Posts by Joerg_H

    Das war ein nicht-kommerzielles Projekt aus dem Forum und der Erfinder ist hier nicht mehr vertreten

    Danke für die Info.


    Es ist ja normal, wenn so ein Projekt irgendwann nicht mehr "interessant" ist und dann nicht mehr gepflegt wird. So ganz persönlich finde ich es allerdings schade bis traurig, wenn das ganze know-how dann spurlos verschwindet ... :cry: Gibt es noch irgendwo genauere Unterlagen zu dem Teil, oder war das ein 1-Mann-Projekt und alle Daten lagen/liegen bei dieser einen Person?


    Ich hab' seinerzeit meine "nicht mehr für mich interessanten" Projekte entweder auf Sourceforge hochgeladen oder direkt auf meine Website gestellt, da sind sie dann wenigstens für die Nachwelt zugänglich (jaaa, heute würde ich wohl github nehmen 8o ) ...

    Wo findet man denn eigentlich, was genau die einzelnen Versionen können und wo die Unterschiede liegen?


    Und ... warum genau gibt es das Teil nicht mehr neu und auch keine Unterlagen (Pläne, Software) dazu? Mit den diversen Mikroprozessoren, die es heute auf dem Markt gibt, kann es dich nicht wirklich an der Hardware liegen ... ?

    Irgendwie kann ich mir nicht gut vorstellen, dass eine im Motorenbau so erfahrene Firma, die viele Tausend Testkilometer vor der Markteinführung fährt, einen so grundsätzlichen Fehler bei der Motorsteuerung der 75er zugelassen hätte.

    Yep. Mir schwant, ich hätte zur Markteinführung der K-Reihe damals auch gelesen, dass eben durch die Einspritzung mit der dazugehörigen Elektronik, Luftmengen- oder -massenmessung usw. keinerlei Nachstellen im Gebirge mehr nötig sei. Und BMW hat definitiv Testfahrten in den Alpen gemacht :mrgreen:


    Meine K100LT hat übrigens auch keine Probleme mit Höhenluft. 8):

    Da ich es auch kürzen lassen wollte,(Ich bin nur 170cm groß) ,passt das auch ganz gut.

    Das mit dem kürzen würde ich mir gründlich überlegen.


    Ich ging bei meiner LT seinerzeit den umgekehrten Weg und wollte ein längeres Federbein. Ergebnis: Die K-ute stand unglaublich schräg auf dem Seitenständer, das Fahrverhalten war deutlich nervöser und der Scheinwerfer leuchtete nur noch den Bereich unmittelbar vor dem Vorderrad aus. Nie wieder.


    Bei einen kürzeren Federbein würde ich davon ausgehen, dass der Seitenständer nahezu unbenutzbar wird und viele Autofahrer Dich per Lichthupe grüssen werden ... frag bei Wilbers nach, bevor Du das machst.

    Du erlebst gerade das, was hier oft und gerne als "ARD" bezeichnet wird (und mit der Suchfunktion lang nicht auffindbar war, weil 3 Buchstaben nicht genug waren ...)


    Das Anlasserrelais klemmt. Investiere 30 EUR in eine neue Batterie (Kung Long) und dann kannst Du die K-iste guten Gewissens verkaufen.

    Moin.

    PS: auf gar kein fall BT 45 oder BT 46 von Bridgestone, die halten nämmlich nicht lange. Aus Erfahrung gerade mal 4000 km was für einen Reifen recht traurig ist.

    Auf meiner K100LT hält der BT45 in 140/80-B17 rund 6600 km. Wichtig ist die B-Kennung.


    Ich fahre übrigens den BT45 übrigens in 110/80-18 58V @ 2.6 bar und 140/80-17 69V @ 3.0 bar, dafür gibt es eine Freigabe von Bridgestone (nur BT45) und auch von Avon (AM26 Rodarider v+h, oder AV 55 Storm 2 Ultra v und AV 46 Azaro-ST h)

    aber diese Leitungen haben nur 0.75 mm2 . Zum Batterie laden ist mir das ein bisschen wenig.

    0.75 mm² ist locker mit 10 A belastbar.


    Wenn die Batterie noch der serienmässige Bleiklotz mit 25 oder 28 Ah ist, soll der Strom beim Laden auf unter 3 A begrenzt werden.


    Ergo: 0.5 mm² Kabelquerschnitt würden es auch tun :ugeek:

    • wird dann möglicherweise die Eigenkonstruktion eines Adapters "Normstecker auf Zigarettenanzünder" erfordern, weil die handelsüblichen Kfz-Lader für Telefon etc. das Zigarettenanzünderformat haben und auch so in Auto und Motorrad verwendet werden können.

    Dafür braucht es keine Eigenkonstruktion, das gibt es fertig:


    Option 1: Original-Stecker abschneiden und durch DIN-Stecker ersetzen (Foto oben verlinkt).


    Option 2: Original-Stecker abschneiden und durch Combo-Stecker ersetzen.


    Option 3: Fixfertigen Adapter kaufen.


    Option 4: Statt des "starren" Adapters ein Verlängerungskabel nehmen, das auf der einen Seite den DIN-Stecker und auf der anderen Seiten die Zigarettenanzünder-Dose als Kupplung hat. Das hat den Vorteil, dass man hier z.B. den klobigen Stecker mit dem Ladegerät im Tankrucksack einwickeln und damit halbwegs abpolstern kann.

    Wobei all diese Steckdosen nie Zigarettenanzünder Steckdosen waren, sondern immer Normsteckdosen.

    Die vom Auto her bekannten Steckdosen simd am Motorrad m.E. auch eher unangebracht weil der Stecker nie sauber arretiert und wenig zuverlässig Kontakt hat.

    Korrekt, BMW hatte "schon immer" den rüttelsicheren DIN-Stecker verbaut: https://www.schweizerschrauber.ch/pfranc/img/DINPlug.jpg


    Der "Zigarettenanzünder-Stecker" ist auf dem Motorrad unbrauchbar weil er nicht einrastet (... auch wenn er an den LT-Modellen als 3. Steckdose verbaut war, zusätzlich zu 1x DIN-Dose an den Zündspulen und 1x DIN-Dose im Cockpit).

    OK, Eigenwerbung: Solche LED-Einsätze habe ich in den letzten Jahren für die BMW 2V-Rücklichter entwickelt und in Kleinserie gebaut.


    Die verbauten LED sind spezielle LEDs aus dem Automotive-Bereich. Die Platinen passen bei den Boxern natürlich plug & play und wurden auch schon in andere Motorräder (AfricaTwin, Transalp, ...) adaptiert. An eine Entwicklung speziell für die K habe ich bisher nie ernsthaft gedacht, weil (a) mir da noch nie ein Rücklicht durchgebrannt ist und (b) deren Lichtmaschine im Vergleich zum Boxer unendlich viel Strom produziert :D: .


    Die Version der /7 (TL-EF) hat in der Tat den Aufbau als Zweikammer-Rücklicht, bei den beiden anderen sind die LED für Brems- und Rücklicht gemischt.


    Die Teile kommen selbstverständlich ohne Zulassung, ohne TÜV und ohne Wellenlinie, daher verkaufe ich die ausdrücklich "nur für Testzwecke".


    Ernsthafte Zwischenfälle mit Behörden sind mit bisher nicht bekannt - alles, was ich in der Richtung an Feedback höre, geht in die Richtung von "leuchtet doch gut, ist nicht zu grell, gut so, weiterfahren" :mrgreen:


    Abmessungen usw. auf der o.g. Website ;):

    Moin,

    Jedoch stimmt nicht, dass andere Polymere UV stabil sind, mit Ausnahme von PMMA.
    Es müssen die richtigen Stabilisationen (Additivierungen) vorhanden sein.

    Jein. Es sollte normalerweise auch reichen, wenn das Material lackiert wird - damit wird nahezu jeder Plastik auch gleichzeitig wetterfest. Ohne diesen Lack würden sich z.B. Boote aus Polyester auch mit Wasser vollsaugen ...


    Zum Konzept bzw. zur Stabilität: Soll das Teil sozusagen eine "Verkleidung um die Bolzen von klakogo herum" sein, oder eher ein eigenständiges Teil, das die Bolzen ersetzt? Im zweiten Fall sind die Anforderungen an die Stabilität natürlich "etwas" höher.

    Moin,

    hab mir einen Geräteschrank gegönnt als "erweiterte Werkstatt". Steht draussen (wo sonst?), im Winter kalt, im Sommer heiß (ab ~15 Uhr scheint die Sonne drauf), belüftet.
    Können die üblichen Öle darin gelagert werden, wenn ich von einer max Temp.Spreizung von 60° ausgehe (-10° bis +50°C)? Lagerzeit kann schon mal 2 Jahre sein.

    Geh mal davon aus, dass die üblichen Plastik-"Kanister", in denen das Öl im Handel ist, nicht für solche Temperaturschwankungen ausgelegt sind. Die könnten also eher früher als später spröde und damit brüchig werden.


    Wenn Du es doch wagst, dann willst Du eine passend breite Auffangwanne oder -Schale unten im Schrank haben.


    Wenn das Ding im Freien steht, dann willst Du ausserdem darauf achten, das es "für Unbefugte unzugänglich" ist, d.h. an die Wand angeschraubt und abschliessbar.

    Kung Long WP20-12 oder WP18-12 wird auch gerne mal genommen - kostet auch nicht die Welt...

    Yep, die WP18-12 startet meine K100LT schon seit 2016. Uneingeschränkte Empfehlung, erst recht für den Preis von (damals) knapp 35 EUR ...