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Kardanwelle Paralever

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  • Kardanwelle Paralever

    Hallo zusammen,
    ich habe eine Frage an die Kardanspezialisten: Gemäß des Bildes im Technikteil 33_Einbaulagekardanwelle_4Vmodelle.pdf ist auf die genaue Ausrichtung der beiden Gelenkaugen zu achten.
    Das werde ich gerne beachten. Ich verstehe aber den Grund nicht: :confused:
    Da jedes der beiden Kreuzgelenke eine Bewegung der Welle unabhängig von der jeweiligen Stellung des anderen Kreuzgelenkes erlaubt, könnte die Ausrichtung der Gelenkaugen unwichtig sein - also deren Ausrichtung auf einer Ebene nicht erforderlich sein. Auch bei Kraftübertragung sollte nach meinem Verständnis keine Verspannung zwischen den beiden Kreuzgelenken entstehen. Die empfohlene korrekte Ausrichtung soll ja wohl die Belastung der Kreuzgelenke möglichst niedrig halten, also die Antriebskraftübertragung nicht noch zusätzlich durch eine Verspannung der Welle verstärken.
    Verspannen sich die Kreuzgelenke untereinander doch?
    Oder gibt es einen physikalischen Effekt bei einer Kraftübertragung durch eine drehende Welle, den ich nicht erkenne?
    Oder ist es ulkigerweise nur eine Frage des Glaubens wie manchmal beim zu verwendenden Öl?
    Danke im voraus für Eure Antworten und
    die Linke zum Gruß
    (-;D ... (D = Helm!)
  • Bei einem Kreuzgelenk wird aus einer gleichförmigen Bewegung eine ungleichförmige,
    der Effekt ist umso stärker je größer der Knickwinkel des Gelenks ist.

    Hat man zwei hintereinander geschaltete Kreuzgelenke (wie beim Paralever) kann sich je nach Position der Gelenke zueinander
    die ungleichförmige Drehung verdoppeln oder aber gegenseitig aufheben.

    Der Ergebnis einer falschen Kombination wäre ein auf Dauer überlastetes Gelenk!


    Siehe hier gleich auf der ersten Seite:


    Grüße Max
    Venceremos! :thumpup: :thumpup: :thumpup: :thumpup:

    drei ... sind Spaß genug
    Mae West: Eine Kurve ist die lieblichste Entfernung zwischen zwei Punkten
  • Rainer_SU schrieb:

    Bau es ein wie du willst und schau dann,was passiert.
    Das ist nun nicht gerade eine Beantwortung meiner Frage, gell. :banghead: Ist ja gut möglich, daß ich etwas nicht kapiere. Drum gibt es ja das Forum, damit man sich untereinander helfen kann. So nebenbei: Ich denke, hier schon erheblich banalere Fragen gesehen zu haben und im allgemeinen wird allen trotzdem geholfen. Also wenn Du, Rainer, meinst, etwas besser zu wissen, dann behandele die anderen bitte so, wie Du wünscht, daß man Deine Fragen beantwortet. Ich bin mir sicher, daß es viele Gebiete gibt, auf denen Du, wie auch wir alle, keine Ahnung hast und Dich freust, wenn Dir geholfen wird. Läßt Du Dir beim Arzt/Anwalt/ITler oder sonst wem sagen: Machen Sie wie Sie wollen, Sie werden dann schon sehen!? :trost:
    (-;D ... (D = Helm!)
  • Habedere,

    ich kann mich noch ganz dunkel an die Abhandlung eines Forumisti über den richtigen Zusammenbau der Welle erinnern.

    Es war, glaube ich, @erbsensuppe, der das gut, verständlich und anschaulich (naja, Lehrer (wenn nicht der, wer dann)) beschrieben hat.
    Servus
    Peter

    Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch, man muss ihn nicht alle sechs Monate daran erinnern.
    Dabei seit Mmmmh ? Wurscht, Hauptsache gerne dabei !
  • Und nach dem Zusammenbau sollte man auch den Knickwinkel des EA-Gelenks mal etwas Aufmerksamkeit schenken,
    da es a) auf falsch eingestelltes Federbein zum Gewicht und b) auch auf ein ausgelutschtes Federbein hindeuten kann!

    p.s. Auch ne falsch eingestellte "einstellbare Paraleverstreber" (Bodenfreiheit) steht dem (siehe Knickwinkel) entgegen.

    Je Größer der Knickwinkel, je größer der Verschleiß, je früher das Kaputt!
    Gruß

    Sandy
  • @Sandy
    ...ich glaube dass das bei einem korrekt ausgerichtetem Paralever keine Rolle spielen darf, da die maximalen Knickwinkel durch die möglichen Arbeitswege (Zug- und Druckwege) zugelassener Original- bzw. Zubehörfederbeine begrenzt werden. :idea:
    Schönen Gruß, RainerF

    - Wenn man es kann, ist es keine Kunst; wenn man es nicht kann, ist es erst recht keine -
    (Karl Valentin)
  • RainerF schrieb:

    @Sandy
    ...ich glaube dass das bei einem korrekt ausgerichtetem Paralever keine Rolle spielen darf, da die maximalen Knickwinkel durch die möglichen Arbeitswege (Zug- und Druckwege) zugelassener Original- bzw. Zubehörfederbeine begrenzt werden. :idea:
    Ne , genau das ist in meinen Augen der Irrglaube.................................

    Wenn Du mal eine Gelenkwelle in den "Fingern" hast arbeiten lassen, wirst Du festgestellt haben, das mit zunahme des Knickwinkelradius des Gelenks sich der Wiederstand, also Kraft um zu drehen, erhöht ;)

    Genau diese Krafterhöhung, bei Zunahme des Knickwinkels, fördert den Verschleiß und "frühzeitige" Zerstörung!

    Ps: Schau dir mal auf Treffen so manchen Knickwinkel des EA beim Losfahren an
    Gruß

    Sandy
  • ...dh Leichtgewichte sollten tunlichst nicht für mehr Handlichkeit bzw. Druck aufs Vorderrad die maximale Feder-Vorspannung wählen, um länger Freude an ihrem Paralever zu haben. (btw: oben schrieb ich von BMW-gefälligen Federbeinlängen)
    Schönen Gruß, RainerF

    - Wenn man es kann, ist es keine Kunst; wenn man es nicht kann, ist es erst recht keine -
    (Karl Valentin)
  • RainerF schrieb:

    ...dh Leichtgewichte sollten tunlichst nicht für mehr Handlichkeit bzw. Druck aufs Vorderrad die maximale Feder-Vorspannung wählen, um länger Freude an ihrem Paralever zu haben. (btw: oben schrieb ich von BMW-gefälligen Federbeinlängen)
    Sorry Rainer, aber.......................

    Der Knickwinkel hat zwar mit der <federbeinlänge zu tun, ber genauso mit der >Federrate und im Fahrbetrieb mit der Vorspannung und auch mit der "Dämpfung" !

    Ok, das ist meine Theorie, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat!

    Aber ich glaub, auch durch Erfahrung, darann
    Gruß

    Sandy