Posts by Flagg

    Der kabelsatz ist unterm tank gesteckt.
    Das zündschloss, oder genauer gesagt den schalterteil des Zündschlosses kann man nach entfernen der gut versteckten und versiegelten Madenschraube vom Schlossteil trennen und nach unten abziehen,

    Wenn du in deinem werkzeugkoffer zufällig einen Citroën- Mechaniker wohnen hast ist das von Vorteil, man sagt denen nach, sie hätten pro Finger ein bis zwei Gelenke mehr… 😉

    Den besagten Stutzen und auch die Bohrung wo er reingehört kann man trefflich gut reinigen und entfetten und mit einem 2-Komponentenkleber wieder einkleben. J. B. Weld würde mir da als Mittel zur Wahl einfallen.

    Den braucht es nicht neu.

    Um dir das Krankenhaus und weitere Heparin- Spritzereien zur Ersatznuppsie-Gewinnung zu ersparen würde ich dir glatt einen Satz Original- Nuppsis zukommen lassen.

    Mach bloß nicht nochmal so‘n Mist!!

    Gute Besserung weiterhin!

    Teil 2:

    Nun muss noch eine Arbeitsplatte her.
    Ich habe mich für 18mm Multiplex entschieden. Alter Schwede, ist Holz teuer geworden...

    Die "Platte" hat 120 x 60 cm, auch gut als Arbeitstisch, wenn grad kein Beiwagen(rad) drauf parkt, und ist mit den beiden Verriegelungsbolzen der Schere auch direkt mit fixiert und kann nicht fallen, kippen oder sonstigen Unsinn machen.
    Meinem inneren Monk gefällt das unlackierte Holz zwar nicht, aber jetzt in der kalten Bude mit Lack planschen?? Nöö.

    Ach ja: Im Voll angehobenen Zustand ist der Hubwagen nicht fahrbar!! und steht sehr stabil und kippsicher.

    Arbeitsplatte mit Rampe passend zum Beiwagenrad , und den Überhängen des Beiwagens!! von vorne, hinten oder zur Not auch quer zur Bühne ausgerichtet, draufgefahren und Hoch mit dem Zeugs...

    Bin auf den ersten wirklichen Test gespannt...!


    Arbeitsfläche 120x60cm

    Verriegelung von Scheren und gleichzeitig der Platte

    von unten noch "ausgesteift"

    Teil 1:

    Eigentlich bin ich in meiner Schrauberhöhle ja recht gut aufgestellt.
    Nur der Fußboden - der ist - besonders in der Eifel - immer zu tief angebracht.
    Kalt ist es auch, wenn man(n) zum schrauben auf der Erde liegt.
    Und ja, kaum liegt da auf der Erde rum und will loslegen und den Schrauben mal zeigen wer der Boss ist - was passiert (immer): das falsche Werkzeug geholt. Jedesmal, wirklich, es ist wie verhext.

    Also hochgewuchtet den alten Astra(l)körper, das richtige Werkzeug suchen und runter - hat ein bisschen was von Workout inner Muckibude, dieses Auf und Nieder - immer wieder.

    Wollte ich nicht mehr.

    Zwei Säulen Hebebühne - steht in der Schrauberbude... kann dass mit dem Gespann gehen?? In "Absturzsicher"? Nee, ist doof, Aufnahmepunkte der Bühne und Gespann inkompatibel.
    Abgesehen davon rennste dir immer den Schädeln an den Tragarmen schwindelig. Tut auch weh.
    Tragarme sind dann auch immer im Weg.
    Meine Moppedbühne mit 700kg Hubkraft würde zwar vom Gewicht das Gespann stemmen können, aber klar, die Bühne ist zu schmal
    Einen seitlichen Ausleger für das Beiwagenrad hatte ich ursprünglich überlegt, aber dann auch wieder verworfen, denn
    a) Kippsicherheit der Bühne wäre nicht mehr unbedingt gegeben,
    und
    b) Die Belastung der Scheren der Bühne (Verzug durch einseitige "Überlast") wäre möglicherweise zu groß.

    Was also tun.
    Auf dem Estrich liegen ist nach wie vor keine Option.

    Idee: Kleinanzeigen durchforsten. Gabelhubwagen suchen. Allerdings in der "Scherenversion" mit 80 cm Hubhöhe. Und da ich von Natur aus ein fauler Sack bin wollte ich auch einen, wo ich nicht von Hand pumpen muss (braucht es bei der Moppedbühne ja schließlich auch nicht.)
    Denn; warum von Hand pumpen, wenn Knopf drücken reicht??
    Gesucht, gefunden, vom Dirk besichtigt und für gut befunden (das Teil stand in seinem Orbit), Preis verhandelt und gekauft.
    Nun steht also in der Schrauberbude ein Toyota. BT 100 oder so ähnlich heisst der.

    Der wird nun das 3. Rad wuchten, während die linke Seite des Gespannes von der Moppedbühne getragen wird.

    Alles was hydraulisch in der Schrauberbühne betätigt wird, (egal was es ist) hat irgendwie eine mechanische Verriegelung als Absturzsicherung und zur Entlastung der Hydraulik. Finde ich gut. So mag ich das. Nur der Toyota, der hatte das nicht. und da er von Haus aus schon gewerblich genutzt wurde, geht ihm bei Gabel oben auch schon mal die Puste aus.
    Also Verriegelung basteln.
    Siehe Bilder.
    Damit war also die Erste Hürde genommen um etwas in Arbeitshöhe zu fixieren.
    Das ganze auch so, das es die Gabeln nicht nachhaltig schwächt, und der Toyote auch weiterhin als Gabelhubwagen benutzbar bleibt.

    "Solo-Bühne"

    "Gespann-Erweiterung" in Lauerstellung

    12mm Rundstahl wird nun die beiden Scheren blockieren

    Der Rundstahl blockiert die Rollen der Schere

    Verriegelung mit handschmeichelndem "Griff"

    Seid ihr sicher, das ihr das selbe wollt?

    Im Prinzip ja, im Ergebnis soll Olivia wieder gescheit ans laufen kommen - derzeit klafft beim Brainstorming die Schere noch zwischen

    a) möglichst viel alte 2V-Technik belassen
    und
    b) was Langzeit-Zuverlässiges aus bewährten, zusammenpassenden Komponenten aufzubauen.

    Was nicht wirklich schlimm ist, bislang sind Dirk und ich immer auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. :thumpup:

    Mein gedanklicher Ansatz ist halt bei "b)" angesiedelt.
    Keine Experimente, kein Jugend forscht mit "passt dass, geht dass", sondern es muss einfach passen und langfristig funktionieren. Und das ganze möglichst mit Komponenten, die man,im Falle eines defektes 1 zu 1 aus dem Fundus/Teilemarkt zupfen kann.

    Da ich ja derjenige bin, der das Geraffel zusammenhäkelt ( und ich häkele meistens alleine ) bin ich recht entspannt, was das Ergebnis betrifft.
    Mal schauen, ob sich auch an eine 12er DKL nicht auch eine Standgasanhebung nach „alter K- Sitte“ etablieren lässt.

    Es sollte zumindest - gemessen an Dirks fahrerischem Profil - langzeitbetriebssicher sein.

    Also keine (tschuldigung) wilden Elektrischen Adaptionen über Stromdiebe, Lüsterklemmen und wilde Tachoadaptionen.

    Kabelbaum einer 11er Rs (k100rs 4v) ohne kat aber mit CO-poti den ich noch suche… passender motrinic MA 2.1 mit ext. Zündendstufe oder ma 2.2 mit interner Zündendstufe.

    Damit sollte das trumm auch langzeitstabil am laufen zu halten sein, ohne das telefondrähte ans glühen kommen, weil der Auspuff so dolle schwarz wird oder noch schlimmer: weil er so ganz hell ist oder nach einer Tour rötlich von innen heraus leuchtet.