Posts by RainerFI

    Erstaunlich ist wie unterschiedlich die Kosten für diesen Vorgang sind: Während RainerFI in #18 mit schlanken 30,- EUR dabei war habe ich gestern satte 108,- EUR bei der gleichen Prüforganisation berappen müssen. Der aaS meinte, ein richtiges Gutachten mit Fotodokumentation und Prüfung aller Abstände erstellen zu müssen. Das war schon ein erheblicher Aufwand. Verwunderlich nur, dass es auch sehr viel einfacher geht…

    Und im Ergebnis darf ich jetzt alle Reifen mit einem entsprechenden Schrieb vom Reifenhersteller fahren. Im Grunde also genauso wie in den ersten 28 Jahren der K1100RS. ;)

    Gruß

    Andreas

    Andreas deine ist Baujahr mäßig eine mit KBA Zulassung oder täuscht mich das

    Ihr müsst euch immer vor Augen halten, ihr seid keine Bittsteller und wenn ihr gut vorbereitet zur Prüfstelle geht könnt ihr so manchen Prüfer ins schwitzen bringen.

    Ich kamm mal von der reinen Typenprüfstelle 50 Meter weiter zur Prüfstelle des Tüv Süd um mir auch gleich die 2 Jahre zu holen. Prompt kamm ich an das Arsch....Loch der gür seine Art bekannt war. Da hatte er sich bei mir aber geschnitten. Ich glaube das Geschrei hat man 500 Meter weiter noch gehört. Ich drohte ihm mit einer Anzeige und habe damals meine Harley schon mit einer Kette mitten auf der Prüfbahn eingepackt und bin weggelaufen. Da kamm mir der Chef entgegen und fragte was los ist. Kurz alles erklärt hat die Augen verdreht nahm meinen Schein stempelt ihn und ich fuhr nach Hause. Aus dem Augenwinkel sah ich noch wie er seinen Mitarbeiter zusammenstauchte.

    Also gut Vorbereitet keine Bittstellerposition und wenn möglich noch Hinweise mitnehmen

    Bevor es ausartet das muss ja nicht sein und vielleicht habe ich mich auch blöd ausgedrückt hier nun etwas genauer.

    Bei Erstzulassung bis 1999/2000 ist es ein KBA Zulassung (Deutschland) und hat absolut nichts mit EU Zulassung zu tun. Hier gilt Freigangsüberprüfung. Eine Freigangsprüfung heißt bei einigen Prüfstelle 8 bis 10 mm zu Teilen und Reifen. Das Angegebene Maß ist eigentlich lächerlich, da es sehr oft serienmäßig schon weniger ist. Aus diesem Grund gehen manche Prüfstellen auf 5 bis 7 mm zurück, leider nicht alle.

    Dein Prüfer hat es warum auch immer halt echt Sch...ße geschrieben, meiner hätte da auch die eine oder andere Streichung vorgenommen.

    Die Komplette Streichung erfolgt erst ab 1999/2000 da diese Fahrzeuge dann nach EU ihre Betriebserlaubnis erhalten haben. Komisch ist dabei, dass keiner mehr nach der Freigängigkeit fragt, warum auch immer kann ich nicht nachvollziehen aber egal ist halt so. Ich sag da halt Sesselfurzer u d gut ist es.

    Ich kann mich noch dunkel erinnern, dass ich das or vielen Jahren zum eintragen mal da hatte, war einer vom Forum weiß aber nicht mehr wer es war. Kann mich aber noch erinnern, dass er eine sehr lange Anfahrt nach Filderstadt hatte. Ich blieb mit ihm wegen weiteren umbauten eine Weile in Kontakt und er kam nochmal zu mir um den 12er Motor eintragen zu lassen. Er war nur mit dem Drosselklappe nicht sehr glücklich.

    Hab da was gefunden vielleicht hilft es dir.


    Der Umbau von K1200-Drosselklappen an eine K100 ist technisch möglich, erfordert aber Anpassungen an der Elektronik (ECU/Software), Mechanik (Gaszugführung) und Ansaugung; es ist eine aufwendige Modifikation, die oft mit Leistungssteigerung oder spezifischen Tuning-Zielen verbunden ist, aber sorgfältige Synchronisation der Klappen mittels Kugel-Methode oder Unterdruckmessung erfordert und eine TÜV-Abnahme nötig macht, da es sich um eine wesentliche Änderung handelt.

    Mögliche Herausforderungen und Schritte:

    1. Mechanische Anpassung: Die Drosselklappenkörper müssen in den Ansaugkrümmer der K100 passen. Dies kann eine Anpassung der Dichtflächen oder Adapterplatten erfordern.
    2. Elektronik & Steuerung (ECU): Die K100 hat eine einfachere Steuerung (früher Lambda-Sonde, später mit KLR-Box), die K1200 eine komplexere (oft mit Drosselklappenpotentiometer). Die K1200-Klappen brauchen ein Signal, um die Einspritzung zu regeln. Wahrscheinlich muss eine freie Motorsteuerung (z.B. MegaSquirt, K-Data) verbaut werden, um die Klappen korrekt anzusteuern.
    3. Gaszug: Der Gaszug muss passend zur K1200-Klappe und zur K100-Armatur angepasst werden, oder ein adaptierter Zug wird benötigt.
    4. Synchronisation: Die Synchronisation der vier Klappen ist entscheidend (wie in beschrieben), entweder mit Kugeln bei ausgebauten Klappen oder über Unterdruckanschlüsse, bis die Kugeln gleichzeitig durchfallen oder die Unterdrücke gleich sind.
    5. Leistungssteigerung: Durch den Umbau der Klappen wird meist mehr Luft in den Motor gebracht, was eine Anpassung der Kraftstoffzufuhr (Einspritzdüsen, Software) nötig macht, um Magerlauf zu verhindern.
    6. TÜV/Eintragung: Da es eine erhebliche Leistungs- und Funktionsänderung ist, muss dies bei einer Prüforganisation (TÜV, Dekra) abgenommen werden, wofür meist ein Teilegutachten oder ein Einzelgutachten erforderlich ist, wie bei Leistungsdrosseln in.

    Zusammenfassend:
    Es ist ein komplexes Projekt für erfahrene Schrauber. Der Hauptvorteil ist eine präzisere Regelung und potenziell mehr Leistung. Der Umbau erfordert Know-How in Elektrik, Mechanik und Abstimmung, da die Systeme nicht einfach plug-and-play sind.

    Wieso eigentlich nicht gleich den 12er Motor einbauen. Hab da schon ein Paar zum Eintragen da gehabt. PS ausbeute ist aber leider nicht so hoch, liegt laut Messung zwischen 112 und 117 PS.

    Und dran denken, wegen dem Auspuff nur Rahmen mit einer Erstzulassung bis maximal 31.12.1988.