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Batterieproblem

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  • Batterieproblem

    Liebe, elektrische K-Gemeinde,

    irgendwie stehen Batterien und meine K miteinander auf Kriegsfuß ?(

    Letztes Jahr im Mai (ich hatte berichtet) war plötzlich meine Karre voll mit weißem Pulver.
    Ursache war eine Undichtigkeit der, zu diesem Zeitpunkt seit genau 26 Monaten verbauten, schweienteueren Varta Gelbatterie.
    Polo hat mir die anstandslos gegen eine neue Banner Bike Bull ausgetauscht.

    Vor 14 Tagen gab es morgens das erste Mal Probleme. Der Saft reichte nicht aus um das ABS zu initialisieren.
    Da ich nur ein kurze Strecke gefahren bin, habe ich de Karre anschließend ans Ladegerät angeschlossen.
    Danach lief alles wieder einwandfrei.
    Da sie dann wieder eine Weile stand und ich sie Mittwoch brauchte, habe ich Dienstagabend mal kurz einen Blick auf die Ladekontrolle des verbauten CTEK-Adapters geworfen. Alles im grünen Bereich.

    Am nächsten Morgen dann die böse Überraschung: Schlüssel rein, alles schön, Licht geht, die Pumpe brummt. Anlasser gedrückt, alles tot :banghead:
    Also wieder das Ladegerät dran, denn am nächsten Morgen brauchte ich sie unbedingt.
    Ich also morgens in die Garage. Das Ladegerät zeigte erfolgreiche Ladung an und war bereits im Erhaltungsmodus.
    Stecker ab, Schlüssel rein, alles tot. :banghead: :banghead: :banghead:

    Was ist da passiert???
    Die einzigen Dauerverbraucher, die ich habe, sind die Uhr und die LEDs am CTEK-Adapter. Das kann doch nicht die gerade mal 16 Monate alte Batterie zerstören.
    Wer weiß Rat? ?(
    Glück Auf!
    Andreas (FKA Blitzlichtgewitter)


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    If you are patient in a moment of anger, you will escape a hundred days of sorrow!

    Ruhrpottkrimis

    How I Mount my Navi
  • Andreas-WAT schrieb:

    Das Ladegerät zeigte erfolgreiche Ladung an und war bereits im Erhaltungsmodus.
    C-TEK Ladegerät??
    Bist Du sicher, dass das Ladegerät SCHON im Erhaltungsmodus war und nicht NOCH.
    Je nach Kapazität der Batterie reicht der Lademodus MOTORRAD für eine ausreichende Ladung nicht aus.
    Bei meiner 30Ah Nassbatterie muss ich mein C-TEK auch auf den Lademodus PKW stellen, da ansonsten der Ladezyklus nicht über "Stufe 3" hinausläuft.
    Musste mal in die Geweisanbrausung kucken.
    Gruß aus
    K-astorf im K-reis Herzogtum-Lauenburg
    (im ECHTEN Norden)
    Onkel Nils

    Nich ann rumfummeln wenn't löpt!!

    Echte Nordlichter frieren nicht!!
    Wir zittern vor Wut, dass es nicht noch kälter ist!!!



  • Wenn das Licht geht, ist die Batterie ja nicht ganz tot. Geht denn beim Betätigen des Anlassers der Saft komplett weg? Danach ist das Licht dunkel/dunkler? Wenn nicht würde ich denken, es ist ein anderes Problem wie ein Kontaktproblem auf dem Kabelweg von der Batterie zum Anlasser oder zurück an den Masseleitungen.

    Messe mal die Spannung an der Batterie und schau was passiert, wenn Du den Spaßknopf drückst.

    Gruß
    Wolfgang
  • Lass doch die Batterien einfach mal in Ruhe. Das heisst ohne Ladegerät. Bei allen Motorrädern, die ich seit 1981 hatte oder habe, wurde nie ein Ladegerät benutzt. Zur Not einfach mit Starthilfe vom Auto im Frühjahr nach 5 Monaten gestartet, und dann war alles wieder gut. Lebensdauer der Batterien mindesten 5 Jahre oder mehr. Die letzte Batterie 9 Jahre ohne je ein Ladegerät gesehen zu haben.
    Guido us Kölle
  • Oder nimm statt der schweineteuren Varta mal ne etwa gleichteure Hawker PC680 und schütze die vor Ladegeräten, dann hält die 10 Jahre und länger.

    Hab meine jetzt so lange in der R1100S und ein Boxer braucht beim Start mehr Strom als die K100 bei 200km Fahrt.
  • @:
    Letztes Jahr im Mai (ich hatte berichtet) war plötzlich meine Karre voll mit weißem Pulver.
    Ursache war eine Undichtigkeit der, zu diesem Zeitpunkt seit genau 26 Monaten verbauten, schweienteueren Varta Gelbatterie.
    Polo hat mir die anstandslos gegen eine neue Banner Bike Bull ausgetauscht.

    Das weise Pulver ist Sulfat, das beim Ausgasen von Batterien entsteht, so hat es mir mein Papa mal erklärt...?

    Lt. seiner Aussage geschieht das Hauptsächlich wenn ne Batterie überladen wird .

    Also entweder das eigene Ladenverhalten (also bei Überwinterung) überprüfen / in Frage stellen (oder das Ladegerät),
    oder bei laufendem Motor mal den Ladestrom messen!

    Ich bau die Batterien meiner Mopets im Winter aus, lade sie und tu ca. alle 6 - 8 Wochen einen "Verbraucher"
    für ne 1/2 Stunde anklemmen (ne Fernlichtbirne H4, mit Krokodillklemmen) und lade anschließend die Batterie
    mit nem 15 Jahre alten "Tante Louise" Gerät (hat mir mein Papa so geraten)
    Die letzte Batterie (Blei/Säure) hält seit 6 Jahren :)
    Gruß

    Sandy
  • An einer R1100S müssen Verkleidung und Tank runter, nur um an die Batterie zu kommen, das mache ich auf keinen Fall im Winter, außerdem fahre ich da noch.

    Die Batterie bleibt drin und muss gaaanz lange halten ohne weitere Beachtung, daher Hawker. Das Ladegerät ist dann recht egal.
  • 'Ne stinknormale gebrauchte USV-Batterie hält auch fast ewig und tut nicht weh, wenn sie unerwarteterweise irgendwann doch mal kaputt gehen sollte. :D
    Heinz



    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."

    Albert Einstein
  • Die einen sagen so, die anderen so.
    Hab ich keine Lust, wegen ein paar Euro da womöglich am Wochenende zu schrauben und nicht fahren zu können.

    Und zu diesem ganzen Kunglong Kram hab ich auch keine Meinung. Kann man machen, muss man aber nicht. Ich mache es nicht.
  • Wenn man sich den Eingangsbeitrag aufmerksam durchliest, stellt man fest, dass auch der Einsatz von Markenware nicht vor dem Sturz auf die Schnauze schützt. :neener:
    Heinz



    "Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen."

    Albert Einstein
  • hoechst schrieb:

    Das Problem besteht hier wahrscheinlich aus 4 Buchstaben: C T E K
    Wohl kaum, zumindest nicht so verallgemeinernd geschrieben. Dass ein Ladegerät auch mal kaputt gehen kann steht ausser Zweifel, Das hat dann aber mit der Marke nichts zu tun.

    Beim vorliegenden Problemfall würde ich mich nicht darauf versteifen, dass das Ladegerät ursächlich verantwortlich ist. Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, dass die 2. Batterie auch einen Materialschaden aufweisst. Da wäre Murphy ganz schön beschäftigt gewesen. Je nach Ladeverhalten des Besitzers, kann die Batterie auch so über den Jordan gehen. Oder die Ladespannung am Motorrad ist nicht in dem Bereich, wo sie sein sollte, und köchelt die Batterie tot. Drum würde ich, so wie von Wolfgang in Beitrag 3 auch schon beschrieben, erstmal die Batteriespannung beim Druck auf den Anlasserknopf messen...
    Dominik ZH

    K1300GT (ZW03566, 8.09) / K1100R (ex RS) (0199457, 4.94) / K100RS 16V (0203406, 4.91)
  • KugelFischer schrieb:

    Wenn das Licht geht, ist die Batterie ja nicht ganz tot. Geht denn beim Betätigen des Anlassers der Saft komplett weg? Danach ist das Licht dunkel/dunkler? Wenn nicht würde ich denken, es ist ein anderes Problem wie ein Kontaktproblem auf dem Kabelweg von der Batterie zum Anlasser oder zurück an den Masseleitungen.

    Messe mal die Spannung an der Batterie und schau was passiert, wenn Du den Spaßknopf drückst.

    Gruß
    Wolfgang
    Hallo Wolfgang,
    nach dem Druck auf den grünen Spaßknopf reichte der Strom nicht mal mehr für die Kontrolleuchten der Brotbox.

    Marcbolan schrieb:

    Lass doch die Batterien einfach mal in Ruhe. Das heisst ohne Ladegerät. Bei allen Motorrädern, die ich seit 1981 hatte oder habe, wurde nie ein Ladegerät benutzt.
    Würde ich tendenziell auch so machen. Wen aber kein Saft drin ist, muss er ja irgendwie wieder da rein.

    ninapastis schrieb:


    Das weise Pulver ist Sulfat, das beim Ausgasen von Batterien entsteht, so hat es mir mein Papa mal erklärt...?

    Lt. seiner Aussage geschieht das Hauptsächlich wenn ne Batterie überladen wird .

    Also entweder das eigene Ladenverhalten (also bei Überwinterung) überprüfen / in Frage stellen (oder das Ladegerät),
    oder bei laufendem Motor mal den Ladestrom messen!
    Oder aber feststellen, dass die Batterie einen Riss hat ...
    Glück Auf!
    Andreas (FKA Blitzlichtgewitter)


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    Ruhrpottkrimis

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  • Hab nochmal gemessen und beobachtet:
    Spannung der Batterie: knapp 13V. Bei Einsschalten der Zündung fällt sie sofort gegen null. Selbst die Uhr geht aus.

    Anschließen des Ladegeräts (im Modus für stärkere Batterien): Nach Meßzyklus normaler Übergang in den Lademodus, für max 1 Minute, dann Übergang in den Absorptionsmodus (als wäre der Akku zu 80% voll). Zündung einschalten bringt strahlende Kontrollleuchten. Schalte ich Licht dazu, bricht die Spannung sofort wieder zusammen.
    Glück Auf!
    Andreas (FKA Blitzlichtgewitter)


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  • Kasper_HER schrieb:

    hoechst schrieb:

    Das Problem besteht hier wahrscheinlich aus 4 Buchstaben: C T E K
    Das hat mich jetzt erschrocken, nicht die Aussage, sondern das Profilbild. :rolling:
    Hat schon mal einer Anlasserkohlen gesagt? Batterie voll, Zündung an und dann Startknopf alles tot könnte in die Richtung gehen. Test geht ja einfach.
    Den Schock kann ich verstehen :rolling:
    Es kam nicht mal zum Versuch einer Rotation von irgendwas. Da war sofort Tote Hose in allen Gassen.
    Glück Auf!
    Andreas (FKA Blitzlichtgewitter)


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  • Andreas-WAT schrieb:

    Wen aber kein Saft drin ist, muss er ja irgendwie wieder da rein.
    Der Saft kommt beim Fahren durch die LiMa wieder rein. Man muss nur das Motorrad mit einer zweiten Stromquelle (anderes KFZ) zum Laufen bringen und dann eine Stunde fahren. Danach ist normalerweise alles wieder, wie es sein soll.
    Guido us Kölle
  • Aber nicht, wenn irgendwo dazwischen eine "Strombremse" verbaut ist. Deswegen meine Frage nach den Messpunkten.
    Heinz



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