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Kompressorenkunde; Erfahrungen, Kaufberatung

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  • Kompressorenkunde; Erfahrungen, Kaufberatung

    Hallo zusammen.

    Ölivia1.3.1 kommt immer näher .....


    Für die aufgehübschten Teile des Gespanns stand mir eine Sandstrahle, offen, bzw. eine Strahlkabine zur Verfügung. Der Kompressor war vom Schrauberbudenvermieter, ein Riesenotto, aus einer insolventen Lackiererei. Leider aus den 70ern, dh Schallschutz war nicht gegeben. Mecker von der Vermieterin, zu laut .....

    Also selbst was anschaffen. Strahlen selbst kann ich in der Firma; ergo nur Kabine aufladen, Strahlequipment, Sand und Glasperlen mitnehmen, aufbauen; Zeugs kann auch verschlossen werden (Staplerhalle).

    Da steht aber nur ein Hobbykompressor, Einhell unter 100 € EK. Einen Scheppach-Einzylinder hab ich in der Bude, der schafft aber weder zum Strahlen noch zum Lacken die benötigte Abgabe-Literleistung.

    Hab mir mal Gedanken gemacht:

    1.: METABO Mega 550-90 11 bar, 1 Zyl., Lichtstrom, 395 ltr. Lieferleistung, den gibt's wohl auch mit Drehstrom, dann nur 360 ltr. Ll., ca 1.000,00 €
    2.: Aerotec 600-90 Techline, 10 bar, 2 Zyl., Kraftstrom, 375 ltr. Ll., ca 757,38 €
    3. Aerotec, 820-90 PRO 90, 10 bar, 2 Zyl., Kraftstrom, 580 ltr. Ll., 1.260,00 €

    Kraftstrom liegt da hinten momentan keiner, kennt je,and einen Kopressor mit Lichtstrom, der um 400 Ltr. Luftleistung abgibt ??? Bitte, NICHT auf Ansaugleistung sehen, die liegt immer ca 1/3 höher ....


    Hat jemand Erfahrung mit Lackieren/Sandstrahlen, und welche Kompressoren kommen bei euch zum Einsatz ? Kann ja sein, das ein kleinerer (günstigerer) auch reichen würde.
  • Miet dir bei Bedarf bei einem Baumaschinenverleih so einen Schallgedämpften Kompressor den du an deiner PKW Anhängerkupplung ranhängen kannst . Ist nicht überaus teuer den einen Tag zu mieten , steht bei Nichtgebrauch nicht im Weg rum und verursacht keine Unterhaltskosten . Ein Adapter für die üblichen Geko - Anschlüsse ist schnell besorgt bzw. gebastelt . Ich vermute mal den brauchst nicht alle Tage , also warum dann für teuer Geld anschaffen ?

    Aber Vorsicht : Die Dinger werden in der Regel mit Diesel betrieben , nicht daß du in einer Feinstaubzone strahlen willst :mrgreen:

    Meint Walter von dr Oschdalb
  • Leider falsch, Bernd.


    Stk. Motorradfelge 90 €, je Motordeckel 40 €, Rahmen 120 €, = 420 €; (Der Strahlist ist teurer als mein Lacker :?. )

    Getriebegehäuse, EA-Hälften, Ölwanne, WaPu-Gehäuse, Zwischenflansch, Schwinge, Haupt/Seitenständer, Gabelbrücken, Standrohre, Aufbockhilfe, Krümmer, Tank, und Kleinteile ???

    Und dabei bleibt es ja nicht; die Stahlteile werde ich danach selbst mit 2K-Epoxy mattschwärzen, nur das Aluzeugs geht zum Pulveristen.

    Und; die 100er 2V von Johannes steht schon in Lauerstellung, und die 16V von Carola könnte auch was frisches vertragen. Und ie R850RT von Julchen ist immer noch grün/weiss :) ; und die 12er Bandit von Carola hat auch Rahmenrost <X


    Ich bin weder Schwabe, Schotte oder Stadler; aber ich kann rechnen :D Auf lange Sicht lohnt das. Und ICH weiss, wo NICHT gestrahlt werden soll (Lager, Dichtflächen, Simmerringsitze uswusf), und brauche mich nachher nur über mich selbst ärgern.



    PS: Die Lichtstromfrage entfällt, da hat es seit soeben wieder einen reaktivierten Kraftstromanschluss, war für die Ladegeräte der E-Stapler :thumbsup:





    Es bleibt die Frage nach der mindestens benötigten Abgabeliterleistung ??? Das Netz sieht das sehr differenziert; Lacken geht so ab 250 ltr los( je nach Düsendurchmesser auch mehr; zb für Hammerschlaglack reicht keine übliche 1,5er Düse, brauchste mind. 3,0 - 3,5er Düsen, und dann sind 250 ltr zu wenig), zu Sandstrahlen findet man wenig, hier sollen wohl mind. 350 ltr nötig sein ? Hat jemand Erfahrung ??

    Beim Sandstrahlen ist es unproblematisch, wenn der Kessel nix mehr liefert; beim Lacken ist das echt kagge.
  • Welchen Druck benötigst du denn bei 400 Liter Abgabeluft?

    Ich beschäftige mich auch gerade mit Kompressoren, da ich für meine Arbeiten eine Abgabemenge von 270 Liter genötige, allerdings bei 4,5 Bar. Habe 2 Einzylinder Kompressoren (a 140 L bei 8 Bar) und will diese parallel schalten. Durch Vergrößerung der Auslassöffnung bekomme ich die Menge hin, auf welchen Wert der Druck abfällt, werde ich dann sehen.

    Gruß
    Achim
  • Ich kann die Aussage von Carsten nur untermauern. Die Flüsterkompressoren sind spitze und man kann sich in einer Garage beim Beschrauben sogar noch normal unterhalten. Nimm lieber einen eine Idee größer und Du hast Deine Freude dran.
    Falls mein Brüllkompressor ( 98 DB ) mal die Grätsche macht, kommt auch so ein Superteil von Welldinger her.
  • Mein Stenhøj hat 650 l Ansaugleistung und einen 120 l Kessel, dazu eine geräumige Strahlkabine (Injektor) mit 1200 x 600 Fläche.
    Der Kompressor ist beim strahlen von größeren Teilen gut ausgelastet und läuft fast ständig mit. Weniger Ansaugleistung dürfte es jedenfalls nicht sein
    Ich denke deshalb darüber nach, die Kabine auf Druckstrahlen umzubauen, da es 1. effektiver ist und 2. mit weniger Luft auskommt.
    Gruß, Tommy

    Ich bin kein Biker und fahre kein Moped!
  • Moin,
    ich habe mir letztes Jahr einen Kompressor von Schneider gekauft-->Schneider UNM-410-10-50. Bin sehr zufrieden damit. Sandstrahlen habe ich noch nicht probiert, aber Schleifhexe oder Rostklopfer gehen ohne Probleme, der Schlagschrauber auch, selbst mit 25m Schlauchverlängerung.

    Gruß, Michael
  • Achim_BOT wrote:

    Ich beschäftige mich auch gerade mit Kompressoren, da ich für meine Arbeiten eine Abgabemenge von 270 Liter genötige, allerdings bei 4,5 Bar. Habe 2 Einzylinder Kompressoren (a 140 L bei 8 Bar) und will diese parallel schalten. Durch Vergrößerung der Auslassöffnung bekomme ich die Menge hin, auf welchen Wert der Druck abfällt, werde ich dann sehen.
    Deine 4.5 sind relativ zum Umgebungsdruck, also 5.5 bar absolut.

    Damit ist grob gepeilt das Volumen auf 1/5.5 geschrumpft (Erwärmung vernachlässigt)
    .Für 270 Liter abgegeben musst du also 270*5.5 = knapp 1500 Liter ansaugen.
    mfg Klaus

    Franken sind garstig.
    Sie können es halt nur nicht so zeigen...
  • mfgkw wrote:

    Für 270 Liter abgegeben musst du also 270*5.5 = knapp 1500 Liter ansaugen.
    Ömm, mal 'ne Frage von einem in der Hinsicht Unerfahrenen: wird die Literleistung der Kompressoren nicht immer bei Normbedingungen, also 1,013 bar (abs.) und 15°C angegeben?
    Chris
    K 100 RT Bj. '89
    R 80 RT Bj. '89 (IBA 38577)
    in Pflege: F 650 ST
    früher gefahren: MZ TS 250; R 60/5; R 100 S; K 100 RT
  • Das war doch nur mal überschlagen.

    Du darfst es aber gerne mit 1.013 statt 1 nochmal machen :)
    mfg Klaus

    Franken sind garstig.
    Sie können es halt nur nicht so zeigen...
  • Kauf nix unter 400 Liter mit einem 90L Kessöl.
    Wenn du einen Kaeser nimmst, dann brauchst du auch nur einmal kaufen. Der hält.
    Kraftstrom ist unausweichlich, bei der geforderten Dauerleistung.
    Lichtstrom wird nach ein paar Minuten Dauerlauf die Sicherung bemühen...
    Grüße vom Andy,

    BMW Back Ma´s Wieda :thumbsup:
  • Ich habs jetzt nicht nachgerechnet, aber aus Erfahrung behaupt ich jetzt mal so ausm Bauch raus:
    Mit Düsen Ø unter 8mm kommste nicht vorran, und wenn du nicht alle Woche ne neue Düse einbauen willst ... die verschleissen und werden grösser ... kann die schon mal 12-15mm werden. Und das mit einer Abgabeleistung unter 800l/min zu versuchen wird "langweilig".
    Ich spiel schon länger mit dem Gedanken, wieder mit dem Strahlen anzufangen. Dann wirds aber ein Kompressor sicher nicht unter 1200l/min Ansaugleistung, und gerne KEIN Kolbenkompressor ..... und das gibts nicht für kleines Geld ... leider.
    Achja, mit einem 16A Stecker kommen die dann auch nicht mehr aus.
    Grüsse ausm Fränggischen
    vom
    Traktor

    Mitglied seit Anfang an
    "Wenn du glaubst alles unter Kontrolle zu haben fährst du zu langsam"

    Frankentreffen 2019 steigt vom 13. - 15. September, wie immer in Colmberg
  • Ich habs getan.


    Aerotec 780-90 PRO, Kraftstrom, 2 Kolben, Ölgeschmiert, 4 KW Motor, max. 1200 rpm, Keilriemen, mit integr. Druckregler, saugt 780 ltr, Abgabe 520 ltr., 16A, 90 ltr. Kessel, Kesseldruck mit zus. Arbeitsdruckmanometer, geprüft nach Richtlinie 2014/29/EU o.2009/105/EG, da nur 90 ltr. Tank keine spätere Prüfung notwendig.

    EIGENTLICH hätte der 600er wahrscheinlich ausgereicht. EK-Differenz aber "nur" 200,00 €, also habe ich mich, nach langem Ringen mit mir selbst, meinem Bankkonto und eurer Beratung doch für den stärkeren entschieden.

    Die Kraftstromversorgung ist gewährleistet, zwar nur 16A, aber das soll/muss halt reichen.


    Jetzt suche ich noch einen Wasser/Ölabscheider wegen Lacken; in dem ganzen Indformationswust steht aber NIX davon, welche Kupplungsgröße da dran ist, da steht nur Eurokupplung.