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K 1100 stirbt ab

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  • WolfgangBIR wrote:

    Kühlwasserstand auf Max.(zumindest im Behälter).
    Das ist aber nicht so toll ;(
    Den Kühlwasserstand solltest am Einfüllstutzen unterm Tank kontrollieren und NICHT am Ausgleichsbehälter . Wenn der Kühlwasserstand im Ausgleichsbehälter bei kaltem Motor schon bei Max. ist und du fährst den Motor warm und das Kühlwasser dehnt sich aus dann suppt es dir zu dem kleinen Loch in der Gummikappe vom Ausgleichsbehälter raus . Ist also durchaus möglich daß dein Ventil das sich im Deckel des Einfüllstutzens unterm Tank befindet einen Schuss weg hat und das zurücklaufen des erkalteten Kühlwassers verhindert . Eventuell ist das Ventil auch nur verkalkt
    Also schau dort auch mal nach

    Meint Walter von dr Oschdalb
  • Die mV stimmen einigermassen, wenn die Anzeige im Karacho noch springt, hast du es noch nicht exakt eingestellt. Mit ein paar leichten Schlägen mit nem kleinen Schraubendreherkopf auf das Poti kommst du schon in die richtige Position. Das Karacho ist nicht daneben sondern zeigt nur an was es misst.

    Du kannst das auch mit der Wassertemperaturleuchte als Indikator einstellen, der Effekt ist aber derselbe.
    Schöne Grüsse, Ralf CH
  • Was Ralf da schrieb, kann ich bestätigen.
    Ich hatte in meiner 11er ja das gleiche Thema.
    Gemessen hatte ich auch und trotzdem ging sie immer wieder aus.
    Mit Udiag nun endlich Ruhe.
    Das nun auch schon fast 1000km :)
    Sei Du selbst die Änderung, die Du willst für die Welt!
    ( Mahathma Gandhi)
  • Hallo,

    am WE habe ich den Lufttemperatursensor gewechselt, er war ja als Fehler einmal abgespeichert und kam einmal nach dem Löschen wieder.
    Den Wassertemperatursensor habe ich ebenfalls getauscht, aufgrund hier geäusserter Erfahrungen.
    Da lasse ich mir gerne etwas sagen. Verwendet habe ich aber vorerst keine Neuteile. Nur zum Ausprobieren.
    Ich hatte einfach keine Lust, nach runden 100 Euro und 5 km Fahrt festzustellen, dass es wohl doch etwas anderes ist.
    Beide Fühler saßen erstaunlich lose, insbesondere der von der Luft war nur leicht handfest.
    Der Wechsel des Wassertemperatursensors machte mir große Freude, halbhohe Bühne, linke Hand von innen, rechte Hand von außen. Festgezogen mit einen S- förmigen Doppelringschlüssel, Umsetzen ging gerade so.
    Die Kontakte/Stecker habe ich überprüft, die Wege bis zum Steuergerät sind sehr kurz, ist wohl jeweils nur ein einziger Steckkontakt, da kann nicht viel sein.
    Das Wasser hatte ich nicht abgelassen, ein wenig lief weg, habe ich auf der Bühne aufgewischt.
    Vorher hatte ich dummerweise nicht in den Einfülldeckel geschaut, ob etwas fehlte.
    Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob die KD nicht doch allmählich etwas durchlässt und die Nebelei auch davon kommt/kam und auch die Startprobleme nach längerem Stillstand.
    Gefahren bin ich 70 km (2 Kaltstarts) ohne jegliche Ausfälle mit einwandfreiem Lauf, super Gasannahme und Durchzug.
    Den DKP habe ich mit dem Voltmeter justiert. Das Karacho liess sich nicht dazu bewegen, bei eingeschalteter Zündung nach dem Drehen des Gasgriffes von Leerlauf- auf Gassstellung zu gehen, nach Starten des Motors kam dann ein rhytmisches Blinken von Temperaturleuchte und Leerlauf/Gasstellung im Karacho sprang im gleichen Takt um. Gasgeben änderte daran nichts.
    Hier habe ich auf 320 mV eingestellt, der Leerlauf kommt mir nun etwas schlechter vor. Da werde ich noch einmal nachsehen. Möglicherweise kann ich ja mal an einer anderen K 11 testen. Jedoch enden meine Versuche vorübergehend übermorgen- Bruchstrichkennzeichen. Da läuft wohl nichts mehr, ist abends dunkel und kalt.
    Bei den Probefahrten blieb meine Temperaturanzeige weiter unten als sonst (ist ja auch deutlich kälter, oder hat doch Wasser gefehlt?). Im Stand schaltete sich der Lüfter ein, deutlich vor dem roten Bereich. Da hatte ich im Sommer einmal vor einer roten Ampel gezittert, ich glaube, der Lüfter schaltete nicht ein, obwohl der rote Bereich nahte. Allerdings sprang dann die Ampel auf Grün.
    Insofern bin ich zuversichtlich, dass der Wassertemperaturfühler wohl der Auslöser fürs Absterben war, aber evtl. noch andere Baustellen (KD) anstehen.
    Obwohl der Luftemperaturfühler in der Motronik als Fehler hinterlegt war , macht das eher keinen Sinn bei meinem Fehlerbild, die Lufttemperatur ändert sich während des Warmlaufs wenig, die Wassertemperatur hingegen doch deutlich.

    Nochmals vielen Dank für alle Hinweise und Beiträge!!!! Ich werde berichten, falls ich wieder liegenbleibe, allerdings erst in 2019.
    (Vielleicht probiert ja der höchste Ralf mein Karacho aus, wenn er in Göttschied mal wieder im Flugplatzrestaurant einkehrt, sind von mir 25 km).

    Viele Grüße
    WolfgangBIR
    Ein Motorrad ist immer so gut wie sein Forum
  • :D Das wäre regelmässig bei der Anfahrt zum Eifeltreffen der Fall. Viiieeel zu spät für deinen Start in die nächste Saison. :?.
    Schöne Grüsse, Ralf CH
  • Ihr wisst ja schon dass man den Poti auch mit einer Diodenprüflampe einstellen kann, wozu dann ein nicht zuverlässig funktionierenden Karacho und Einstellung über mV?
    Viele Grüße,
    Frank


    K1200R Sport

    K1100RR


    Nur wo "K" draufsteht ist auch "K" drin, egal ob verquert oder verziegelt ;)
  • Hallo
    Ich bin gerade auf dieses Thema gestoßen, da ich ein sehr ähnliches Problem wie der Themenersteller Wolfgang habe. Allerdings handelt es sich bei mir um eine K100 RS 4V Bj90/91 (Erstzulassung ist 11/90 laut VIN Mj 02/91?) das Ganze ohne KAT und Motronic MA 2.1, kann ja an sich auch nicht anderes sein. Nach dem Kupplungswechsel vor 2 Wochen bin ich erst ca. 100km ohne Probleme gefahren.
    Vor eine paar Tagen ließ der Motor, sich dann plötzlich sehr schlecht starten. Allerdings hatte ich schon vor längerer Zeit festgestellt, dass die Anschlussmuffe von der Drosselklappe zum Flansch am zweiten Zylinder von vorne mal falsch Montiert war. Die Muffe war hinten nicht richtig über den flansch gestülpt und hatte einen Knick bekommen. Darüber wurde dann die Schelle gezogen. Man sah auch deutliche Risse. Nach test mit Startpilot ohne Befund habe ich das erst mal so gelassen.
    Nun gut dachte ich, dann ist wohl jetzt Thema Falschluft auf dem Plan. Also Drosselklappe ausgebaut, Muffe und zwei Schläuche getauscht, O-Ringe zwischen Flansch und Motor erneuert und alles andere akribisch kontrolliert und gereinigt.
    Doch leider hat es wohl nicht daran gelegen und das Problem besteht weiterhin. Der Motor startet kurz 1-2 Sek (läuft dann für den Moment anscheinend gut) und geht sofort wieder aus. Wenn der Motor nach langer Orgelei dann erst mal läuft, nimmt dieser die ersten Sekunden vielleicht max. eine Minute schlecht Gas an, doch dann läuft der Motor wirklich gut und rund.
    Ich habe nun vom Motronic Stecker aus einige Widerstandswerte gemessen. Ich hänge das mal als Foto an. Keine Ahnung ob das Plausibel ist bzw. überhaupt irgendetwas bringt. Zumindest scheint Verbindung von der Motronic zur Peripherie zu bestehen. Werte in Klammer bei Kühlwasser und der Ansaugluft sind im warmen Zustand gemessen.
    Beim Wolfgang scheint ja letztendlich der oft angesprochene Temperatursensor vom Kühlwasser der Grund für die Probleme gewesen zu sein. Kann es denn sei, dass man vernünftige Widerstandsmesswerte misst, der Sensor aber beim Startvorgang trotzdem anfängt unplausible Werte an die Motronic zu liefern? Ich bin für jeden Tip dankbar!

    Danke & Gruß
    Daniel

    Widerstand.jpg
  • Hanuman wrote:

    Erstzulassung ist 11/90 laut VIN Mj 02/91?
    Auch wenn das vermutlich nichts mit dem grundlegenden Problem zu tun haben dürfte, klingt DAS nicht plausibel.

    Lt. VIN-Decoder ist Dein Mopped am 04. Februar 1991 VOM BAND GEROLLT. Da ist dann eine EZ im November 1990 hochgradig unwahrscheinlich.
    Gruß aus
    K-astorf im K-reis Herzogtum-Lauenburg
    (im ECHTEN Norden)
    Onkel Nils

    Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. Oscar Wilde (1854-1900)

    The post was edited 1 time, last by NILS_RZ ().

  • Hallo
    Ich bin heute ca. 50km gefahren ohne Probleme. Aber starten ließ sich der Motor wieder schlecht. Wenn die Maschine dann ein paar Minuten läuft ist Starten kein Thema, kommt dann sofort. Auch sonst läuft's dann wirklich rund. Ich befürchte nun, dass die Kopfdichtung undicht ist und nach einer gewissen Standzeit Wasser in den Brennraum gelangt und deshalb schlecht startet. Obwohl es heute nach dem Starten relativ wenig gequalmt hat. Außerdem kenn ich von KFZ das man auch deutlich das verdampfende Kühlwasser riecht und das habe ich bis jetzt nicht vernommen. Was mir nach der Fahrt noch aufgefallen ist das kein richter Druck im Kühlkreislauf ist. Ich glaube der Deckel läßt das Kühlwasser einfach so in den Ausgleichsbehälter. Kann das "Ventil" im Deckel durch eine defekte ZKD beschädigt werden? Zwischen den Zündkerzen habe ich keinen Großen unterschied in der Farbe feststellen können. Macht es eigentlich Sinn irgendwas aufsaugendes durch Zündkerzengewinde zu stecken um so festzustellen ob Kühlflüssigkeit drin ist? z.B. ein Stückchen Löschpapier an einen Draht befestigt!?
    Danke & Gruß
    Daniel
  • Hanuman wrote:

    Ich glaube der Deckel läßt das Kühlwasser einfach so in den Ausgleichsbehälter.
    Dann würde das Kühlwasser zu kochen beginnen und das hättest Du bemerkt. :D
    Heinz



    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."

    Albert Einstein
  • Ohne Druck ist der Siedepunkt der Kühlflüssigkeit so niedrig, dass sie zu kochen beginnen muss. Bist Du absolut sicher das kein Druck drauf ist?
    Heinz



    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."

    Albert Einstein
  • HeinzNOH wrote:

    Dann würde das Kühlwasser zu kochen beginnen und das hättest Du bemerkt.
    Das muss man nicht erkennen. Bin lange Zeit mit defekter Dichtung im Decköl gefahren.
    Einzig oben auf dem Pass, wenn man sie abstellte, dann kochte es mal über.
    Kauf einen neuen Kühlerdecköl, die sind verbessert worden.
    Der Wasserschlauch muss Druck haben.
    Grüße vom Andy,

    BMW Back Ma´s Wieda :thumbsup:
  • Hanuman wrote:

    Hallo
    Ich bin heute ca. 50km gefahren ohne Probleme. Aber starten ließ sich der Motor wieder schlecht. Wenn die Maschine dann ein paar Minuten läuft ist Starten kein Thema, kommt dann sofort. Auch sonst läuft's dann wirklich rund. Ich befürchte nun, dass die Kopfdichtung undicht ist und nach einer gewissen Standzeit Wasser in den Brennraum gelangt und deshalb schlecht startet. Obwohl es heute nach dem Starten relativ wenig gequalmt hat. Außerdem kenn ich von KFZ das man auch deutlich das verdampfende Kühlwasser riecht und das habe ich bis jetzt nicht vernommen. Was mir nach der Fahrt noch aufgefallen ist das kein richter Druck im Kühlkreislauf ist. Ich glaube der Deckel läßt das Kühlwasser einfach so in den Ausgleichsbehälter. Kann das "Ventil" im Deckel durch eine defekte ZKD beschädigt werden? Zwischen den Zündkerzen habe ich keinen Großen unterschied in der Farbe feststellen können. Macht es eigentlich Sinn irgendwas aufsaugendes durch Zündkerzengewinde zu stecken um so festzustellen ob Kühlflüssigkeit drin ist? z.B. ein Stückchen Löschpapier an einen Draht befestigt!?
    Danke & Gruß
    Daniel
    Kerzen raus, mit einer guten Lampe alle Kolbenböden vergleichen.
    Wenn einer blitzeblank ist, dann ist er der gesuchte.
    Grüße vom Andy,

    BMW Back Ma´s Wieda :thumbsup:
  • Kopfdichtungsschaden kann auch anders rum auswirkungen haben - das sich das Kühlsystem aufbläßt. Es gibt übrigens auch CO2 Messungen für das Kühlsystem.
    Kann auch einen Hinweis auf Undichtigkeiten geben. Wie ist denn der Kühlwasserstand wenn Sie abgekühlt ist - wird das überhaupt weniger ? Wenn nicht ist das Wasser da
    wo es sein soll. Schlechtes Anlaufen im walbwarmen oder warmen Zustand kann auch vom Spaßknopfbetätiger verursacht werden. Nicht jeder kommt mit dem Choke klar.
    Geschäftskollege wusste nicht mal genau was das ist 8o - ok der ist auch erst knapp über 20zig. :D
    Der alte Robert, recht hatte er !
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)

    Gruß Vulfric der Bärtige, oder einfach der Ritter von der Alb :D