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SynX bei Louises Flohmarkt in HH

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  • Gleiche Anzeigewerte bei einem statischen Unterdruck anzuzeigen ist zwar toll, aber nicht zielführend, da bei einen saugmotor immer Änderungen im Unterdruck sind - sprich: die analogen Uhren „zappeln“! Dieses zappeln lässt sich an jeder Uhr einzeln dämpfen aber genau ist halt etwas anderes.

    Hier im Forum haben wir einige Schritte nach vorne gemacht: U-DIAG und profSynch heißen die. Hier haben wir die Möglichkeit die „ Unterdrucksäulen“ anzuschauen, aber auch den Unterdruckverlauf!!!
    An letzterem lassen sich sogar „lahme“ Ventilfedern -> „prellende Ventile“ interpretieren.

    Nutzt mal ruhig weiter die Zappeluhren - das stört mich nicht - aber belächelt nicht die, die es „besser“ wollen.

    Wenn ich ein Steak haben kann gebe ich mich mit Tofu nicht zufrieden.
    ... meint Stefan_SLE

    Achtung: Bis auf weiteres bin ich außer Betrieb:

    Mein "Dumme-Leute-Filter" braucht eine Reinigung und die "Ist-mir-egal-Batterien" sind alle.


  • Das interessiert mich jetzt schon. Das "Zappeln" kommt von dem nicht immer gleichmäßig anliegendem Unterdruck - und der wird durch die Digitaltechnik wie beseitigt ?
    Entweder ich mache das mechanisch - das ist dann auch nicht besser als die analogen, oder digital in dem ich die Messwerte mittle. Dann kommt es auf die "Dämpfung" an,
    welche den Messwert beliebig verfälschen kann.
    Ich würde sagen mit offenen Messuhrventilen kann man ebenfalls ablesen ob ein Zylinder ein Problem hat - wenn er z.B. mehr zittert. Aber das sind Erfahrungssachen.

    Aber diese Geräte haben natürlich ihre Berechtigung nur würde ich nicht generell sagen das die analogen sch..ße sind. Wie schon geschrieben Oldschool halt aber
    für mich gut genug. Wäre interessant die mal im direkten Vergleich zu testen 8)

    Und Vergleichen würde ich das eher mit T Bonesteak oder Ribeye :D: :D: :D:

    Tofu <X <X <X :kopfschuettel:
    Der alte Robert, recht hatte er !
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)

    Gruß Vulfric der Bärtige, oder einfach der Ritter von der Alb :D
  • Die „Dämpfung“ ist elektronisch für jeden „Kanal“ gleich geregelt.
    Diese gleichmäßige Dämpfung kannst du von Hand schlicht nicht einstellen - damit ist das interpretieren des „zappelns“ eher im Bereich des Glaubens angesiedelt.
    Der Unterdruckverlauf wird Dir bei den von mir genannten Geräten ähnlich einer EKG-Kurve angezeigt...
    ... meint Stefan_SLE

    Achtung: Bis auf weiteres bin ich außer Betrieb:

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  • Nur mal so zum Verständniss, was man mit dem UDIG III darstellen kann
    2018-08-08-15-58.jpg
    und ergänzend dazu ein Interpretierungshilfe
    Interpretation-der-Druckverlaufsanzeige-mit-dem-Synchrontester-synX_02.pdf

    Ob das die "Zappeluhren" bieten wage ich zu bezweifeln.
    Aber jeder so wie er meint.
    Mit Gruß von der Siegmündung

    Manfred
  • Ich denke mal, das der Unterschied von "Zappeluhren" zu Udiag und Vergleichbaren, genau so groß ist
    wie analogen Spannungsmessern (die mit Skala und Zeiger) und Digitalen (Messwert bis hinters Komma) :coolesau:

    Das Bessere ist des Guten Feind!

    Nur,
    wenn ich mit Analog nix auf die Reihe bekomme, dann hilft meiner beschränkten Begabung auch kein Digital!

    Wenn jemand mit Zappeluhren umgehen kann, sprich die "Zeigerdämpfung im Griff hat, nicht "viel dämpfen hilft viel",
    sondern auch das "Zappeln" über die Dämpfung minimieren kann, ohne die Ansprechung/Anzeigung "weg zu dämpfen",
    erst dann kann man mit "Uhren" ein brauchbares Ergebnis erzielen!

    Bei Standgassynen ist dies keine sooo große Kunst, die beginnt erst bei den Drosselklappen :mrgreen:

    Aber auch da kann man mit Zappeluhren, wenn das handwerkliche Geschick stimmt,
    das Verständnis für Zappeluhren vorhanden ist, "brauchbare" Ergebnisse erzielen!
    Vor allen Dingen sollte man zum Abgleich der Einstellung und Genauigkeit der "Uhren", auch mal die
    Anschlussschläuche (Unterdruck) gegeneinander tauschen!
    Also 1 auf 4, 4 auf 1, 2 auf 3 und 3 auf 2, usw.
    Somit bekommt man auch ein Gefühl ob die Uhren "synchron" zu sich selbst sind und auch Anzeigen!

    Ein nicht zu verkennender Vorteil des U-Diag ist aber, das man Fehlerspeicher auslesen kann und auch die
    Rückschlüsse über "Unterdruckverlauf und "Kurven", auf das Ventilspiel schließen kann :coolthumbup:

    Das können meine Zappeluhren nicht :cry:
    Gruß

    Sandy
  • Das wird mit den "analogen" schwierig. Das ist richtig. Aber die Frage ist was brauche ich davon ?
    Darf ich jetzt meine LT nicht mehr Anschmeißen weil ich die nur mit ner blöden analogen Zappelkiste eingestellt habe ?

    Es ist wie immer im Leben : Brauche ich eine Digitalspiegelreflexkamera EOS D1 oder reicht mein Handyfotoapperat ? Wie viele Funktionen hat die Spigelreflex ?
    Und welche benutze ich wirklich ? Will ich 250 oder 1500 € ausgeben ?

    Nochmals - für mich hat das gut funktioniert - Preis / Leistung mit 100€ stimmen m.E. - und die Karre läuft wie ne Nähmaschine. Was will man mehr :D

    Im Grunde sind das alles Glaubensfragen - so und damit soll es auch gut sein.

    PS:
    Mein Ausbilder (immerhin ein Ing der Elektrotechnik) hat übrigens immer gesagt : "Das ist Elektronik. Das ist Teufelswerk. Das kann garnicht funktionieren..." :rolling: :rolling: :rolling:
    Der alte Robert, recht hatte er !
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)

    Gruß Vulfric der Bärtige, oder einfach der Ritter von der Alb :D
  • Wie gleich sind für dich "gleiche Anzeigen" in den Uhren mit ner Teilung von 0.1bar Schritten ?? In der Regel synchen wir bei etwa 550mbar über die Drosselklappen bis auf einen Unterschied von unter 3-4mbar - sofern die K das hergibt. Ab 10mbar Differenz ( wieviel ist das in analoger Zeigeranzeige? 1/8 Zeigerbreite ? ) läuft die K unsauber und bei 15mbar läuft sie nach Ansicht der digitalen Synchronisierer wie ein Sack Nüsse.

    Ich denke eher, dass die Zeiger so ne Art Hilfskompass sind, und ab da wird nach Ohr eingestellt. Das Gehör findet dann irgendwann, dass die Zeiger gleich anzeigen... :rolling:
    Schöne Grüsse, Ralf CH
  • Flagg wrote:

    [..]

    Hier im Forum haben wir einige Schritte nach vorne gemacht: U-DIAG und profSynch heißen die.
    [..]


    Bloß beides schon seit Ewigkeiten nicht mehr für Geld und gute Worte zu bekommen. Damals hatte ich das Geld dafür nicht übrig und ich auch nur ein Mopped, heute sieht es etwas anders aus.
    Grüße
    Alex
  • Ja, das ist schade, das es die Geräte nicht mehr neu zu erwerben gibt - leider macht mein profSynch zunehmend Schwierigkeiten beim andocken, bis die Hardware vom Läppi erkannt wird. Mittlerweile braucht es einige Versuche...

    Wenn ich in ein neues Gerät investieren wollte würde ich wieder sehr viel Wert auf die visualisierung auf einem gescheit großen Display legen
    ... meint Stefan_SLE

    Achtung: Bis auf weiteres bin ich außer Betrieb:

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  • Hi Mr. Ralf,

    Bei einem Zeigerskala von 270° und einem Zeigerradius von 30mm darfst Du Dir gerne selber ausrechnen was eine Zeigerbreite ausmacht. Und
    klar - kein Thema. Den Abgleich aber bitte 1x wöchentlich durchführen - damit das nicht zu weit weg driftet. Sollte man ins Wartungsbuch aufnehmen.
    Ein Zeigerinstrument zeigt übrigens jeden Wert an - ein Digitales ist da beschränkt :rolling: :rolling:

    Ich würde noch Spock hinzuziehen :
    "Mr. Spock. Bitte gleichen Sie sie Unterdruck Phalanx LT1100 ab"
    "Das ist bereits geschehen, Captain !"
    "Und wo liegen wir ?"
    "Der Unterdruck befindet sich innerhalb akzeptabler Toleranzen. Der Unterschied beträgt nicht mehr als 0.0004 Micropascal"
    "Wie haben sie das wieder geschafft ?"
    "Das einzig funktionierende Instrument das dafür zur Verfügung stand war Analog. Trotz dem Einsatz der alten Technik war aber in
    verbindung mit Logik das trotzdem machbar...."

    Glück und langes Leben !
    Der alte Robert, recht hatte er !
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)

    Gruß Vulfric der Bärtige, oder einfach der Ritter von der Alb :D
  • Aproppo weiß jemand was mit der Synchmaschine von Maru geworden ist? Ist das noch aktuell?

    Hat sich gerade angeboten diese Frage zu stellen, sorry.

    VG
    Schorsch :thumpup:
    LG Schorsch 8): :thumpup:

    Grüße aus Oberschwaben
  • Ziegelfan wrote:

    Wie war das eigentliche Thema noch mal?
    Digital kaufen.
    Bitte sehr. :D

    Kann ich nur empfehlen, auch wenn mans nicht glauben will (oder wie ich wollte), berichte ich gerne meinerseits:

    Die Uhren sind toll, wenn man supergut damit umgehen kann, die eventualitäten minimiert und meint: Besser gehts nicht mehr,
    dann stell mal mit SynX ein und die Hütte läuft tatsächlich noch einen Ticken geschmeidiger. Jawoll. :thumbsup:

    Der Höchste hat also wieder mal Recht. :thumpup:
    Und das ganze in einem Bruchteil der Zeit mit den Uhren...
    Grüße vom Andy,

    BMW Back Ma´s Wieda :thumbsup:
  • Hi Diesel - danke für den Beitrag. Leider konnte ich keine neuen Erkenntnisse daraus gewinnen. Hmmm - ich fasse es vielleicht nochmalk zusammen
    so das es klar wird (s. unten)

    Das Einstellen mit den Uhren hat bei mir übrigens max. 10 min gedauert. Die Werte waren dank der Grundeinstellung von Carsten wohl auch nicht so schlecht (Thanx nochmal)
    Was man da an Zeit sparen will - hmmm Aber jeder hat andere Prioritäten. Ich finde es geil rum zu schrauben, und daher ist es für mich keine Last
    ein bissle länger zu brauchen.

    Keine Frage ist : wenn man die Digis ( Normalpreis 499 ?) tatsächlich für n Hunni bekommen kann - zuschlagen !

    Fazit Analogmessuhren contra Digitalmessmethode


    - Analog kann man, gewisses "know-how" vorausgesetzt, und bei einer gewissen akzeptanz der ungenauigkeit bei einem sehr guten Preis Leistungsverhältnis nehmen.
    - Wer es Super genau möchte, wenig "know-how" hat, genug Kohle besitzt, und es Spuer Eilig hat, liegt mit Digital besser.


    Grundsatz : Hauptsache ist das man Synct weil es der Maschine generell gut tut !
    Der alte Robert, recht hatte er !
    "Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war." (Robert Bosch, 1918)

    Gruß Vulfric der Bärtige, oder einfach der Ritter von der Alb :D