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Kupplungsverschleiß

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    • Kupplungsverschleiß

      Hi,
      seit letztem Herbst hängt trotz Säubern immer wieder in der Abdeckung (Plastikschale) des Kupplungsgriffs etwas Öl, das dann auch später nach unten hin raustropft. Im Ölbehälter steigt der Spiegel leicht an. Ich habe schon etwas Öl mit der Spritze abgezogen. Wenn die Kupplungsbeläge langsam schwinden (75000 km, kein merkbares Schleifen der K. feststellbar.) soll der Ölstand im Behälter ansteigen - meine ich irgendwo hier gelesen zu haben -oder? ?( Kann es auch eine Undichtigkeit am/im Griffkolben sein?
      es grüßt herzlich Ludger aus der schönen Friedensstadt Osnabrück
    • Kupplung.Heizgriffe,Bremsscheiben bei 74500km. :?:
      Ja Ludger,ein verkehrter Ziegel geht ins Geld bei dieser Laufleistung. :ups:
      Wärste mal lieber beim richtigen Ziegel geblieben. :whistling:

      gruss holm
      Meine Ost-Motorräder: Simson KR50,S51, Berliner Roller, Jawa175, MZ ES250, TS250/1, ETZ250+251
      Meine ehemaligen BMW: R65, K75, K100LT LIMITED EDITION, R1100GS, K1200RS
      Meine jetzige: K1100LT SPEZIAL EDITION-( RS-Räder,Wilbers komplett,, Bagster-Sitzbank)
    • Ich würde meinen, wenn die Kupplung verschleisst, sollte der Flüssigkeitsstand sinken. Dünkt mich unlogisch andersrum. Vielleicht erklärt der Ölverlust auch den defekten Heizgriff...
      Dominik ZH

      K1300GT (ZW03566, 8.09) / K1100R (ex RS) (0199457, 4.94) / K100RS 16V (0203406, 4.91)
    • . . . ohne die Technik der 1300er GT im Detail zu kennen:

      die Hydraulikflüssigkeit kann sich nicht vermehren. Der Pegel im Vorratsbehälter sinkt mit wachsendem Kupplungsverschleiß, weil das Volumen auf der Druckseite des Nehmerkolbens größer wird (spielfreie Kupplung - selbsttätiger Verschleiß-Ausgleich).
      Vorstellbar ist, dass nach jeder Kupplungsbetätigung Getriebeöl in die Kupplungshydraulik gedrückt wird - Ursache: defekte Dichtung im Bereich der Druckstange.
    • derfla schrieb:

      . . . ohne die Technik der 1300er GT im Detail zu kennen:

      die Hydraulikflüssigkeit kann sich nicht vermehren. Der Pegel im Vorratsbehälter sinkt mit wachsendem Kupplungsverschleiß, weil das Volumen auf der Druckseite des Nehmerkolbens größer wird (spielfreie Kupplung - selbsttätiger Verschleiß-Ausgleich).
      Vorstellbar ist, dass nach jeder Kupplungsbetätigung Getriebeöl in die Kupplungshydraulik gedrückt wird - Ursache: defekte Dichtung im Bereich der Druckstange.

      Hallo,

      ich denk Du meinst Motoröl?

      Die 12er und 13er mit dem stehenden Motor haben doch kein extra Getriebeöl mehr.

      Wobei ich aber bei einer defekten Dichtung, aufgrund der vorherschenden Schwerkraft, eher an eine umgekehrte Bewegung des Füllstands glauben würde!

      Ausser die Motorentlüftung hat auch eine Macke und es ist überdurck im Kurbelgehäuse.
      Gruß

      GerdTIR


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      03´er K1200RS, Zumo 590, Schuberth SC1 Standard
    • maulwurf schrieb:

      Kupplung.Heizgriffe,Bremsscheiben bei 74500km.
      Ja Ludger,ein verkehrter Ziegel geht ins Geld bei dieser Laufleistung.
      Wärste mal lieber beim richtigen Ziegel geblieben.

      gruss holm
      Danke, Holm, für deine aufmunternden Worte. ;(
      es grüßt herzlich Ludger aus der schönen Friedensstadt Osnabrück
    • hier mal Fragen vom Laien...wann wurde der letzte Wechsel der Bremsflüssigkeit in der Kupplung vollzogen? Wie würden sich Wasseranteile in der Kupplungsflüssigkeit bei Erwärmung auswirken? Normalerweise ist doch eine Gummimembrane in den Deckeln verbaut, was geschieht, wenn diese nicht richtig verbaut ist......

      Normalerweise ist weder Sinken noch Steigen der Bremsflüssigkeites in den Kupplungsleitungen zu erwarten. Der Kupplungsnehmerzylinder sollte mit Federkraft in die Ausgangsstellung zurückgedrückt werden und so der Pegel im Ausgangsbehälter immer gleich bleiben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Icebear () aus folgendem Grund: Zu doof zum schreiben

    • Icebear schrieb:

      Bremsflüssigkeit in der Kupplung vollzogen
      Bremsflüssigkeit für die Kupplung, das war mal! :kopfschuettel:

      Seit einigen Jahren wird dafür Hydrauliköl eingesetzt - das teure von BMW oder beispielsweise von Magura das Royal Blood.
      Dieses Hydrauliköl muss nicht mehr gewechselt werden - Lebensdauerfüllung

      Ein Tauschen/Mischen von Bremsflüssigkeit mit Hydrauliköl und umgekehrt ist unbedingt zu vermeiden, weil das die Dichtungen nicht vertragen.
      Resultat: ziemlich teuer, weil dann fast die gesamte Hardware (Geber- und Nehmerzylinder) zu ersetzen ist.

      Bevor irgendwelche Flüssigkeiten in der Kupplungshydraulik ersetzt/ergänzt werden, ist unbedingt die Art der Erstbefüllung zu prüfen
    • derfla schrieb:

      . . . ohne die Technik der 1300er GT im Detail zu kennen:

      die Hydraulikflüssigkeit kann sich nicht vermehren. Der Pegel im Vorratsbehälter sinkt mit wachsendem Kupplungsverschleiß, weil das Volumen auf der Druckseite des Nehmerkolbens größer wird (spielfreie Kupplung - selbsttätiger Verschleiß-Ausgleich).
      Vorstellbar ist, dass nach jeder Kupplungsbetätigung Getriebeöl in die Kupplungshydraulik gedrückt wird - Ursache: defekte Dichtung im Bereich der Druckstange.

      @Alfred,

      und ob sich der Füllstand des Ausgleichsbehälters bei zunehmendem Verschleis der Kupplungsreibscheiben ändert. Dafür nennt er sich ja Ausgleichsbehälter.
      Wenn Du Bremskolben zurückdrückst steigt der Flüssigkeitsstand oben ja genauso an.
      Bei Deiner genauso wie bei meiner auf hydraulische Kupplungsbetätigung umgebaute K wandert der Druckpunkt bei mit zunehmenden Verschleiß der Reibscheiben umgelenkt durch die Tellerfeder nach hinten aus dem Getriebe raus dem Nehmerkolben entgegen. Die verdrängte Flüssigkeit wandert somit in Richtung Behälter und lässt den Füllstand oben ansteigen.

      Bei einer Lamellenkupplung wie in unzähligen Japanern und auch in der 1300er verbaut sollte es sich genau so verhalten.

      Der von Dir angesprochne selbsttätige Verschleißausgleich ergibt sich ja nur über die frei werdende Rücklaufbohrung in der Handpumpe die die Flüssigkeit die vom Nehmerzylinder zurück geschoben wird frei in den Behälter zurück lässt.

      Gerhard
    • Gerhard-SEF schrieb:

      derfla schrieb:

      . . . ohne die Technik der 1300er GT im Detail zu kennen:

      die Hydraulikflüssigkeit kann sich nicht vermehren. Der Pegel im Vorratsbehälter sinkt mit wachsendem Kupplungsverschleiß, weil das Volumen auf der Druckseite des Nehmerkolbens größer wird (spielfreie Kupplung - selbsttätiger Verschleiß-Ausgleich).
      Vorstellbar ist, dass nach jeder Kupplungsbetätigung Getriebeöl in die Kupplungshydraulik gedrückt wird - Ursache: defekte Dichtung im Bereich der Druckstange.
      @Alfred,

      und ob sich der Füllstand des Ausgleichsbehälters bei zunehmendem Verschleis der Kupplungsreibscheiben ändert. Dafür nennt er sich ja Ausgleichsbehälter.
      Wenn Du Bremskolben zurückdrückst steigt der Flüssigkeitsstand oben ja genauso an.
      Bei Deiner genauso wie bei meiner auf hydraulische Kupplungsbetätigung umgebaute K wandert der Druckpunkt bei mit zunehmenden Verschleiß der Reibscheiben umgelenkt durch die Tellerfeder nach hinten aus dem Getriebe raus dem Nehmerkolben entgegen. Die verdrängte Flüssigkeit wandert somit in Richtung Behälter und lässt den Füllstand oben ansteigen.

      Bei einer Lamellenkupplung wie in unzähligen Japanern und auch in der 1300er verbaut sollte es sich genau so verhalten.

      Der von Dir angesprochne selbsttätige Verschleißausgleich ergibt sich ja nur über die frei werdende Rücklaufbohrung in der Handpumpe die die Flüssigkeit die vom Nehmerzylinder zurück geschoben wird frei in den Behälter zurück lässt.

      Gerhard
      tolle Theorie :anbet2:

      Schlussfolgerung: den Ausgleichsbehälter darf man bei neuer Kupplung nur bis zum Minimum-Level füllen (wer´s glaubt)
    • derfla schrieb:

      tolle Theorie

      Schlussfolgerung: den Ausgleichsbehälter darf man bei neuer Kupplung nur bis zum Minimum-Level füllen (wer´s glaubt)


      vielleicht einfach mal nachdenken...

      Der Druckpunkt einer Seilzug- oder Gestängebetätigten Kupplung ändert sich doch auch während der Verschleißdauer der Kupplung, muss die Einstellung also verstellt werden oder?

      Der hydraulische Nehmerkolben wird da halt nur nach hinten verschoben und das verdrängte Öl wandert in den Behälter.
      Bleibt zu hoffen dass Du bei Deinem Umbau noch genügend Restweg beim Nehmerzylinder mit eingeplant hast sonst hast Du irgendwann ein Problem mit einer rutschenden Kupplung.

      Einfach mal die Funktion Deiner Kupplung studieren dann kommst Du vielleicht auch noch drauf... :anbet2:





      Gerhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Gerhard-SEF ()