Posts by Der Blaue

    Gestern hat es hier auf dem Darß geregnet und so hab ich mich in die Garage verzogen um die neue Kanzel zu montieren. Ohne die tatkräftige Unterstützung des Enkels (4) wäre das so nicht möglich gewesen. :rolling:

    Heute bauen wir das Puzzle wieder zusammen, natürlich nicht ohne vorher die Funktion des Kühlwasserdeckels neuer Bauart erklärt zu haben.

    Da ihr das alle schon kennt und wisst hier nur die von Karl ersehnten Bilder.

    Eckdaten: K1100 LT Bj 92, 12500 km bis ca. 2012, 2022 wieder auf die Straße gebracht, jetzt 45763 km.

    Alle Teile lassen sich mit leichtem Druck aus dem Deckel heraushebeln. Der Einsatz ist nur eingeklickt und löst sich mit einem deutlichen Knacken. Bei der alten Bauart fehlt der Stützring und das Sieb ist teilweise eingeklebt.

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    Gruß Micha

    dann haben sie doch nicht nur eine größere Ein- sondern auch eine größere Ausschaltverzögerung?

    Da beim Ausschalten der Benzindruck unterstützt wird da der Effekt nicht so stark sein, hängt aber auch sehr stark von den tatsächlichen Querschnitten /Federraten / bewegten Massen ab.

    Fakt ist, dass der höhere Durchsatz der EV 14 nicht allein mit den Durchflussraten zu erklären ist.

    Gruß Micha

    Wenn jemand beim o.g. Schmierlauf auf die Kontrollleuchte wartet, wird der Startknopf meist 1x vorher losgelassen, weil das "ewig" dauern kann. Ging mir beim ersten Mal so und habe ich bei anderen auch so erlebt.

    Und da erreicht der Motor aufgrund der fehlenden Kompression deutlich höhere Drehzahlen !

    Ich muss mal bei Gelegenheit die Zeit stoppen.

    Gruß Micha

    Mir würde eher sorgen machen, dass alle Versuche den Motor zu starten ohne Ölversorgung erfolgten. Die Ölkontrollleuchte muss doch inzwischen ein Loch in das Gehäuse gebrannt haben :?::?::?:.

    Ich empfehle bei Motoren die sehr lange gestanden haben oder kpl. zerlegt waren einen Schmierlauf zu machen. (Motor ohne Kompression drehen lassen bis die Öldruckkontrollleuchte ausgeht und dann noch 120 s.

    Gruß Micha

    Ich würde empfehlen, die Steuerspannung am Anlasserrelais, sowie die Batteriespannung beim Starten zu messen.

    Um das ganze vergleichbar zu machen geb ich mal einen Vorschlag zum Messablauf/-aufbau :

    Werte, die ich erwarte in ( )

    1. Tank abnehmen /anheben und Stecker zum Tank abziehen.
    2. Eines der beiden roten Kabel am AR lösen (am besten das zum Anlasser)
    3. Batteriespannung messen (12,5 V)
    4. Zündung ein, Startknopf drücken und dabei a) die Spannung zwischen schwaz/gelb und Minuspol der Batterie messen. (>9V).

      b) die Spannung zwischen schwarz/gelb und dem Massepunkt am Rahmen unter dem Tank messen (>9V).

      c) nur 2V: die Spannung zwischen schwarz/gelb und braun/rot messen (>8V).

    (T-Stecker dazu nicht abziehen)

    Wenn a) nicht erreicht b) messen wenn stark unterschiedlich ( ±, 0,5V), Masseverbidung Batterie /Rahmen prüfen. Wenn auch dann a) nicht erreicht

    d) Messung mit gezogener Kupplung wiederholen. (> 11V).

    Wenn d) OK und a) nicht, Platine der Neutralschaltung in der Brotdose) reparieren oder nur noch mit gezogener Kupplung starten .

    Gruß Micha

    Zur Fehlerursache:

    Wenn die Mutter auf der Limawelle sich lockert so ist das Gebläserad nicht mehr fixiert.

    Die Glocke ist bei manchen Limas noch zusätzlich mit einer Passfeder auf der Welle gegen Verdrehen gesichert. Da passiert dann nichts oder zumindest verzögert.

    Gruß Micha

    Die Brotdose stellt den Strom für den Startknopf über die Neutralschaltung zur Verfügung.

    Alternativ kann man auch die Kupplung ziehen, dann kommt der Strom über den Kupplungsschalter.

    Die Ladekontrollleuchte stellt die Spannungsversorgung des Erregerstromkreises der Lima zur Verfügung.

    Eine 30 Jahre alte Lima hat in der Regel genug Restmagnetissmus um das oberhalb 4000 U/min alleine zu bewerkstelligen. Hab ich noch nie anders erlebt.

    Die Brotdose stellt dem Warnblinkrelais ein Rechtecksignal mit der Frequenz der gefahrenen Geschwindigkeit zur Verfügung. Daraus errechnet das Relais die wegabhängige Abschaltung der Blinker.

    Ohne Brotdose fahren heißt:

    Kupplung ziehen, kurz ordentlich Gas geben und nicht vergessen den Blinker auch wieder aus zu schalten.

    (so what ?)

    Gruß Micha

    Die Endtöpfe der 75'er mit KAT werden erfahrungsgemäß wärmer als die ohne KAT.

    Bei beiden ist es aber durchaus normal bis zur Blaufärbung zu kommen. Dies bedeutet bei dem eingesetzten nichtrostenden Stahl eine Temperatur von >600°C. Hierzu ist bei einer Maschine ohne KAT eine längere trockene Wegstrecke bei Endgeschwindigkeit erforderlich.

    Bei der damit verbundenen hohen Durchlüftung erreicht das Hitzeschutzblech aber keine Temperaturen die eine einfache dünnschichtige Lackierung oder Kunststoffbeschichtung sichtbar schädigt.

    Gruß Micha