruß
    Rainer
  • Blech mit Stichsäge
    Das Blech auf einer Sperrholzplatte befestigt, Säge Pendelhub = 0, Geschwindigkeit gen langsamer, Schnittbereich ein paar Tropfen Öl und sägen.
    Sollte eigentlich gut klappen.
    Gruß Steffen alias Gräzer
  • steffen_grz schrieb:

    Blech mit Stichsäge
    Das Blech auf einer Sperrholzplatte befestigt, Säge Pendelhub = 0, Geschwindigkeit gen langsamer, Schnittbereich ein paar Tropfen Öl und sägen.
    Sollte eigentlich gut klappen.
    Er will doch an einer Karosserie schneiden...

    Mit eine Nibble ist das eine feine Sache, der schneidet eine Streifen raus, du hast da keine Probleme mit Spänen, die irgendwo zurückbleiben und dann anfangen zu rosten. Ich habe einen einfachen Druckluftnibbler (von A--i) der erfüllt für den Hausgebrauch seinen Zweck bestens.
    K-russ aus Düsseldorf
    Thomas
  • Thorsten-SU schrieb:

    Was meinst Du mit Ansprüchen
    Damit meinte ich, was man so gemeinhin sich unter Werkzeug vorstellt: gut, teuer, ewig haltbar...
    Wenn du dir bewusst bist, das Ding nicht ewig zu nutzen, ist alles gut.


    Thorsten-SU schrieb:

    Ich habe allerdings ein wenig die Befürchtung, dass die dabei anfallenden kleinen Späne in irgendwelche Hohlräume rieseln und dann munter anfangen zu rosten. Obwohl: man könnte wohl auch sowas wie einen Auffangsack an der Innenseite anbringen.
    Magnet?
    mfg Klaus

    Franken sind garstig.
    Sie können es halt nur nicht so zeigen...
  • Je nachdem wie gross der Durchmesser werden soll (und vorausgesetzt wir reden hier über Kreisausschnitte) geht ggfs. auch SOWAS.
    Gruß aus
    K-astorf im K-reis Herzogtum-Lauenburg
    (im ECHTEN Norden)
    Onkel Nils

    Nich ann rumfummeln wenn't löpt!!

    Echte Nordlichter frieren nicht!!
    Wir zittern vor Wut, dass es nicht noch kälter ist!!!



  • Zum Löcher in eine Karosserie zu schneiden wurde die gleichnamige Säge erfunden. Mit frischem Sägeblatt so alle 5-6 Meter geht die wie ein warmes Messer durch ne Butter, und das Auto (oder was auch immer) zerfällt einem dabei nicht fast in seine Einzelteile (wie beim Einsatz der Stichsäge und teilw. auch bei billigen Nibblern) . Und engste Radien gehen damit auch. Ich mag die!

    Guggst du
    Grüsse ausm Fränggischen
    vom
    Traktor

    Mitglied seit Anfang an
    "Wenn du glaubst alles unter Kontrolle zu haben fährst du zu langsam"

    Frankentreffen 2019 steigt vom 13. - 15. September, wie immer in Colmberg
  • Nibbler Vorsatz für Bohrmaschine völlig ausreichend.
    Ncht zu verwechsöln mit Knabber-ungeeignet für enge Radien.
    Sägen sind mäßig, da dahinter Platz sein muss und das Blech nicht mitschwingen darf, in allen Fällen vorher Klebeband auf den Lack auftragen.
    Falls Bedarf- kann ich nach dem Hersteller schauen, der meinen baute- geht wie Sau, ich glaub 70,-Teuronen.

    Ich könnte noch den Plasmaschneider ins Rennen werfen, geht auch supi, ist dahinter aber 8erbahn. :hyene:
    Grüße vom Andy,

    BMW Back Ma´s Wieda :thumbsup:

    kochhof.de
  • Stop, was Thomas D meint ist eine Elektro Schere. Das gibt es einen schmalen Streifen der sich aufrollt. Blechnippler stanzen kleine Halbmonde raus. D.H. die Halbmonde fallen wie Späne auch überall hin. Blechnippler in klein kannste bei mir gegen kleinen Obulus auleihen und der Kostenübernahme wenn danach defekt. Wenn mann mit dem Werkzeug klemmt kann das Stanzmesser oder der Unterhalter abbrechen. Daher empfehle ich am geraden Blech üben bevor man an Konturen schneiden geht.
    Ich würde aber das Gerät das S.wol vorschlägt benutzen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Berniebaer_AZ ()

  • Vielen Dank für Eure schnellen Antworten.

    Die Karosseriesäge kannte ich auch noch nicht, hört sich aber gut an, da sich damit wohl die Ausschnitte im Dach (Sicken) besser schneiden lassen.
    Einen Nibblervorsatz würde ich mir dann trotzdem auch noch besorgen, der wird doch wahrscheinlich weniger vibrieren als eine Säge, oder? Das war bisher das Problem bei meinen Blechschneidereien. Durch die Vibration / Flattern verkantete sich das Sägeblatt hin und wieder leicht, was zu einem welligen Schnitt geführt hat.
    Testschnitte würde ich vorher auf jeden Fall machen wollen.

    @ Andy
    Wenn Du Deinen Hersteller rausfinden kannst ware super.

    @ Berniebaer_AZ
    Vielen Dank für Dein Angebot. Aber mit Blick auf den Fortschritt den mein zweirädriges Projekt bisher gemacht hat würde der hier eine Weile rumliegen oder aber ständig hin und her geschickt werden müssen.

    Viele Grüße

    Thorsten