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Es gibt kaum noch Gründe für Motorrad-Navis

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  • Jaaa, das ist bei uns männliche Erdenbewohner so:

    Männer lesen keine Betriebsanleitung, Männer arbeiten nach try and error!
    Sonst kann man sich im nachhinein ja auch nicht über das verfi....te Drecksnavi aufregen! :mrgreen:
    Ich bin nicht stur, ich bin nur Meinungsstabil!

    Wer hinter meinem Rücken tuschelt befindet sich in guter Position mich am Allerwertesten zu lecken! :neener:


    Es muss nicht immer alles Sinn machen, manchmal reicht's aus wenn's Spass macht!

    Bis neulich, Christian!
  • Hallo Leute,

    Danke Ihr macht mir Mut. Nach so einigen Beiträgen von offensichtlich „Profis“ dachte ich schon das ich der einzige bin dem das passiert. :)

    Jetzt kann ich wieder schlafen.

    Viele Grüße

    Christian
  • So, jetzt geb ich auch mal meinen Senf dazu (dafür ist ein Forum ja da! :D )

    Also, grundsätzlich glaube ich ja, dass bis auf Ausendienstmitarbeiter eigentlich kaum einer ein Navi wirklich braucht!
    Für den täglichen Weg zur Arbeit - der bei den Meisten sowieso immer der gleiche ist - braucht das kein Mensch.
    Wenn ich dann mit der LT unterwegs bin, dann ist mir das sowieso Wurst, wo ich gerade bin. Irgendwann am Nachmittag drück ich dann halt auf "Nach Hause" und siehe da, man findet Strässchen, die man nie im Leben gefunden hätte.

    Anders sieht das natürlich aus, wenn ich als Tourguide unterwegs bin. Da plane ich die Touren schon sehr exakt am PC, schon allein wegen der Gesamtreisezeit, den Teilstücken und den Raststellen! (Tankstellen sind einem LT'ler ja fast egal ;) ) Ich gehöre halt noch zur Generation "MapSource"! Damit kann ich die Streckenführung so legen wie ICH sie will - und wenn die Wegpunkte sinnvoll setze (was ich nach gut 10 Jahren glaube auch beherrsche) wird die Tour beim überspielen auf's Navi auch nicht zerschossen! Leider - und da gebe ich allen Kritikern recht - hat Garmin mit "BaseCamp" eine Verschlimmbesserung der Software auf den Markt gebracht.
    Sei's drum, ich benutz mein 660er solange das noch seinen Dienst verrichtet, wohl wissend, dass irgendwann auch dafür das letzte Stündlein geschlagen hat. Und dann werde ich sehen, ob die Entwickler von Handy oder Tablet noch mehr Gimmicks in ihre Wunderwerke integrieren, und dass man vielleicht nur noch mit IT-Studium zuverlässig eine "Runde um den Block" fahren kann.
    Und wenn alles nichts mehr hilft, dann wird es vielleicht mal wieder total hipp, nach Wegweisern zu fahren!! :D

    In diesem Sinn hoffe ich, dass das Thema weiterhin mit einem lachenden Auge diskutiert wird!
    Gruß Andreas , N48 39.929 E9 41.602
    LT-Wiki: wiki.bmw-bike-forum.info/index.php/K1200LT
    GP-AB-24, Darkgraphit-metallic, erst XS400, dann XJ650, jetzt endlich LT (Zumo 660, Autocom, Kenwood 3201, Umno-Tech)
  • Christian Paul schrieb:

    Und ich schließe mich euch beiden an!
    Ich mache so eine Routenplanung 1-2 mal im Jahr und es braucht mir einfach immer viel zu viel Zeit das einigermaßen hinzubekommen.

    Und dann habe ich halt trotzdem noch Fehler drin. Liegt sicher an mir daran habe ich keinen Zweifel aber ich tue mich damit offenbar etwas schwerer als andere.

    Allerdings bin ich auch schon öfter mit anderen Leuten in der Gruppe gefahren wo andere mit vorgeplanten Routen voraus gefahren sind und ähnliche Probleme hatten.

    Viele Grüße

    Christian
    und was glaubst du wie viele Stunden da drauf gehen? ;)

    Wie oft ich jeden einzelnen punkt überprüfe, damit er nicht zufällig auf der anderen straßenseite sitzt und das navi komische sachen macht?!

    da gehen von der ersten planung der route bis sie am ende "fertig" ist schon bestimmt mal 1,5-2 std im schnitt drauf. und das obwohl die "schnell zusammen geklickt" sind.

    wenn du dann aber so wie ich eine fireblade 900rr dabei hast (mit einer reichweite von 190km pro tankfüllung) und ich dann von meiner rt (400km pro füllung dann leuchtets auf) ausgehe wirds doof ;)

    Das sind dann halt alles sachen die dabei zu berücksichtigen sind.
    Braucht keiner glauben, dass so eine Routenplanung mal in 10 Minuten gemacht ist.
    Vielleicht für eine Solotour am Wochenende durch den taunus, Westerwald, Vogelsberg (oder vergleichbar)
    Aber halt nicht für Touren in einer Gruppe und das vielleicht auf Straßen die man nicht kennt.
  • Ich habe bei den letzten Touren mehrere Nachmittage drangesessen und dann war es immer noch nicht wirklich zufriedenstellend. Wie gesagt liegt sicher an mir.

    Deshalb lasse ich das künftig. Aber um ehrlich zu sein 2-3 Stunden ist eigentlich auch schon zu viel Zeit investiert. ( Für mich persönlich zumindest) Da schraube ich lieber oder Fahre
  • Eigentlich ist ja schon Alles gesagt, nur noch nicht von Allen:

    Christian Paul schrieb:

    Aber um ehrlich zu sein 2-3 Stunden ist eigentlich auch schon zu viel Zeit investiert.
    Jeder so wie er will.
    Ich plane nun schon seit ca 25Jahre (erst mit Karte aus Papier und Waschzettel, seit 2007 mit PC u Navi) meine zukünftigen Touren immer in der dunklen Jahreszeit und verbringe in Vorfreude auf das jeweils kommende Jahr und die anstehenden Touren viele Stunden damit. Weil`s Spaß macht.
    Schau mir die Planung in Goo... Earth an um die Topographie mitzuberücksichtigen.
    Bei dem Abfahren der Routen muß man auch etwas antizipieren und vermeidet damit Gruppenchaos.
    Bei Motorradtouren verfährt man sich nicht, sondern lernt nur neue meist schöne Strassenzüge kennen.
    Grundsatz:
    Aus vielen Diskussionen habe ich den Eindruck gewonnen das mit dem Einschalten des Navi das eigene Hirn ausgeschaltet wird.
    Mit Gruß von der Siegmündung

    Manfred
  • Manfred_SU schrieb:

    Jeder so wie er will.
    Genau, deshalb habe ich extra hinter den von dir Zitierten Satz:

    Christian Paul schrieb:

    ( Für mich persönlich zumindest)
    geschrieben weil es natürlich jeder so machen soll wie er will. Ich Persönlich habe da einfach nicht die Zeit und Ruhe mich Stundenlang mit der Planung von Touren für das nächste Jahr auseinanderzusetzen. Bin im Außendienst und ca. 130 Arbeitstage im Jahr Unterwegs. Wenn ich dann an den wenigen Wochenenden am Computer verbringe habe ich bald ganz viel Zeit für so was.


    Manfred_SU schrieb:

    Aus vielen Diskussionen habe ich den Eindruck gewonnen das mit dem Einschalten des Navi das eigene Hirn ausgeschaltet wird.

    Das wird ja immer wieder gesagt, auch das Argument das man nicht mehr weiß wo man ist weil man sich auf das Navi verlässt. Diese Meinung teile ich Persönlich nicht. Gerade wenn man Touren plant ist doch zweitrangig ob man das mit Papierkarten oder Elektronisch macht.

    Grundsätzlich finde ich diesen Thread aber ziemlich gut. Selten das ein Thema so tief und vor allem weitgehend sachlich diskutiert wird und Interessant wie viele Unterschiedliche Meinungen es dazu gibt. Das ist Forum!

    Viele Grüße

    Christian
  • Es gibt bestimmt mehr als genügend Gründe für (Motorrad) Navis und gegen I-Phone :coolesau:

    Erstens, jeder wie er will

    Zweitens, was nützt mir das Navi wenn ich unterwegs nicht weis wo ich bin...................

    Drittens, scheiden sich die Geister, darum sehe "erstens"

    p.s. ne Landkarte im Gepäck hat noch nie geschadet, egal ob "pro / contra" ;)
    Gruß

    Sandy
  • Moin Sandy,

    ninapastis schrieb:

    p.s. ne Landkarte im Gepäck hat noch nie geschadet, egal ob "pro / contra"
    im Prinzip gebe ich dir Recht! Aaaber: Neben meinem ollen Tomtom habe ich eh immer noch ein Smarty in der Tasche, das mir bei einem Ausfall des Tomtoms (bislang noch nicht passiert) auch offline oder einem fußläufigen Abstecher auf einer Motorradtour per GPS auf OSMand-Kartendarstellung sehr genau zeigen kann, wo ich bin. Und das (zumindest in Westeuropa) mit einer Detailauflösung und Aktualität, die man selbst in den besten Wanderkarten nicht findet.

    Ich habe in der Prä-Navi-Zeit meine 1:200k Generalkarten heiß und innig geliebt und viele schöne Touren als Chinesenrallyes daraus erarbeitet. Aber dann seit ca. 10 Jahren effektiv nicht mehr reingeschaut. Irgendwann habe ich dann schlicht vergessen, sie für die Tour einzupacken. Und dabei ist es geblieben.

    Wenn es sich bei mir allerdings irgendwann mal mit einem matsch- und weitwurfgeeigneten Outdoor-Smarty zu einem allumfassenden Einzelgerät entwickeln sollte, werde ich wohl wieder irgendwas als Kartenbackup mitnehmen. Ob das dann aber was Papiernes sein wird, wage ich zu bezweifeln. Eher was abgelegtes, nur milde wasserfestes, ausgeschaltetes Elektronisches in der Jackentasche oder im Koffer - mit kleinerem 3d-Formfaktor als und ähnlichem Gewicht wie selbst nur ein einzelnes Generalkartenblatt.

    Die Zeiten ändern sich halt ...

    Tschüssi,
    Petra
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