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Es gibt kaum noch Gründe für Motorrad-Navis

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  • ...man o monoman...was manche hier aber auch des geschriebenen Wortes strapazieren... :confused:

    :bekloppt: filtern Michael, filtern...


    guat Gohn

    Michael
    die form des steins ist rund, sie hat kein anfang und kein ende;so wie die kraft des steins ist sie endlos.
    der stein ist vollkommen in seiner art, er ist ein werk der natur.seine struktur ist fest, sie gleicht einem soliden haus, in den man sicher wohnen kann.
    Chased by Bear; Santee Sioux
  • ..nun, die Garmins sind schon noch mit einer ernstzunehmenden Berechtigung gesegnet. Ich möchte nämlich mein i-phone oder CAT oder Samsung nicht aus dem Matschloch fischen, in dem gerade meine GS wegen Unvermögen des Fahrers verlocht wurde. :rolleyes: :whistling: :whistling: :roll: Das Garmin hingegen wird mit der Wasserflasche geduscht und dem Tempotuch abgewaschen und weiter geht der Track im Dräck....

    Nach wie vor ist es so, ich mag Garmin nicht, aber es macht genau das was ich will..
    Schöne Grüsse, Ralf CH
  • Racoon schrieb:

    . Ich überlege per Rammount ein 10" Tablet in der Bürgerdose zu nutzen, großer Bildschirm und noch andere brauchbare Anwendungen, aber auch keine Notwendigkeit.
    @Racoon
    Das würde ich mir noch mal überlegen. !0" ist schon ne Hausnummer. Ich nutze ein 8" und finde das schon grenzwertig (BildTablet quer)

    HeinzNOH schrieb:

    Irgendwo ins Nirvana. Mein Provider würde sicherlich unterwegs den Datenstrom von H auf E drosseln und mir 'ne SMS schicken mit dem Inhalt, dass man gegen einen geringen Obolus.....
    Aber nur wenn du die Karten nicht vorher über WLAN runtergeladen hast ... aber du als Fuchs, woll :hyene:


    hoechst schrieb:

    Nach wie vor ist es so, ich mag Garmin nicht, ....
    Das redest Du dir nun schon seit über einem Jahr ein ... es glaubt Dir nur keiner, vermutlich Du selbst am wenigsten :rolling: :rolling:
  • ich habe im blauen raumschiff ein neues tomtom montiert. auch mit anbindung übers smartphone an alle die luxusfeatures.
    tomtoms sind inzwischen genauso doof und unlogisch wie garmin geworden. also unlogisch für mich und andere alte tomtomuser..

    ich mag beide nicht mehr... ;)
    Schöne Grüsse, Ralf CH
  • Mein uraltes Al..i Navigon Navi liegt meist im Topcase und hat nix zu tun. Sollte ich es doch mal brauchen sag ich ihm wo ich hin will und stecke es in die Jacken-Innentasche. Die freundliche Stimme sagt mir jeweils über Ohrhörer wie ich fahren soll. Normalerweise habe ich gute Karten dabei, studiere diese vor Abfahrt und wenn ich nach einem langen Tag wieder daheim angekommen bin weis ich sogar wo ich überall war.
    Der größte Vorteil dieser Art zu Navigieren ist die Sicherheit, dass ich niemals von einem vor mir überraschend bremsenden Auto überrascht werde, nur weil ich mich gerade mit den Anzeigen auf dem Navi beschäftige. Wenn ich bereits gehört habe wie ich fahren soll - wozu brauche ich dann noch einen Pfeil auf dem Bildschirm?

    Jetzt bin ich aber mal gespannt :P
    Gruß aus dem "Pleiser Ländchen",
    Karl-Heinz
  • Karl-Heinz_SU schrieb:

    Wenn ich bereits gehört habe wie ich fahren soll - wozu brauche ich dann noch einen Pfeil auf dem Bildschirm?
    Ganz einfach: Weil in ca. 2 % der Fälle die Kreuzungstopologie nicht mit Standardfloskeln zu beschreiben ist und man sich dort dann wahrscheinlich verfährt. Da sagt ein Bild mehr als 1000 Worte. Und diese 2 % machen die Tour unharmonisch, speziell wenn man mit Leuten im Schlepptau fährt.

    Übrigens: Nicht Pfeil auf Bildschirm, sondern momentane Straßentopologie mit "vorne = oben" ausgerichtetem Bildschirm, damit man beim Fahren nicht auch noch denken muss. Und bitte einen Prozessor im Navi, der schnell genug ist, nicht nur die Szene vor 2 sec darzustellen. Gerne abstrakt und eben nicht pseudo-fotorealistisch, weil ich nicht erst die Straße in der Szene suchen müssen will.

    Tschüssi,
    Petra
    [IMG:http://images.spritmonitor.de/138604_5.png]
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von PetRooAC ()

  • PetRooAC schrieb:

    Ganz einfach: Weil in ca. 2 % der Fälle die Kreuzungstopologie nicht mit Standardfloskeln zu beschreiben ist und man sich dort dann wahrscheinlich verfährt. Da sagt ein Bild mehr als 1000 Worte. Und diese 2 % machen die Tour unharmonisch, speziell wenn man mit Leuten im Schlepptau fährt.
    Übrigens: Nicht Pfeil auf Bildschirm, sondern momentane Straßentopologie mit "vorne = oben" ausgerichtetem Bildschirm, damit man beim Fahren nicht auch noch denken muss. Und bitte einen Prozessor im Navi, der schnell genug ist, nicht nur die Szene vor 2 sec darzustellen. Gerne abstrakt und eben nicht pseudo-fotorealistisch, weil ich nicht erst die Straße in der Szene suchen müssen will.

    Kann ich zustimmen, solange ich noch mit automatischer Neuberechnung gefahren bin, war es immer ein Problem mit 5 - 7 Leuten im Schlepptau. Da das Gerät beim Verlassen der route sofort neu berechnet hat und so gut wie immer zum Wenden auffordert.

    Das mach ich heute nur noch wenn es wegen einem Zwischenziel unbedingt nötig ist oder es strassenbedingt nicht weiter geht!

    Ansonsten stell ich ihm Kopf um auf Kartenmodus und suche mir meinen Weg zurück zur Route selber. Dazu muss ich das Navi während der Fahrt bedienen können. Was bei Handys und Tablets so gut wie unmöglich ist.

    Früher hörte ich immer: "Ah waren wir heute wieder bei "Bitten Wenden Tours"!" , heute kommt meistens die Aussage, "Ja die von Dir zur Verfügung gestellte Route hatte zwar nicht zu 100 % gepasst, aber die Tour war echt schön!"

    Rein mit Ansage käme ich nicht klar!
    Gruß

    GerdTIR


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    Ich bin Oberpfälzer, kein Franke! Ein kleiner aber wichtiger Unterschied!

    "Ich bin kein besonderer Mensch, ich kann nur etwas besonders gut!" Walter Röhrl

    03´er K1200RS, Zumo 590, Schuberth SC1 Standard
  • Es wurde schon alles gesagt - nur noch nicht von allen :P Und so gebe ich meinen Senf auch noch dazu:
    Seit 5 Jahren nutze ich ein Nokia Lumia Smartphone als ein Gerät für alles - Telefon, Internet, Navigation. Das funktioniert eigentlich super. In den Autos ist eine passende Freisprecheinrichtung verbaut, auf dem Mopped kommt das Teil in ein wassedichte Tasche, welche mit RamMount am Lenker befestigt ist. Darauf läuft dann ein Navigon (welches leider die S...pratzen von Garmin :S aufgekauft und dann haben sterben lassen).
    Der einzige Nachteil ist, dass sich das Teil am Mopped nicht mit Handschuh bedienen lässt (liegt wohl an der Klarsichtscheibe der Navitasche). Mit der K gehts auch nie so ins Gelände, das die Gefahr des im Schlammloch versinkens wie bei Ralf gegeben ist.
    Wenn ich mir den Aufwand ansehe, den hier einige mit X Planern (und das auch noch parallel) betreiben, frage ich mich - wann fahrt ihr eigentlich? (ist jetzt nicht SOOO ernst gemeint :whistling: )

    PS: die Rechenpower dieses "Altteils" reicht locker für eine absolut aktuelle Anzeige der Position und Route aus.
    lg Christoph

    km: 223.700 :D

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Christoph_DD ()

  • So nun ich mit meiner eigenen Erfahrung

    Als Lkw Fahrer hab ich seit Navi-zeiten diese eben auch genutzt. Und meine Meinung dazu , Navies machen blöd. Nach ner gewissen Zeit kann man irgendwie nicht mehr anderes ,weil man sich nicht mehr auskennt.. Hab mir deshalb angewöhnt das Navi stumm zuschalten im Lkw und Pkw . Nur noch drauf gucken wenn ich es brauche .
    schaue mir längere Strecken gern erstmal in der Übersicht an und/oder auf einer Karte.

    Was aber ein normales Navi gegenüber Motorradnavi besser kann ist eben das man alle Straßen sieht ( mit möglichen Ausweich oder verbindungswegen )
    und nicht nur die vorgegebene Route.
    Habe es noch nicht erlebt das die Motorradnavis bessere Routen gefunden haben als mein kleines Becker mit Motorrad -modus und möglichen 4 Alternativ Routen .

    In Ö der I fahren alle dem Becker Professional Lkw Navi auf einer 12er ADV montiert hinterher, nachdem die 660er Garmin in ein Dorf gefahren sind und nicht mehr rauskamen.
    Das Gemeine war das die Truppe auf einem gerölligen Kiesplatz gelandet sind und leider auch ein Umfaller deshalb gab.
    Das Becker hatte es geschnallt das es ein Sackgassen- dorf war. ( kurz vor Meran) Und haben dann eben an der Abfahrt gewartet. Das ist leider kein Einzelbeispiel gewesen.

    Möchte nicht die Leistungsfähigkeit von Garmin und co hier bemängeln und die haben bei grösserem Routenplanungen und Wasserdichtigkeit bestimmt die Nase vorn , aber für einen Ottonormal Fahrer genügt auch meistens ein gebrauchtes Navi Pkw für 50 euro .

    Viele Grüsse Roland :)
  • Christoph_DD schrieb:

    Wenn ich mir den Aufwand ansehe, den hier einige mit X Planern (und das auch noch parallel) betreiben, frage ich mich - wann fahrt ihr eigentlich? (ist jetzt nicht SOOO ernst gemeint :whistling: )
    Das ist für mich wieder jedem sein persönliches Hobby! Wenn ich eine große Tour plane auf die ich mich schon lange Freue, dann läuft das ist das für mich unter dem Punkt Vorfreude!



    Für mich gehört es dazu, das ich so große Touren plane und mir genau überlege was ich sehen will und wo ich fahren will.

    Daher auch der Weg das ich am Garmin die Route aus dem "Track" Menue in die Routenplanung schieben lasse, und diese Route dann Fahre.

    Denn diese Route basiert auf den Punkten der ermittelten "Richtungsänderungen" im Track und nicht nur nach den geplanten Routen Punkten. Somit gibt es hier nicht nur, um einfach eine Zahl zu nennen, 30 Röutenpunkte Punkte sondern je nach Strecke bis zu 6000 Punkte nach der die Route errechnet wird. Ich folge so meiner geplanten Route 1:1. Das würde auch funktionieren wenn auf dem Gerät keine Karte installiert wäre. Da es nur ein einfacher Soll / Ist Vergleich ist.

    Die Neuberechnung muss ausgeschaltet werden, da bei der Methode nur zwei Routenpunkte in der Routenpunkteliste zu sehen sind. Nämlich der Start und das Ziel. Beim Verlassen der Route wird unweigerlich der, nach den Vorgaben des Navis, mögliche Direkte Weg zum Routenpunkt berechnet.

    Die Route darf auch erst auf der Strecke gestartet werden, sonst passiert das im Vorsatz angegebene Szenario.

    Nachdem ich das Kapiert hatte und richtig angewendet hab, fahre ich auch das was ich will!



    Denn für mich beginnt eine Tour, wie z.B. kommendes Frühjahr nach Irland, schon jetzt, und ich arbeite alle Ziele und Infos schon in die Route ein. Mit Google Earth schaue ich mir die Strecken an, Leider in DE nicht möglich. Aber so hab ich in Norwegen die Auffahrten auf die Pässe der jetzt untertunnelten Berge gefunden. In Schottland konnte ich von zu Hause aus erkunden ob die Strasse für unsere Touren Motorräder tauglich ist.

    Aufgrund der Beschilderung vor Ort wäre das in Norwegen zu 75 % nicht möglich gewesen, weil die Verkehrsplaner ja wollen das man durch den Tunnel fährt! Auch jetzt für Irland sehe ich ob die Strasse geteert ist oder nicht.

    Für mich beginnt die Tour schon im Hebst des Vorjahres!



    Ich hatte früher auch den Motoradplaner, hab alle bekannten Tools online genutzt und auch Basecamp auf dem Rechner. Das für mich aktuell optimale ist das Portal Myrouteapp.com. Wobei ich das Glück hatte als Entwicklungsabonent eine Lebenslangen Account zu bekommen.

    Die Idee von Michel uns einem Leuten ist im Kern Genial, egal was für ein Gerät ich nutze, ich kann wahlweise mit OSM-, Google-,TomTom, Garmin Logick Planen. Hab Overlaykarten der besagten Hersteller inklusive der Michelin Generalkarten Optik mit der grünen Beilinie, und kann dann auch noch die zb. mit Gamrin/Here Logik geplante Route mit Tom Tom oder Google vergleichen und meine Route anpassen bis der Streckenverlauf gleich ist.

    Wenn ich es für nötig befinde schalte ich Google Earth zu und kann anhand der Bild darstellung sehen wie es dort aussieht und wie die Strasse beschaffen ist.

    Das ist für mich aktuell das Planungsoptimum!


    Für Nutzer von Smartphones und Tablets gibt es hier mittlerweile auch eine Naviapp dazu , die wieder auf dem Routenportal basiert aber auch Start / Ziel Navigation mit Offline Karten beherrscht!
    Gruß

    GerdTIR


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    Ich bin Oberpfälzer, kein Franke! Ein kleiner aber wichtiger Unterschied!

    "Ich bin kein besonderer Mensch, ich kann nur etwas besonders gut!" Walter Röhrl

    03´er K1200RS, Zumo 590, Schuberth SC1 Standard
  • Wenn das Thema jetzt schon so lange oben ist, auch noch meinen Senf dazu:

    Meine Art der Routenplanung und Streckenauswahl funktioniert nicht am 4-5 Zoll Minidisplay. Wer schon mal mitgefahren ist, weiss warum. Ich brauche identische Karten zum planen (auf dem Netbook) und im Navi, auch der Routing-Algorithmus und die Präferenzeinstellung muss übertragbar sein - sonst gibt's ungewollte Seiteneffekte.
    Das Navi sitzt schon immer oberhalb der Instrumente, nach meiner Meinung der einzige Platz wo das aus Gründen der Sicherheit hingehört. Irgendwo Richtung Zündschloss oder gar Tankrucksack zu schielen ist nicht. Genauso wenig wie Sprachansagen, in die Ohren gehört Gehörschutz.

    Das Handy würde ich niemals am Motorrad antackern. Für den hoffentlich nicht eintretenden Fall, dass mal doch nicht die gummierte Seite des Krads unten bleibt soll meinetwegen das Navi mit der Mühle am Baum zerschellen. Das Handy hätte ich dagegen schon gerne zugreifbar in der Jackentasche damit noch die Chance besteht selber einen Notruf abzusetzen.

    Mein Handy kann telefonieren und genügend Internet, um unterwegs mal ein Quartier online zu buchen. Die Gesamtkosten von Navi und Handy liegen deutlich unter dem, was hier als geeignete Smarties aufgeführt wurde.

    old school, aber ja so muss das,
    meint der
    Klaus
  • Das Thema NAVI - geliebt und gehaßt.
    Auch von mir.

    Meine Anforderungen sind da deutlich abweichend vom bisher gelieferten.
    Egal ob Garmin, Billig-Navi Blaupunkt oder aber mein jetziges TomTom 400er

    Vorab: Das Navi hat bei meiner LT seine Platz an der oberen linken Ecke der Verkleidung. Ich kann also ohne den Blick weit senken zu müssen draufschauen.
    Die Einstellung ist bei mir immer „Nord-oben“,so daß es sich wie eine mitlaufende Karte verhalten sollte.
    Und da sich der am schnellsten arbeitende Prozessor immer noch zwischen meine Ohren befindet gibt es auch keine Probleme beim abbiegen.
    Und ich weiß immer in welche Richtung ich fahre.
    Die Himmelsrichtung sehe ich draußen ja nun mal anhand des Sonnenstandes. Oder notfalls am Pfeil des Bildschirmes...

    Zurück zu den Anforderungen:
    1. Ich fahre entweder „frei Schnauze“ in der Gegend rum und möchte irgendwann den Knopf „bring mich nach Hause“ drücken.
    2. Ich plane ausführlich eine Urlaubstour am PC und möchte diese problemlos auf das Navi übertragen. Und es sollte dann genau DEN Weg anzeigen, den ich geplant habe. Ist schon mal häufiger das Problem der verschiedenen Rechenalgorithmen.
    3. Im Urlaub mache ich einen Ausflug und das Navi soll mir eine schöne Strecke vorschlagen. Dann möchte ich aber problemlos die Route verändern können per „Gummiband“ ziehen am Navi-Bildschirm,wenn ich z.B. durch ein interessant aussehendes Tal fahren möchte.
    Solche Veränderungen sind gruselig bei Garmin wie TomTom.

    Wenn ich die Regler für „kurvig“ und/oder „bergig“ hoch drehe, meinen alle Navis, dies auch innerhalb der Stadtmauern durchziehen zu müssen.
    Was für ein Schwachsinn der versammelten Programmierer-Elite !
    Wo ist das Problem, Städte zu umfahren und ansonsten kurvige Geläufe zu wählen ?

    Selbst die Deppen-Amis habe es nach gefühlten Jahrzehnten ja irgendwann geschafft, Bundesstraßen von Autobahnen unterscheidbar zu machen in Europa. Und alles nur weil die Highways und Interstates in einen Topf geworfen haben. Sowas ist an Arroganz kaum zu überbieten.
    Kundenfreundlichkeit ist was anderes.

    Dafür schmeißt man uns mit „features“ zu, die ne Lösung für Probleme sind, die keiner hatte bisher.
    Telefonieren auf dem Mopped hab ich irgendwie nie vermisst.
    Musikhören auch nicht. Auch wenn die Generation nach uns meint, daß Auto-/Motorradfahren keine Haupt- sondern neben Whatsapp, telefonieren, Musikhören und Kaffeetrinken maximal eine lästige Nebenbeschäftigung sei.
    Denen wünsche ich ne nervtötende Dauerschleife „born to be wild“ auf die Trommelfelle zur Strafe.

    Und warum ich mir neuerdings alle „updates“ kabellos vom Rechner auf mein Navi laden können soll, erschließt sich mir nicht wirklich.
    Einstellbare Farbwünsche und sogar andere „Pfeile“ für das Navi scheinen der jüngeren Generation wichtig zu sein - mir ist das scheißegal solange das Teil mal das tut, wofüres gebaut wurde.

    Und wenn man mir versichert, alles wäre auch mit Handschuhen zu bedienen, dann mag das theoretisch möglich sein. Der Bildschirm ist aber zu klein - oder das einzelne Bedienpünktchen, so daß mein behandschuhter Finger alles mögliche drückt. Nur nicht das was ich treffen wollte.

    Scheint also alles nur für den modernen Cafe-racer-Hipster auf seiner 18 km-Langstreckentour zur Eisdiele im Trockenen gemacht worden zu sein.
    Soviel Eis kann ich gar nicht schlecken wie ich kotzen möchte.

    Aus eben diesen Gründen kommt auch keine software-„Lösung“ auf dem Mobiltelefon infrage.
    „Smart“phone scheint ja eh ein indianischer Euphemismus für „der-mit-gesundem-Menschenverstand-nicht-weiterkommt“ zu sein.

    Die Dinger sind manchmal stoßfest, wasserdicht nach IP-wasweißichwas, die USB-Steckverbindung bleibt aber fast immer eine Schwachstelle.

    Bedienung bei Regen ist kaum möglich (bei wasserdichtem Gerät !) oder aber man packt das Teil wieder in ein“hardcase“ - Ablesbarkeit tendiert dann gegen Null.

    Die Displagröße, die es noch taschenkompatibel bei Männern macht,korrespondiert leider nicht mit der Ablesbarkeit auf einem Motorrad.
    Schon gar nicht bei der Altergruppe Ü50 bzw der „Generation Lesebrille“.

    Und das Durchhaltevermögen des Akkus ohne „5V-Wackelanschluß mit Feuchtegarantie“ bleibt für einen Langstreckenfahrer immer noch nicht ausreichend.
    Und das war schon in der Schule dann das Prädikat „mangelhaft“.

    Wie alle Navis bislang.

    Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und vielleicht findet sich ja mal einer, der wirklich Motorrad fährt und die Vorgaben für so ein Navi machen darf - ohne Groschen-Umdreher, vulgo„controler“, der im Nachgang alles an Qualität kaputt schießt.

    Warten wir´s ab...
    LG Stephan

    Ex-Schrauber
    LT-Gelegenheitstourer

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sympatico ()

  • Den Beitrag finde ich mal gut ! Die gleichen Probleme habe ich auch, früher mit TomTom und heute mit Garmin.

    Am schlimmsten ist die vorabplanung am PC. (Base Camp) Es braucht unglaublich viel Zeit und dann macht die Route schlenker und fährt in Sackgassen die nicht geplant waren.

    Scheint dann ja noch mehr Leute zu geben die damit so ihre Herausforderungen haben.

    Am Ende muss man wohl wie hier schon geschrieben einsehen das es kein perfektes Navi gibt.

    Viele Grüße

    Christian
  • Ich halte ein Navi schon für perfekt. Es macht das, was es soll; navigieren. Es ist der Faktor Mensch, der durch Vorgaben(nicht richtig gesetzte Wegpunkte in Basecamp), die Routenführung in die eine oder andere Sackgasse lenkt.

    Gruß
    Achim
  • Ich habe die letzten zwei Urlaube in Südfrankfreich für uns hier vorgeplant.
    in 2016 noch mit Motoplaner, in 2018 dann mit tyre.
    Die Wegpunkte ordentlich gesetzt, so dass die Route KEINE andere Wahl hatte als da zu laufen wo ich wollte. Dann in Tyre die maximalen Wegpunkte für tomtom (48) auffüllen lassen und die Route verlief EXAKT da wo ich sie haben wollte. Wenn natürlich in der zwischenzeit eine Baustelle vor Ort eingerichtet wurde, woher soll das Navi davon kenntnis haben?!

    Also Umleitung (Deviation) folgen und mal einen oder zwei Wegpunkte überspringen... dann hat mich mein Uralt Rider immer wieder dahin geführt wo ich hin wollte.

    Ich schließ' mich Achim an.
    Das Navi ist nicht das was Probleme macht. In den meisten Fällen sitzt der Fehler vorm Bildschirm
  • Und ich schließe mich euch beiden an!
    Ich mache so eine Routenplanung 1-2 mal im Jahr und es braucht mir einfach immer viel zu viel Zeit das einigermaßen hinzubekommen.

    Und dann habe ich halt trotzdem noch Fehler drin. Liegt sicher an mir daran habe ich keinen Zweifel aber ich tue mich damit offenbar etwas schwerer als andere.

    Allerdings bin ich auch schon öfter mit anderen Leuten in der Gruppe gefahren wo andere mit vorgeplanten Routen voraus gefahren sind und ähnliche Probleme hatten.

    Viele Grüße

    Christian
  • Und dem Tourguide treibts die Schweißperlen auf die Stirn. :lollol:

    gruss holm
    Meine Ost-Motorräder: Simson KR50,S51, Berliner Roller, Jawa175, MZ ES250, TS250/1, ETZ250+251
    Meine ehemaligen BMW: R65, K75, K100LT LIMITED EDITION, R1100GS, K1200RS
    Meine jetzige: K1100LT SPEZIAL EDITION-( RS-Räder,Wilbers komplett,, Bagster-Sitzbank)